Turbine Potsdams Svenja Huth (r.) stand erneut mit Vereinskollegin Tabea Kemme in der Startelf. Turbine Potsdams Svenja Huth (r.) stand erneut mit Vereinskollegin Tabea Kemme in der Startelf. © dpa
Turbine Potsdams Svenja Huth (r.) stand erneut mit Vereinskollegin Tabea Kemme in der Startelf.

Frauen-Nationalmannschaft gewinnt dank Eigentor mit 1:0 gegen Tschechien

Svenja Huth und Tabea Kemme von Turbine Potsdam stehen erneut in der Startelf, Kemme gibt die Vorlage zum entscheidenden Eigentor.

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Die deutschen Fußballfrauen haben auch ihr zweites Spiel in der WM-Qualifikation gewonnen und sich an die Spitze der Qualifikationsgruppe gesetzt. Die Mannschaft von Bundestrainerin Steffi Jones besiegte am Dienstagabend den bisherigen Tabellenführer Tschechien knapp mit 1:0 (0:0). Den entscheidenden Treffer erzielte die Tschechin Eva Bartonova per Eigentor. Die Defensivspielerin hatte eine Flanke von Turbine Potsdams Tabea Kemme ins eigene Tor gelenkt. Die Stürmerin von Turbine stand dabei ebenso wieder in der Startelf wie ihre Vereinskollegin Svenja Huth. Kemme spielte durch, Huth wurde in der 93. Minute für Mandy Islacker ausgewechselt.

Bundestrainerin Steffi Jones ließ bei der Partie bis auf eine Position die gleiche Startelf auflaufen, wie am Samstag beim 6:0-Sieg über Slowenien. Für die verletzte Almuth Schult rückt Laura Benkarth ins Tor. Am Sonnabend hatte Svenja Huth ihr erstes Tor für die Nationalmannschaft erzielt, Tabea Kemme gelang sogar ein Doppelpack. Ihr nächstes Spiel in der WM-Qualifikation bestreiten die Deutschen am 20. Oktober in Wiesbaden gegen Island.

Rund sieben Wochen nach dem verpassten Einzug ins Halbfinale bei der EM in den Niederlanden war Jones trotz des Erfolg in Tschechien nicht zufrieden. „Wir haben gefightet, es war ein Kampfsieg, aber für unseren Anspruch ist das zu wenig“, meinte die Bundestrainerin. Insbesondere in der Offensive sah sie einige Kritikpunkte: „Wir haben zu viel mit hohen Bällen gespielt, die Präzision hat gefehlt. So ein Spiel müssen wir souveräner nach Hause bringen.“

Bereits am Samstag war zum Auftakt der WM-Qualifikation ein 6:0-Erfolg gegen Slowenien gelungen. In Tschechien konnte eine beeindruckende Serie ausgebaut werden. In der WM-Qualifikation holten die deutschen Frauen ihren 26. Sieg nacheinander. „Das Wichtigste sind die drei Punkte, mit denen wir nach Hause fahren. Die Tschechinnen haben ihren Bus teilweise vor dem eigenen Tor geparkt“, erklärte Mittelfeldspielerin Simone Laudehr.

In Tschechien vertraute Jones zunächst den Spielerinnen, die schon in Ingolstadt gegen Slowenien überzeugen konnten. Ihre Startelf baute die Trainerin nur auf einer Position notgedrungen um. Im Tor bestritt Laura Benkarth vom SC Freiburg ihren siebten Länderspiel-Einsatz. EM-Keeperin Almuth Schult stand nach einer im Match gegen Slowenien erlittenen Fußverletzung nicht zur Verfügung.

Die deutsche Elf offenbarte zu Beginn Defizite im Spielaufbau, agierte nachlässig und leistete sich im Mittelfeld einige Fehlpässe. Die Tschechinnen gingen unter der Regie ihres Trainer Karel Rada beherzt in die Zweikämpfe, ließen die Ballverluste der Gäste aber ungenutzt. Erst nach einer halben Stunde trat die Jones-Elf etwas agiler auf und erarbeitete sich Torchancen. Schüsse von Tabea Kemme (33./38.) strichen jedoch ebenso am Tor vorbei wie der Kopfball von Laudehr (36.). Die tschechische Torfrau Barbora Votikova parierte vor der Pause gegen Dzsenifer Maroszan (40.) und Carolin Simon (41.).

Im zweiten Abschnitt erhöhte das deutsche Team den Druck und hatte Glück. Eine Flanke von Kemme leitete die tschechische Abwehrspielerin Bartonova unbedrängt ins eigene Tor. In der Folge erspielte sich Tschechien die beste Torchance. Benkarth vereitelte gegen Tereza Kozarova (81.) aber den möglichen Ausgleich. Ihr nächstes Spiel bestreiten die Deutschen am 20. Oktober (16.00 Uhr) in Wiesbaden gegen Island, am 24. Oktober (16.10 Uhr) kommt die Auswahl der Färöer als weiterer Gruppengegner nach Großaspach. Die Gruppenersten qualifizieren sich direkt für das Titelturnier in Frankreich. Die vier besten Gruppenzweiten ermitteln zudem in Playoff-Spielen einen weiteren WM-Teilnehmer.

Die deutsche Startelf: Benkarth - Maier, Hendrich, Peter, Simon - Demann, Marozsan (K) - Laudehr, Däbritz - Huth, Kemme.

Frauen Bundesliga Deutschland Allianz Frauen-Bundesliga Region/Brandenburg 1.FFC Turbine Potsdam 1.FFC Turbine Potsdam (Frauen)

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