12. Oktober 2018 / 19:20 Uhr

Frauenfußball: Labbadias Neffe soll Bayern-Trainer werden!

Frauenfußball: Labbadias Neffe soll Bayern-Trainer werden!

Jasmina Schweimler
Sascha Glass gilt beim FC Bayern als Trainer-Kandidat
Sascha Glass gilt beim FC Bayern als Trainer-Kandidat © Boris Baschin
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Bei den Fußballerinnen des FC Bayern wurde in dieser Woche bekannt, dass Trainer Thomas Wörle am Saisonende geht. Einen Nachfolge-Kandidaten gibt es nach SPORTBUZZER-Informationen auch schon.

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Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern ist auf Trainer-Suche. Der größte Konkurrent des VfL Wolfsburg hat in dieser Woche verkündet, dass Thomas Wörle zum Saisonende ausscheidet. Die Diskussion um einen möglichen Nachfolger läuft – und ein ehemaliger Wolfsburger ist ganz heiß im Rennen: Sascha Glass.

Nach Informationen des SPORTBUZZERs steht Glass, der aktuell den Bundesligisten SC Sand trainiert, oben auf der Bayern-Wunschliste. Der Neffe von VfL-Männer-Chefcoach Bruno Labbadia war von 2014 bis 2017 für den VfL tätig, trainierte die U17 und die zweite Mannschaft. Zuvor trainierte Glass, der am Freitag 46 wurde, Nachwuchs-Teams des 1. FFC Frankfurt.

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Die Trainer Stephan Lerch (VfL Wolfsburg) und Thomas Wörle (FC Bayern) vorm Spiel Zur Galerie
Die Trainer Stephan Lerch (VfL Wolfsburg) und Thomas Wörle (FC Bayern) vorm Spiel ©
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Zusammen mit Co-Trainerin Mirella Junker war er 2017 aus Wolfsburg zum SC gewechselt, wurde dort in seiner ersten Saison Siebter. Über seine Zeit in Wolfsburg sagte er in einem Interview gegenüber dfb.de: „Das ist europaweit zusammen mit Lyon im Moment schon das Beste. Bayern sehe ich in Zukunft auf einem ähnlichen Niveau.“ Bayerns Noch-Trainer Wörle sah das unlängst nach dem 0:6 in Wolfsburg anders: „Im Normalfall gibt es kein Vorbeikommen am VfL“ – denn die finanziellen Möglichkeiten, die Wolfsburg habe, gäbe es in München nicht.

Doch ein Blick auf den aktuellen Kader verrät: Kein Verein hat so viele gestandene Nationalspielerinnen in seinen Reihen wie die Münchnerinnen, die immer wieder in der Kritik stehen, aus ihren Möglichkeiten zu wenig zu machen. Nach neun Wörle-Jahren könnte Glass nun für frischen Wind sorgen. Er gilt als akribischer Arbeiter, weiß, wie man junge Talente entwickelt – und sein Vertrag beim SC Sand läuft am Saisonende aus...

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