13. Januar 2018 / 11:44 Uhr

Frauenpower im Männerfußball: Diese 10 Damen haben das gewisse Etwas 

Frauenpower im Männerfußball: Diese 10 Damen haben das gewisse Etwas 

Dennis Ebbecke
Längst kein Neuland mehr: Dass Frauen im Männer-Fußball erfolgreich sein können, beweisen Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus und diese neun weiteren kompetenten Damen bereits seit geraumer Zeit.
Längst kein Neuland mehr: Dass Frauen im Männer-Fußball erfolgreich sein können, beweisen Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus und diese neun weiteren kompetenten Damen bereits seit geraumer Zeit. © imago
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Fußball ist eine Männer-Domäne? Von wegen: Diese zehn Frauen beweisen, dass das nicht stimmt - darunter Maria Federhenn, die aktuell mit ihrer Kandidatur als Vorsitzende des FSV Mainz 05 für Gesprächsstoff sorgt.

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Als Bibiana Steinhaus zu Beginn dieser Saison in die 1. Bundesliga befördert wurde, räumte sie mit diesem Statement mit etwaigen Vorurteilen auf: "Ich möchte an meinen Leistungen gemessen werden und nicht als Frau im Blickpunkt stehen." Die Schiedsrichterin wird damit gerechnet haben, dass Letzteres zunächst nicht ganz zu verhindern war. Natürlich wurde ihr Debüt im Spiel Hertha BSC gegen Werder Bremen medial stärker begleitet, als es bei einem männlichen Referee der Fall gewesen wäre.

Mehr zu Bibiana Steinhaus

Entscheidend ist jedoch, wie schnell sich der Hype um die erste Schiedsrichterin im Oberhaus des deutschen Fußballs wieder beruhigt hat. Mit ihren guten Leistungen konnte sie die Aufmerksamkeit höchstpersönlich auf das Wesentliche lenken. Kleine Annäherungsversuche,etwa von Spaßvogel Franck Ribéry, der beim Vorbeigehen mal eben den Schnürsenkel der Unparteiischen öffnete (wir haben selten so gelacht), lachte "Bibi" einfach weg.

"Viele werden sagen: Was will eine Frau beim Männerfußball?"

Steinhaus ist nicht die einzige Frau, die sich in den vergangenen Jahren einen Namen in der vermeintlichen Männer-Domäne machen konnte - und offensichtlich wird sie auch nicht die letzte sein. In wenigen Tagen wird Eva-Maria Federhenn beim FSV Mainz 05 kandidieren - mit dem Ziel, als erster weiblicher Klub-Boss in die Geschichte der Bundesliga einzugehen. Im Interview mit der BILD begründete die frühere Handballerin und heutige Juristin wie folgt: Ja, das traue ich mir zu. Ich sehe es als Herausforderung, aber auch als Chance, noch mal was ganz Neues zu machen. Und ich habe in den letzten Tagen auch schon viel positiven Zuspruch für die Kandidatur bekommen."

Die potenzielle Mainz-Präsidentin ist klug genug, um zu wissen, dass sie vermutlich nicht von jedem Fußballfan sofort mit offenen Armen empfangen wird: "Aber natürlich weiß ich auch, dass viele sagen werden: Was will eine Frau beim Männerfußball? Oder: Was will denn das kleine blonde Mädchen?" Mit Charme, Fachkompetenz und professionellem Auftreten wird sie die Unkenrufe schnell verstummen lassen, sollte sie tatsächlich in Mainz zur Vorsitzenden gewählt werden.

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Diese 10 Frauen haben den Männerfußball für sich entdeckt. Trainerinnen, Managerinnen, Schiedsrichterinnen und eine mögliche Präsidenten: Die weibliche Fachkompetenz ist auch bei den Herren gefragt.

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