08. Januar 2019 / 17:16 Uhr

Freddy Kaps zum Futsal-Ländervergleich: ,,Ich bin enttäuscht"

Freddy Kaps zum Futsal-Ländervergleich: ,,Ich bin enttäuscht"

Kristof Rönnau
Freddy Kaps, hier im Dress von Eutin 08, war beim diesjährigen DFB Futsal-Auswahlturnier für Schleswig Holstein am Ball
Freddy Kaps, hier im Dress von Eutin 08, war beim diesjährigen DFB Futsal-Auswahlturnier für Schleswig Holstein am Ball © Agentur 54°
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Der Stürmer vom Oldenburger SV zieht sein Fazit zum Futsal-Auswahlturnier des DFB.

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Freddy Kaps war bereits zum zweiten Mal beim Sichtungsturnier dabei.

Das jährlich stattfindende DFB Futsal-Auswahlturnier in Duisburg-Wedau, bei dem insgesamt die 21 Landesverbände des DFB und eine U19 Gastmannschaft des SC Borussia Lindenthal-Hohenlind vertreten waren, hat mit dem Berliner FV Futsal einen Sieger gefunden.

Für Schleswig Holstein war der 24-jährige Freddy Kaps vom Oldenburger SV dabei. ,,Wir sind super ins Turnier gestartet und haben dann leider einige Spiele wie gegen Niedersachen unglücklich und unnötig verloren, auch gegen Baden hätten wir nicht Unentschieden spielen müssen." In der Tat war man mit einem Untentschieden und einem Sieg in das dreitägige Turnier gestartet und befand sich zwischenzeitlich auf dem 6. Tabellenplatz, musste sich aber letztlich mit dem 16. Platz begnügen. ,,Das war natürlich enttäuschend. Wir hatten uns mindestens Platz 10 als Ziel gesetzt.", sagt Kaps im Gespräch mit dem Sportbuzzer.

Kaps erklärt den Unterschied zwischen Futsal und Hallenfußball

Zum klassischen Hallenfußball gibt es laut Kaps deutliche Unterschiede. ,,Futsal ist technisch viel versierter und mehr von Taktik geprägt als Hallenfußball, außerdem gibt es besondere Regeln. Beispielsweise gibt es ab fünf härteren Fouls einen 10-Meter. Allerdings glauben viele, dass Futsal nahezu körperlos gespielt wird, was absolut nicht der Fall ist. Futsal kann genauso intensiv und hart wie Hallenfußball sein - jedem, der sich für technischen und intensiven Hallenfußball interessiert, kann ich ich Futsal nur ans Herz legen."

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Für das DFB-Turnier in Duisburg wurde extra ein spezieller Boden verlegt, damit die Spieler möglichst rutschfrei spielen können. Dass das Turnier einen hohen Stellenwert für den DFB besitzt, wird auch daran deutlich, dass FIFA-Schiedsrichter vor Ort im Einsatz waren. Damit die Spieler stärker gefordert werden wird nach dem sogenannten Hammes-Modell gespielt. Danach ergeben sich die Paarungen der nächsten Runde anhand der aktuellen Tabellenlage.

Die Schleswig-Holstein Auswahl wird von Paul Musiol trainiert, welcher wie auch der Großteil der Mannschaft vom Futsal-Regionalligisten PTSK Kiel kommt. ,,Es ist immer toll mit den Jungs zusammen zu spielen und auch unser Coach macht einen super Job. Ich bin immer gerne dabei", schwärmt Kaps nach dem Turnier.

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