05. September 2018 / 12:16 Uhr

TSV Hannover-Burgdorf: Die Recken wollen in Göppingen weiterjubeln

TSV Hannover-Burgdorf: Die Recken wollen in Göppingen weiterjubeln

Simon Lange
TSV Hannover Burgdorf: Die Recken jubeln im Spiel gegen den Bergischen HC.
TSV Hannover Burgdorf: Die Recken jubeln im Spiel gegen den Bergischen HC. © Flo Petrow
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Die Recken sind mit 4:0 Punkten in die Saison gestartet – taten sich jedoch gegen Gummerbach und den Bergischen HC schwer. Jetzt wartet in der Englischen Woche Göppingen. Coach Ortega erwartet "ein sehr hartes Match".

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Die Erinnerungen an den letzten Auswärtstrip nach Göppingen sind noch nicht verblasst. Ist ja auch gerade mal ein halbes Jahr her. Am 4. März kassierten die Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf eine heftige 19:30-Abfuhr bei Frisch Auf Göppingen und erlebten einen Albtraum in der „Hölle Süd“. Die Schwaben waren ausgesprochen geizig, was das Zulassen von Gegentoren betraf. Schon im Hinspiel in Hannover im November hatten sie die Recken beim 28:28 geärgert.

Englische Handball-Woche


Die TSV nahm im Pokal-Viertelfinale Revanche, aber die Liga-Rechnung ist noch offen. Mittwoch um 19 Uhr gibt’s Gelegenheit dazu. Die Partie ist Teil der englischen Woche. Die komplette Liga spielt an den ungewohnten Spieltagen Dienstag und Mittwoch.

„Es wird ein sehr hartes Match. Wir müssen uns daran erinnern, dass wir damals hoch verloren haben. Auch der Gegner wird das noch im Kopf haben“, warnt Recken-Coach Carlos Ortega, auch wenn Göppingen viele neue Spieler und sogar einen neuen Trainer hat.

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Die Schwaben sind mit einem 21:18-Sieg gegen Top-Team Berlin in die Saison gestartet, allerdings folgte eine 15:26-Klatsche beim Meister Flensburg. Ein knüppelhartes Auftaktprogramm – im Gegensatz zu Hannover. Die Recken trafen auf Abstiegskandidat Gummersbach (26:25) und Aufsteiger Bergischer HC (29:26). Doch der 4:0-Punkte-Start täuscht.

Die Recken taten sich schwer


In Gummersbach sahen die Re­cken lange Zeit wie der Verlierer aus, und auch gegen den ambitionierten BHC taten sie sich richtig schwer. „Natürlich ist man zufrieden, wenn man mit 4:0 Punkten in die Saison geht“, sagt Rechtsaußen Timo Kaste­ning, „aber wenn die verrückten letzten fünf Minuten in Gummersbach nicht gewesen wären, hätten wir jetzt nur 2:2 Zähler.“ Kastening selbst war es, der mit der letzten Aktion des Spiels den glücklichen Siegtreffer warf.

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Kastening erinnert an die vergangene Saison, als sein Team die „Super-Brocken“ zum Auftakt vor der Brust hatte. Die Recken gewannen alles und starteten mit 10:0 Punkten. Offenbar muss sich sein Team diese Spielzeit aber etwas länger finden, im Angriff, in der Abwehr und in der Abstimmung untereinander.

„Jedes Team in der Liga hat jetzt noch seine Probleme, die abgestellt werden müssen. Es ist kein Nachteil, dass wir das machen können, bevor die ganz großen Namen kommen“, sagt Kaste­ning und bringt die Lösung auf den Punkt: „Siege helfen am besten.“ Das klappte bisher ganz gut – auch ohne Kapitän Kai Häfner und Torge Johannsen. Ob die beiden heute ihr Comeback nach Verletzungspause geben, ist fraglich.

Gerade Häfner wäre im An­griff eine Superwaffe, um die Abwehr der Göppinger zu knacken. „Es ist die bis dato stärkste Defensive, auf die wir treffen“, weiß Ortega, „wenn wir da etwas mitnehmen wollen, brauchen wir mehr Konstanz als in den ersten beiden Spielen.“

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