25. Januar 2018 / 17:55 Uhr

FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen tanzt auf zwei Hochzeiten

FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen tanzt auf zwei Hochzeiten

Uwe Kläfker
Während Moritz Wilharm (vorne) und die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen die Schaumburger Fair-Play-Wertung anführen, hat der SC Stadthagen auf Rang 976 noch reichlich Luft nach oben.
Während Moritz Wilharm (vorne) und die FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen die Schaumburger Fair-Play-Wertung anführen, hat der SC Stadthagen auf Rang 976 noch reichlich Luft nach oben. © hga
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Kreisligist überwintert in der niedersächsischen VGH-Fair-Play-Wertung auf dem sechsten Rang

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Zur Halbzeit des niedersächsischen VGH-Fairness-Cups ist der Fußballkreis Schaumburg im Vergleich zum Vorjahr vom zehnten auf den 20.Platz (von 40 Kreisen) zurückgefallen. Ausgewertet wurden die gelben, gelb-roten und roten Karten und Sportgerichtsverfahren der Hinrunde.

Positiv: Der Kreisligist FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen tummelt sich unter den besten zehn Mannschaften, nimmt mit 13 gelben Karten in 13 Spielen und einem Quotienten von 1,0 den sechsten Platz der Gesamtwertung ein. „Wir sind ein Team, das auf dem Platz immer alles fußballerisch lösen will“, sagt FSG-Trainer Michael Treichel. Die Kreisligisten FC Hevesen (48.) und SC Auetal (65.) stehen kreisweit mit der FSG auf dem Treppchen.

Zur Halbzeit der Serie 2016/17 hatte der Kreis Schaumburg einen Quotienten von 2,4158 (368 Spiele/726 gelbe Karten/31 gelb/rote Karten/14 rote Karten) erreicht. In der aktuellen Saison sind es im Schnitt 2,5570 Punkte aus 298 Spielen (598/23/19). „Ich habe aber nicht das Gefühl, dass es im Kreis Schaumburg jetzt unfairer zugeht“, meint Treichel, der neben den Spielen seiner eigenen Mannschaft auch oft auf anderen Plätzen unterwegs ist. „Was ich sagen muss, ist, dass viele junge Schiedsrichter inzwischen dazugelernt haben und und Spiele besser im Griff haben, als manch erfahrener Kollege.“ Bester Kreis in Niedersachsen ist Diepholz, mit einem Quotienten von 2,1828. Der Wert aus dem Vorjahr hätte Schaumburg in der laufenden Serie hinter Nienburg auf den sechsten Rang gespült.

Von den Schaumburger Mannschaften auf Bezirksebene steht der Aufsteiger TuS SW Enzen am besten da. Die Mannschaft von Trainer Fabian Stapel bekam von den Schiedsrichtern nur zwölf gelbe Karten zu sehen. Je eine gelb/rote und rote Karte lassen aber nicht mehr als den 106. Platz in der Gesamtwertung zu. Der Landesligist VfL Bückeburg als Aushängeschild des Schaumburger Fußballs steht auf Rang 274 (12 Spiele/19/2/0)

Ganz unten in der niedersachsenweiten Statistik auf Rang 976 (von 985 Teams) tummelt sich, mal wieder, der Kreisligist SC Stadthagen. Dessen Manager Turgay Bilgi hatte vor der Saison noch angekündigt, die Kartenflut eindämmen zu wollen, weil sie der Mannschaft auf dem Platz schaden und auch nicht gut fürs Image sind. Daraus wurde vorerst nichts, beim SC stehen aus 13 Spielen 42 gelbe, 3 gelb-rote und zwei rote Karten in der Bilanz. MTV Rehren A/R (954), TuS Lüdersfeld (831), VfR Evesen (827) sind weitere schwarze Schafe. Niedersachsenweit ist der MTV Dannenberg aus dem Kreis Lüchow-Danneberg Schlusslicht (10 Spiele/30/3/3).

Dass man sich aber durchaus auch verbessern kann, zeigt die SVG Haste aus der Kreisliga Osnabrück-Stadt. Die Mannschaft zierte oft das Ende der Tabelle (Rang 997 vor zwölf Monaten) und steht jetzt auf dem ersten Platz. In zehn Spielen kassierten die Haster lediglich sieben gelbe Karten.

Den Schiedsrichtern gibt FSG-Trainer Treichel einen Wunsch auf den Weg: „Es muss besser erkannt werden, welche Mannschaft Fußball spielen will und welche nicht.“ Auf jeden Fall sei die Einführung einer Sperre nach jeder fünften gelben Karte eine gute Sache gewesen, so der Coach.

In der Rückrunde stehen wegen der schlechten Wetterverhältnisse aus dem Herbst noch zahlreiche Partien aus. Da kann sich noch einiges verschieben. „Wir wollen in der Rückrunde in der niedersachsenweiten Statistik vorne dabei bleiben und natürlich auch in der Kreisliga weiterhin oben mitmischen“, gibt Treichel die Ziele vor.

VGH-Fairness-Wertung

Im bereits zum 26. Mal ausgetragenen VGH-Fairness-Cup werden gelbe Karten mit je einem, gelb-rote Karten mit je drei und rote Karten mit je fünf Strafpunkten geahndet. Zusätzlich schlagen Sportgerichtsurteile und auch das Nichtantreten von Mannschaften mit zehn Zählern zu Buche. Die Summe der Strafpunkte geteilt durch die Anzahl der Saisonspiele ergibt den Fairness-Quotienten.

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