12. Oktober 2018 / 16:13 Uhr

FSV Garz und VfL Bergen im Pokal: „Wir haben nichts zu verlieren“

FSV Garz und VfL Bergen im Pokal: „Wir haben nichts zu verlieren“

Horst Schreiber
FSV-Torhüter Sebastian Peter (links) will auch nach der Partie gegen Jahn Neuenkirchen wieder mit seinem Team jubeln.
FSV-Torhüter Sebastian Peter (links) will auch nach der Partie gegen Jahn Neuenkirchen wieder mit seinem Team jubeln. © Robert Matzkows
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Die Trainer der beiden Inselteams wollen in den Pokalpartien gegen höherklassige Gegner bestehen. Garz empfängt Neuenkirchen, VfL den 1. FC Neubrandenburg.

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Bergen. Mit dem FSV Garz, dem VfL Bergen sind noch zwei Mannschaften von der Insel Rügen im Landespokal vertreten. Beide kommen aus unterschiedlichen Ligen, haben aber für ihre Verhältnisse ähnlich schwere Aufgaben vor der Brust. Garz empfängt mit Jahn Neuenkirchen eine Spitzenmannschaft der Landesliga, der VfL Bergen will zu Hause gegen den 1. FC Neubrandenburg aus der Verbandsliga bestehen.

Pokalerfolge blieben in der Region in den vergangenen Jahren bei allen Teams aus. Der FSV Garz trat in der verganenen Saison das erste Mal im Lübzer-Pils-Cup an und scheiterte in der ersten Runde am Verbandsligisten FC Pommern Stralsund mit 0:4. Damit ist das Erreichen der dritten Runde bereits jetzt der größte Pokalerfolg für die Garzer. Die Reise soll aber noch nicht zu Ende sein, auch wenn sie gegen das höherklassige Team aus Neuenkirchen als Außenseiter in die Partie gehen. „Wir freuen uns schon richtig auf das Spiel und werden alles dafür tun, ein Wunder zu schaffen“, sagt Co-Trainer Martin Sikorski. Taktisch will sich das Team dabei nicht als Außenseiter präsentieren: „Wir sind keine Freunde davon, sich nur hinten reinzustellen – meistens geht das schief. Trotzdem wollen wir natürlich nicht so viel riskieren, dass wir hinten komplett offen stehen.“ Sollte es auch nach 120 Minuten keinen Sieger geben, geht der FSV mit einem guten Gefühl ins Elfmeterschießen, ohne es aber extra trainiert zu haben. 2015 gewannen die Garzer den Kreispokal vom Punkt gegen den SV Niepars.

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Der VfL Bergen hofft hingegen auf einen Verlauf wie in der Zweitrundenpartie von vor zwei Jahren. Im Oktober 2016 zwangen die Insulaner den damaligen Oberligisten Mecklenburg Schwerin mit großem Kampf in die Verlängerung, mussten sich dann mit 1:2 geschlagen geben. Diesmal soll nun Verbandsligist 1.FC Neubrandenburg im Ernst-Moritz-Arndt-Stadion ins Schwitzen kommen. „Wir haben nichts zu verlieren. Am Ende zählt die Motivation“, weiß Trainer Martin Handschug. Damit die Neubrandenburger Offensive, die sich am vergangenen Wochenende mit 7:2 gegen den FC Förderkader warm geschossen hat, gestoppt wird, fordert der Übungsleiter taktische Disziplin. „Wir müssen in der Defensive aufpassen, solange wie möglich die Null halten. Dann kann im Pokal alles passieren“, meint Handschug und versichert: „Wir werden kein Hau-Ruck-Fußball spielen.“

Bergen setzt für den Coup also auf ein Defensivbollwerk. Allerdings hat Bergen in letzter Zeit keine ganz große Pokalüberraschung feiern können. Das letzte Ausrufezeichen vor dem Schwerin-Duell datiert vom August 2013. Die von Andreas Hantscher trainierte Truppe warf den höherklassigen FC Pommern Stralsund in der ersten Runde durch ein Tor von Karsten Makiol aus dem Wettbewerb.

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