Die Karl-Ebhardt-Sportstätte wurde nach dem Hochwasser 2013 in mühsamer Arbeit und dank vieler helfender Hände wieder aufgebaut.  USER-BEITRAG Die Karl-Ebhardt-Sportstätte wurde nach dem Hochwasser 2013 in mühsamer Arbeit und dank vieler helfender Hände wieder aufgebaut.  © Udo Zagrodnik
Die Karl-Ebhardt-Sportstätte wurde nach dem Hochwasser 2013 in mühsamer Arbeit und dank vieler helfender Hände wieder aufgebaut. 

FSV Gößnitz blickt frohen Mutes in die Zukunft

Nach der Pleißeflut 2013 und ihren schmerzliche Folgen, läuft der Motor wieder und Gößnitz hat nun ein sportliches Schmuckstück.

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Gößnitz. Die Kleinstadt Gößnitz liegt im Altenburger Land, am Fluss Pleiße und deren Bahnhof (mit dem längsten Bahnsteig Deutschlands) ist ein Bahnknotenpunkt Richtung Zwickau, Leipzig, Glauchau und in Richtung Göttingen (über Gera, Jena, Erfurt). Der Fußball kann auf eine über 100– jährige Geschichte zurückblicken. Es gab Phasen da stotterte der Motor und dann lief er wieder. Seine Lage, das Vereinsgelände, ist zwischen Pleiße und Eisenbahn. Im Jahre 2013 vom Hochwasser der Pleiße betroffen ging nichts mehr. Damalige Augenzeugen berichteten von schwimmenden Fischen auf dem Rasen. Der Verein musste für lange Zeit umziehen, seine Heimspiele auf fremden Fußballplätzen austragen. Es folgte ein langer, schwerer Weg. Mit Hilfe von Fördermitteln (siehe Bildergalerie) und Eigenanteilen (Eigenstunden) konnte die Karl–Ebhardt–Sportstätte wieder aufgebaut werden. Da ist sehr viel Schweiß geflossen. 

Ein großes Problem war, das sie im Hochwasserüberflutungsgebiet der Pleiße liegt. Ein geeigneter Ersatzstandort wurde nicht gefunden und so baute man mit Sondergenehmigung am alten, historischen Standort. Das hatte zur Folge, das dass neue Vereinsgebäude (nun zwischen beiden Fußballplätzen) auf Stelzen gebaut wurde. Das alte (in die Jahrzehnte gekommene und ausgediente) Vereinsheim wurde am Ende der Bauphase abgerissen, dem Erdboden gleichgemacht.

Etappenweise konnte die Sportstätte (heute ein Schmuckstück) wieder in Betrieb genommen werden. Der Kunstrasenplatz mit Werbebande (schon über ein Jahr in Betrieb) hat auf den Autor (aus Regis–Breitingen) mehr Eindruck gemacht, als der Hauptplatz. Bei seiner Fototour (an einem Augustsamstag) hatten alle angesetzten Teams des FSV Gößnitz (einst Motor) Auswärtsspiele.

Am Zugang zur Karl–Ebhardt–Sportstätte traf er Vorstandsmitglied Karsten Schiebold, für Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Er gab dem Autor Auskünfte zum Verein, vor allem zur Aktualität und verwies auf die inhaltsreiche Vereinshomepage und es konnte fotografiert werden.  Und hier geht’s zum Stadionneubau.

Beim Gespräch zur Leipziger Volkszeitung (Osterländer Volkszeitung) wurde der Hinweis zum dazugehörigen Internetportal „Leipziger Sportbuzzer“ aufgenommen. Es zeigte auch, das es im Altenburger Land noch bekannter gemacht werden muss. Gemeint ist damit auch der südlichste Zipfel des früheren Bezirkes Leipzig. Zur Sprache kam auch die Kreisoberliga, der FSV Gößnitz mit seiner ersten Elf in Ostthüringen und der SV Regis–Breitingen im Muldental/Leipziger Land (mit Neukieritzscher Neuzugängen).

In seinem Bericht erwähnt der Autor am Anfang Gößnitz als Bahnknotenpunkt. Es ist auch so etwas wie der Mittelpunkt mehrerer Fußballstädte. Motor Altenburg (einst DDR–Liga) liegt sprichwörtlich um die Ecke. Bei einem früheren Besuch sagten ihm Gößnitzer Fans eindeutig, das sie auch Fans von Chemie Leipzig sind. Andere fragten ihm, ob er im nahen Frohburg war, beim Testspiel des 1.FC Lokomotive Leipzig. Und da war im Bruno–Plache–Stadion (beim Völkerschlachtdenkmal) ein Loksches Punktspiel gegen den FC Carl–Zeiss Jena (April 2017). Bei seiner Fotoauswertung sah er im Gästeblock eine kleine Gößnitzer Fahne. Und man muss den FSV (Sachsenring) Zwickau und den FC Erzgebirge (Wismut) Aue als Einzugsgebiet nennen. Ja, das kleine Gößnitz ist auf seine Weise eine bedeutende Stadt. Wer zu Gewerbe, Vereinen, Alltag, Tourismus und anderem mehr wissen möchte, der sollte die Stadthomepage im Internet aufrufen.

Meine beigefügte Bildergalerie zeigt in Auszügen die Stadt und den Fußball. Ein Schönheitsfehler, leider waren am Himmel ein paar dunkle Wolken.
Noch eingefügt: Zwischen Pleiße und Eisenbahn, der Gößnitzer Motor läuft wieder und Abenteuer Fußball, Gößnitz 2:1 im Dauerregen – Sportbuzzer.de sind vergangene, aus dem Archiv geholte, Berichte bebildert. Ja, der Autor war schon mal da.

Und es sollte noch etwas Tragisches aus dem Altenburger Land erwähnt werden, das es heutiger Tage (in ähnlicher Form) leider vieler Orte gibt. Es ist ein Bericht hier im Leipziger Sportbuzzer.

Um die Sache abzurunden, seit der jüngsten Sommerpause ist die Karl–Ebhardt–Sportstätte wieder voll in Betrieb gegangen. Anzumerken ist auch, das Gößnitz (seit einigen Jahren) eine wettkampftaugliche Sporthalle hat. Möge der Gößnitzer Sport in seinem Schmuckstück noch sehr viele sportlich– faire und frohe Stunden erleben, auch die Gastmannschaften und der sportlich Bessere den Rasen als Sieger verlassen.

Region/Leipzig FSV Gößnitz Kreisoberliga Kreis Ostthüringen (Herren) FSV Gößnitz (Herren)

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