08. September 2018 / 22:42 Uhr

FSV Gößnitz: Keine Punkte im Vogtland beim 1. FC Greiz

FSV Gößnitz: Keine Punkte im Vogtland beim 1. FC Greiz

Udo Zagrodnik
Greiz bezwingt Gößnitz knapp (20) (Udo Zagrodnik) USER-BEITRAG
Der 1. FC Greiz (grün) behielt gegen Gößnitz die Oberhand. © Udo Zagrodnik
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Die Kreisoberliga Ostthüringen: Der 1. FC Greiz ist 2:1-Sieger gegen Gößnitz.

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Greiz (Vogtland). In der Kreisoberliga Ostthüringen war auf Tempelwalder Kunstrasen ein Spitzenspiel angesagt, der Zweite gegen den Dritten der Vorsaison, 1.FC Greiz gegen FSV Gößnitz. Vor sechzig Zuschauer und strahlenden Sonnenschein spielten die Greizer in neuen grünen Trikots, gesponsert von Wach– und Sicherheitsdienste Jahn. Die Vogtländer starteten mit einem schnellen 1:0, mittig abgezogen von Lamin Darboe. In der Folgezeit erwies sich der Torschütze als auffälliger Spieler. Nur wenig später landete ein Ball von Chris Schiller am linken FSV–Lattenkreuz. Der Gößnitzer Kevin Bahr versuchte es mit einem Fernschuss, doch erfolglos. Inzwischen waren rund dreißig Minuten gespielt und wieder knallte es an der Querlatte und der Schütze war wieder Chris Schiller. Die Pause rückte näher und von Linksaußen brachte Stefan Hanusch den Ball in den Strafraum der Vogtländer, doch er flog an Freund und Feind vorbei. Wenig später kam vom Schiedsrichter Robin Panzer der Pausenpfiff. Assistiert wurde er von Dominique Voigt und Mirko Geidel. Die meisten Fans begaben sich nun zum Imbisshäuschen, wo preiswert und in guter Qualität einheimische Würstchen und Getränke verkauft wurden, unter ihnen auch einzelne Gößnitzer. Und das mit preiswert & gut (und ordentlich Menge) ist auch für eine Vietnamesische Lokalität in Gößnitz zutreffend.

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Mit dem Wiederanpfiff blieb der 1.FC Greiz die aktivere und offensiver spielende Elf. Die Folge, das 2:0, Torschütze Jafet Krause. Die Zeit lief für die Heimelf, Lamin Darboe nahm auf Halbrechts zu genau Maß und verfehlte das Tor. Gößnitz hatte nur drei Wechsler und so kam nun Trainer Patrick Andersch ins Spiel. Die zehn Schlußminuten waren angebrochen und nach einem Konter fiel der 2:1 Anschlußtreffer durch Jannick Leidolph. Das gab den Gößnitzern kurzzeitig Auftrieb, doch dann kam wieder Greiz ins Spiel. Eine Minute vorm offiziellen Schluß hatte Hannes Schmeißner die Spielentscheidung auf dem Fuß, doch am Ende blieb es in der jederzeit fairen Begegnung beim knappen 2:1 Sieg der Vogtländer. Nach dem Abpfiff die Greizer Spieler und ihren Trainer Martin Donath angesprochen: Das Saisonziel ist am Ende wieder unter den ersten Fünf einzufahren. Den Gößnitzer Trainer Patrick Andersch gefragt: Er will mit seiner Elf auch wieder so weit vorn einfahren, doch er hat auch erkannt, das es heuer ein schlechter Saisonstart ist. Aus vier Spielen sind es nur vier Punkte. Der 1.FC Greiz ist mit zehn Punkten zurzeit Spitzenreiter und Rositz (gegen Lumpzig) kann am Sonntag gleichziehen. Zum Spiel der Kreisoberliga noch angefügt: Beide Trainer waren an der Außenlinie teils emotional mitspielend, was auf die Spieltaktik und Anfeuerung der eigenen Elf zu beziehen ist.

Hier hier geht’s zur Homepage des 1.FC Greiz und des FSV Gößnitz. An diesem Nachmittag spielte auch die zweite Elf des Teams aus dem Altenburger Land, gegen die Dritte von Wismut Gera, in der 1.Kreisklasse Staffel D.

Statistik:

BSG Wismut Gera III - FSV Gößnitz II 5:2 (3:0)

03.Min. 1:0 Benjamin Sachs

11.Min. 2:0 Martin Marzinkewitzsch

17.Min. 3:0 Benjamin Sachs

55.Min. 3:1 Gojko Goerke

69.Min. 4:1 Benjamin Sachs

75.Min. 4:2 Gojko Goerke

87.Min. 5:2 Benjamin Sachs

Rund um den Fußball: Im weitesten Sinne kann man die Greizer Sportstätte Tempelwald mit dem viel größerem Erzgebirgsstadion in Aue vergleichen. Oben auf dem Berg sind der Eingang, die Kabinen und das Vereinsheim. Und zu/von den zwei Rasenplätzen und dem Kunstrasen muß man Treppen hinunter b.z.w. hinauf steigen. Der Autor dieser Zeilen konnte mit der Gößnitzer Fahrtgemeinschaft mitfahren. Er hatte Glück, das dass mit dem Bahnanschluß von/nach seiner Heimatstadt Regis–Breitingen funktionierte (Strecke Leipzig–Altenburg–Zwickau). Auf der Heimfahrt erhielt der Trainer einen Anruf, von einem Sportfreund, der für die Osterländer Volkszeitung von den Ligaspielen die Zusammenfassung schreibt. P.S. Die Region Altenburg gehört zur Leipziger Volkszeitung (LVZ). Rundum war es ein schöner Ausflug ins Vogtland, nur das es mit dem Punkten nicht klappte. Und nun die Kurve genommen zu meinem Heimatverein. Der will in die nächste Pokalrunde einziehen.

Und an diesem Sonntag (09.09., Anstoß 15 Uhr) ist dann der Kreispokal im MTL/LL angesagt, Hohnstädter SV (Autobahnabfahrt Grimma) gegen meinen Heimatverein SV Regis–Breitingen. Die weiteren, folgenden Begegnungen siehe bitte meine beigefügten Links. Abschließend noch etwas Geographie: Greiz liegt im Thüringer Südosten, im Tal der Weisen Elster und gehört zum Vogtland. Greiz ist seit Mitte der siebziger Jahre auch für Karikaturen–Ausstellungen bekannt. Die weltberühmte Göltzschtalbrücke (Netzschkau, Mühlau) und Pausa (am Mittelpunkt der Erde) sind nur wenige Kilometer entfernt.

Blick über den Tellerrand

Im Dr. Fritz–Fröhlich–Stadion zu Regis–Breitingen war an diesem Samstag die Leichtathletik in Aktion. Ausgetragen wurden die Kreismeisterschaft Kinder, Jugend und Erwachsene Landesmeisterschaft Hindernislauf. In dieser Zeit: Der Fußball rollt, aber mit Unterbrechungen, ist hier im Leipziger Sportbuzzer so etwas wie ein Vorbericht mit Fußball, Leichtathletik und mehr, auch mit einem Songtext. Und eine Delegation des 1.FC Lok Leipzig war zu Gast bei der 6. ETL–Express–Sportnacht in Köln. Der Hauptsponsor hatte eingeladen.

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