10. Juli 2018 / 00:00 Uhr

FSV Kühlungsborn: Lukas Werner will durchstarten

FSV Kühlungsborn: Lukas Werner will durchstarten

Tommy Bastian
Lukas Werner spielte ein Jahr lang in der Jugend des VfL Wolfsburg.
Lukas Werner spielte ein Jahr lang in der Jugend des VfL Wolfsburg. © privat
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Der Neuzugang des Verbandsliga-Aufsteigers musste ein Dreivierteljahr verletzt pausieren / Morgen erster Test.

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Lukas Werner war am Freitag einfach nur glücklich. Der Neuzugang von Fußball-Verbandsligist FSV Kühlungsborn stand beim Trainingsauftakt des Aufsteigers zum ersten Mal nach einem Dreivierteljahr Verletzungspause wieder auf dem Platz. Sein erster Eindruck von der neuen Mannschaft: „Sehr gut! Ich glaube, es ist ein sehr erfahrenes Team mit Spielern, von denen ich viel lernen kann.“

Werner lebt seit Oktober vergangenen Jahres in Rostock und studiert dort Lehramt. Nach einem dreifachen Meniskusriss im rechten Knie ließ sich der 21-Jährige in der Hansestadt weiterbehandeln und lernte André Berthold kennen, den Physiotherapeuten des FSV Kühlungsborn. „Wir haben oft über Fußball gesprochen und er meinte, er hätte einen Verein für mich. Dann kam der erste Kontakt mit dem alten Trainer (Jens Hillringhaus/ d. Red) zustande. Den Kontakt zum neuen Coach René Schultz hat Max (FSV-Neuzugang Max Krötsching/d. Red.) hergestellt“, erklärt Werner. Das Gespräch mit Schultz habe ihm zugesagt. „Und da Max und ich zusammenwohnen, war für uns klar: Wenn wir zusammenspielen können, dann ist das ideal.“

Fußballerisch ausgebildet wurde Lukas Werner bei seinem Heimatverein SV Eintracht Salzwedel (Sachsen-Anhalt). Dort begann er im Alter von fünf Jahren mit dem Kicken. Ein Jahr lang spielte er auch im Nachwuchs des VfL Wolfsburg. „Ich war damals aber zu jung fürs Internat und wollte nicht vier- bis fünfmal die Woche nach Wolfsburg fahren“, erinnert sich der Mittelfeldspieler, der am liebsten im Zentrum spielt. Von dort aus kann er den Ball gut verteilen und seine Mitspieler bedienen.

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Werner ging zurück nach Salzwedel. Als C-Junioren-Spieler bekam er ein Angebot vom Halleschen FC. „Dort habe ich über mehrere Wochen mittrainiert und auch Spiele absolviert, mich allerdings gegen einen Wechsel entschieden.“ Die Schule sei ihm damals wichtiger gewesen, begründet er.

Mit der U 19 des SV Eintracht Salzwedel wurde Werner später Landesmeister – sein größter Erfolg. 2017 wechselte er zur SV Lemgow-Dangensdorf in die Kreisliga Lüchow-Dannenberg nach Niedersachsen.

„Dort konnte ich hobbymäßig weiterspielen und mir wurde finanziell geholfen, um an den Wochenenden von Rostock nach Hause zu fahren“, erklärt er. Zum Einsatz kam Werner aufgrund seiner Verletzung in der vergangenen Saison allerdings nicht.

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Jetzt ist er wieder gesund und will in Kühlungsborn durchstarten. „Ich möchte wieder guten Fußball spielen und mich weiterentwickeln“, nennt Lukas Werner seine Ziele. „Für mich ist es neu, in eine komplett unbekannte Mannschaft zu kommen. Das war ein weiterer Anreiz.“ Morgen (19.30 Uhr, Sportplatz Ost) im ersten Test der Kühlungsborner gegen Oberligist FC Hansa Rostock II könnten die WG-Partner Werner und Krötsching erstmals zusammenspielen. Für Lukas Werner wäre es eine weitere große Freude.

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