08. November 2018 / 18:50 Uhr

FSV Optik gibt sich noch lange nicht auf

FSV Optik gibt sich noch lange nicht auf

Detlev Nießer und Christoph Laak
Optik-Kapitän Jerome Leroy versuchte es mit einem Distanzschuss.
Optik-Kapitän Jerome Leroy droht gegen Nordhausen auszufallen. © Christoph Laak
Anzeige

Regionalliga Nordost: Rathenow empfängt Wacker Nordhausen.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Voll war es am Mittwochabend im VIP-Raum des Stadions am Vogelgesang. Regionalligist FSV Optik Rathenow hatte zum Sponsorentreff geladen und zahlreiche Unterstützer des Vereins waren dieser Einladung gefolgt. Ingo Kaghlisch, Geschäftsführer und Trainer der Rathenower, zeigte sich trotz der derzeitigen sportlichen Lage optimistisch den Klassenerhalt noch schaffen zu können. „Wir sind zwar derzeit Letzter, aber haben uns noch lange nicht aufgegeben“, so das Trainer Ur-Gestein, dass seit 30 Jahren die Geschicke beim FSV Optik in der Hand hat. „Das ist mein Leben“, hatte Kahlisch den anwesenden Gästen gesagt und zeigte sich enttäuscht, dass nach dem abermaligen Regionalliga-Aufstieg kein klares Bekenntnis zum FSV Optik zu spüren war.

Mehr Fußbal aus Brandenburg

„Was wir sportlich geschafft haben ist sensationell. Wir sind in den letzten zehn Jahren dreimal in die Regionalliga aufgestiegen und haben zweimal den Pokal geholt. Wir sind der größte Werbeträger der Stadt, zu spüren ist das aber nicht“, erklärt der Rathenower Trainer und schiebt nach: „Im Sommer haben wir von einem Marketingkonzept gesprochen. Da ist bisher nichts passiert. Die Stadt und der Landkreis haben viel Geld für den Optik-Park und das Kulturhaus übrig, aber kommunale Unternehmen kaum etwas für den FSV Optik. Ich bleibe dabei, die Region kann die Regionalliga stemmen.“

Die Brandenburger "Bilder der Woche" der Saison 2018/19.

Zur Galerie
Anzeige

Sportlich stehen die Rathenower am Samstag (13.30 Uhr, Stadion am Vogelgesang) vor einer richtig hohen Hürde. Zu Gast wird dann der FSV Wacker Nordhausen sein. In dieser Saison sollte mehr als „nur“ eine gute Platzierung herausspringen. Zum Aufeinandertreffen der beiden seit langem befreundeten Trainer Ingo Kahlisch und Volkan Uluc wird es indes nicht kommen, musste Uluc vor wenigen Wochen seinen Posten bei den Südharzern räumen. Mit 24 Punkten hinkt man den eigenen Ansprüchen schon deutlich hinterher. Dennoch sind die Thüringer klarer Favorit, auch weil Ingo Kahlisch aller Voraussicht nach auf seinen Kapitän verzichten muss.Seit Dienstag liegt Jerome Leroy mit einer schweren Magen-Darm-Erkrankung flach.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt