01. Juli 2018 / 12:04 Uhr

FSV Optik trotzt dem 1. FC Magdeburg ein Remis ab

FSV Optik trotzt dem 1. FC Magdeburg ein Remis ab

Detlev Nießner
Gegen den Regionalligisten aus Rathenow hatte der Zweitligist schon einen schwereren Stand.
Benjamin Wilcke ging in diesem Tackling gegen den Magdeburger Philip Türpitz robust, aber fair, zu Werke © Christoph Laak
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Regionalliga Nordost: Magdeburger besiegen den BSC Süd 05 mit 6:0 und spielen gegen Optik 0:0.

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Eine Überraschung gelang Optik Rathenow gegen den in die 2. Bundesliga aufgestiegenen 1. FC Magdeburg. Patrick Baudis, einst in der Jugend der Magdeburger ausgebildet, wollte das Unentschieden nicht überbewerten: „Ein schönes Ergebnis, aber bei uns kommen die Kraftkreise erst noch.“

Zunächst hatte die eine Hälfte des Magdeburger Kaders aber gegen Oberligist BSC Süd 05 gespielt. Die erste klare Gelegenheit hatten dabei die Brandenburger, Askin Yildiz, der wohl die 30 Kilometer havelaufwärts wechseln wird, scheiterte am Keeper. Danach übernahm der FCM aber eindeutig die Initiative. Am Ende hieß es durch Tore von Christian Beck (4), Marius Bülter und Dennis Erdmann 6:0 für den Favoriten.

In Bildern: 1. FC Magdeburg testet doppelt in Rathenow

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Optik zeigt sich stark in der Defensive

Optik, mit Shelby Printemps in der Startelf, musste nicht extra motiviert werden, die Partie war auch so ein Highlight. Das „Go West“ von den Pet Shop Boys als Einlaufmusik war noch einmal eine Reminiszenz an den Aufstieg in die Regionalliga. Und Rathenow begann keinesfalls ängstlich. Sehr aufmerksam in der Defensive, versuchten die Gastgeber ab und zu Akzente zu setzen.

Das war in der ersten Hälfte zwar nicht sonderlich gefährlich, aber für die zahlreichen Zuschauer einmal spektakulär. Printemps probierte sich mit einem Fallrückzieher, den Alexander Brunst allerdings sicher parierte. Deutlich feldüberlegen kamen die Magdeburger gegen die FSV-Abwehr aber kaum einmal durch.

Völlig ungewöhnlich für einen Test verzichteten beide Trainer zur Halbzeit auf Wechsel. 25 Minuten lang drückte der Favorit nun auf die Führung. Erst hatte Optik das verdiente Glück des Tüchtigen, der Versuch von Tarek Chahed klatschte an die Latte, dann vereitelte Bjarne Rogall mit Paraden gegen Chahed und Mergem Berisha das 0:1. Etwa um die 70. Minute herum bekamen die FCM-Kicker schwere Beine.

Zehn Einheiten Kondition hatten sie seit Montag hinter sich. Der eingewechselte Nii-Bruce Weber hatte sogar die Sensation für Optik auf dem Fuß, verzog nach feinem Solo nur ganz knapp. Kurz vor dem Abpfiff dann noch einmal die Riesenchance für das Profiteam, doch mit der fehlenden Kraft fehlte dem total freien Christopher Handke wohl auch ein bisschen die Konzentration. So blieb es zum Auftakt beim 0:0, was beide Trainer so kommentierten:

Das Ergebnis ist für die Trainer zweitrangig

Jens Härtel: „Nach dem Sieg über Brandenburg war es das zweite Spiel, das wir gewinnen wollten, vielleicht auch hätten können. Gegen äußerst diszipliniert verteidigende Rathenower konnten wir unser Spiel dann aber nicht so aufziehen, wie geplant. Aber die Jungs haben sich nach einer Woche Konditionstraining gequält, das Ergebnis ist zweitrangig.“ Ingo Kahlisch: „Das sehe ich genauso. Die Regionalliga wird für uns ein ganz anderes Kaliber, als die Oberliga. Da müssen wir physisch klarkommen, dafür wird jetzt trainiert.“

Bei diesem Training ist seit Freitag ein weiteres bekanntes Gesicht dabei, dass Jerome Leroy schon mal die nächste Schlagzeile entlockte: „Magisches Dreieck wieder vereint!“ Leon Hellwig ist wieder in Rathenow und hofft nach fast einjähriger Verletzungspause wieder fit zu werden. Vielleicht ist er beim nächsten Test ja schon dabei. Am Dienstag um 18 Uhr trifft der FSV Optik auf die United Soccer Academy.

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