Boris Vukcevic war einer der aufgehenden Sterne der TSG Hoffenheim, bis er im September 2012 (Foto links) mit dem Auto in einen Lkw krachte. Boris Vukcevic war einer der aufgehenden Sterne der TSG Hoffenheim, bis er im September 2012 (Foto links) mit dem Auto in einen Lkw krachte. © Imago-Pictue-Alliance-Montage
Boris Vukcevic war einer der aufgehenden Sterne der TSG Hoffenheim, bis er im September 2012 (Foto links) mit dem Auto in einen Lkw krachte.

Fünf Jahre nach dem Horrorunfall: So geht es Ex-Profi Boris Vukcevic heute

Vor fünf Jahren verunglückte der Hoffenheim-Profi Boris Vukcevic bei einem Autounfall schwer, lag sieben Wochen im Koma. So geht es ihm heute.

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Es ist eine der dramatischsten Geschichten der Bundesliga-Historie.

Vor fünf Jahren verunglückte der Hoffenheim-Profi Boris Vukcevic bei einem Autounfall schwer, lag sieben Wochen im Koma. „Er hat eine große Karriere verloren, aber das Leben gewonnen", so Ex-Hoffenheim-Manager Andreas Müller.

Doch was genau war geschehen?

Vukcevic war am 12. September 2012 auf dem Weg zum Training, als er auf der Bundesstraße 45 bei Bammental die Kontrolle über seinen Mercedes C 63 AMG (457 PS) verlor. Mit über 70 km/h raste er frontal in einen 40-Tonnen-Lkw. Erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen, musste notoperiert werden und lag sieben Wochen im Koma.

Aber weshalb fuhr er in den Lkw?

Im Unfallwagen fand die Polizei sein Insulin-Messgerät und -Tagebuch. Er ist Diabetiker, zum Zeitpunkt des Zusammenpralls war Vukcevic unterzuckert.

Die Feuerwehr musste ihn aus dem Auto schneiden. Per Hubschrauber ging es in die Heidelberger Uni-Klinik. Dort wurde er drei Stunden am Kopf operiert und anschließend ins künstliche Koma versetzt. Erst nach sieben Wochen wachte er Mitte November aus dem Koma auf.

Wie geht es ihm heute?

Geplaatst door Boris Vukcevic op maandag 31 juli 2017

Vukcevic wohnt inzwischen in Sindelfingen bei Stuttgart bei seinen Eltern Dragan und Sonja. Er kann joggen, Fahrrad fahren und mit dem Ball jonglieren. Nur für sich selbst verantwortlich sein, das kann er noch nicht.

Eine Körperhälfte ist wohl für immer eingeschränkt, so schreibt es die Bild am Sonntag in ihrer großen Geschichte über den Ex-Fußballer. Finanziell soll er durch die Berufsgenossenschaft abgesichert sein. Kontakt zum Verein in Hoffenheim hat die Familie nicht mehr.

Vukcevic zur Bild am Sonntag: „Ich bin momentan zufrieden mit den Fortschritten, die ich in aller Ruhe mache. Das Training läuft positiv und ich beschäftige mich schon ein bisschen mit dem Ball.“

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