08. März 2018 / 15:08 Uhr

Fünfkampf um den Aufstieg in der Kreisliga Göttingen-Osterode

Fünfkampf um den Aufstieg in der Kreisliga Göttingen-Osterode

Jan-Philipp Brömsen
SV Groß Ellershausen möchte im Sommer den Aufstieg in den Bezirk feiern.
SV Groß Ellershausen möchte im Sommer den Aufstieg in den Bezirk feiern.
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In der Kreisliga Göttingen-Osterode beginnt an diesem Wochenende die Rückrunde. Dabei kämpfen fünf ambitionierte Teams um den Aufstieg in die Bezirksliga, die restlichen Mannschaften eher um den Klassenerhalt. So sehen die Trainer der Beteiligten ihre Chancen in der Rückserie.

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In der Fußball-Kreisliga Göttingen-Osterode beginnt, sofern es die Witterung zulässt, die Rückserie. Fünf ambitionierte Teams kämpfen um die begehrten ersten beiden Plätze, die den Aufstieg in die Bezirksliga bedeuten.

Mit dem Tabellenführer SV Groß Ellershausen/Hetjershausen geht ein Topfavorit auf den Aufstieg in die Rückserie. „Unser Kader bleibt zusammen – es gab keine Notwendigkeit, personell was zu ändern. Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg“, sagt Trainer Andreas Riedel. Die Vorbereitung lief alles andere als optimal, da viele Spieler krankheitsbedingt immer wieder ausfielen und Riedel mit einem „schlankeren“ Kader trainieren musste. Zudem gaben die Platzbedingungen ein regelmäßiges Training kaum her. „Wir würden auf jeden Fall gerne am Sonntag gegen Neuhof spielen, aber der Platz muss es auch hergeben. Neuhof ist ein starker Gegner, der an guten Tagen jedes Team vor Probleme stellen kann“, analysiert Riedel. Neben dem FC Höherberg sieht Riedel auch noch den SV Türkgücü Münden als Konkurrent um den Aufstieg. „Die haben sich gut verstärkt“.

„Der Vorsprung ist zwar sehr schön, aber wir haben noch 17 Spiele, in denen wir jede Woche alles geben müssen. Unsere individuelle Qualität hat in der Hinserie einige knappe Spiele zu unseren Gunsten entschieden.“ Für Groß Ellershausen wäre der Aufstieg ein großer Erfolg und „für den Göttinger Fußball toll“, sagt Riedel.

Sehr ambitioniert ist auch der derzeitige Tabellenfünfte Türkgücü Münden. Zwar haben die Mündener aktuell acht Punkte Rückstand auf den FC Höherberg, tragen aber noch zwei Spiele mehr als die Eichsfelder aus. „Wir hatten eine sehr, sehr gute Vorbereitung. Unsere Spieler haben klasse durchgezogen und sind extrem heiß auf die Rückserie“, sagt Türkgücü-Manager Murat Yavuz.

Elf ausstehende Heimspiele, allesamt noch gegen die Konkurrenten aus den Top fünf, lassen die Aufstiegsträume leben. Personell gab es mit Ahmed Demirtas und Ömer Terzi zwei talentierte 19-jährige Verstärkungen von Tuspo Weser Gimte. „Wir haben in den letzten zwei Jahren immer Gas gegeben und viel dazugelernt. Dieses Jahr wollen wir den Aufstieg schaffen. Unsere Testspiele gegen höherklassige Teams verliefen sehr gut und die Jungs trainieren derzeit drei- bis viermal die Woche“, blickt Yavuz auf Rückserie voraus.

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"Für uns wäre der Klassenerhalt ein Riesenerfolg"

Platz vier belegt aktuell Germania Breitenberg. Das Eichsfelder Team verlor zwar mit Kevin Wodarsch seinen Torjäger, konnte aber auch zwei Zugänge aus Duderstadt verbuchen – und Rückkehrer Andreas Wippermann. „ Wir haben 17 Spieler im Kader und ich bin guter Dinge für die Rückserie. Groß Ellershausen/Hetjershausen ist klarer Favorit auf Platz eins. Wir wollen definitiv um Platz zwei mitspielen“, sagt Trainer Andreas Dornieden, der das Team erst in der Winterpause übernahm.

Laut Dornieden fällt die Entscheidung über den Aufstieg erst in den letzten vier Saisonspielen, denn dort trifft sein Team auf den FC Höherberg, SV Groß Ellershausen/Hetjershausen und Dostlukspor Osterode. „In der Liga kann jeder gegen jeden gewinnen. Wichtig ist ein guter Start und möglichst keine Verletzten.“ Der Auftakt ist beim Nikolausberger SC - und dann beginnt die Mission „Platz 2“ für die Breitenberger.

Nicht nur das Aufstiegsrennen, sondern auch das Zittern im Abstiegskampf beschäftigt viele Vereine der Region. „Ich bin sehr guter Dinge. Meine Mannschaft ist in der Kreisliga angekommen – das hat sie vor allem in der zweiten Hälfte der Hinserie gezeigt“, sagt Lukas Eiffert, Trainer des Nikolausberger SC. Sein Team rangiert derzeit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz, jedoch punktgleich mit dem TSV Groß Schneen und GW Hagenberg.

„Unsere Vorbereitung lief sehr gut. Dreimal die Woche mit einer guten Beteiligung und zwei Kunstrasenzeiten sorgen für Optimismus. Für uns wäre der Klassenerhalt ein Riesenerfolg, aber ich glaube fest daran“, gibt Eiffert einen Ausblick auf die Rückserie. Egal ob oben oder unten in der Tabelle – die Kreisliga Göttingen-Osterode wird sicherlich sehr spannend.

Am kommenden Wochenende werden dann die ersten Begegnungen ausgetragen – sofern es die Witterung zulässt.

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