09. Juni 2017 / 07:46 Uhr

Für alle Angebote offen: Verkauft der Hamburger SV seine Leistungsträger?

Für alle Angebote offen: Verkauft der Hamburger SV seine Leistungsträger?

Sönke Gorgos
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Filip Kostic und Lewis Holtby könnten Verkaufskandidaten sein.
Filip Kostic und Lewis Holtby könnten Verkaufskandidaten sein. © imago
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Kostic, Walace, Holtby, Wood - sie alle stehen zum Verkauf, weil die Hamburger ihren Spieler-Etat drücken wollen. Das beschloss der Aufsichtsrat.

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Dem Hamburger SV steht wieder mal ein irrer Sommer bevor: Eigentlich muss der Klub nach einer enttäuschenden Saison investieren. Mäzen Klaus-Michael Kühne scheint dazu sogar bereit, will bis zu 20 Millionen Euro als Soforthilfe in den Kader stecken, der vor allem in der Innenverteidigung, im Tor und im Sturm Bedarf hat. Doch der Aufsichtsrat hat offenbar andere Pläne, wie die Bild berichtet.

Demnach haben die Räte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt ein Sparprogramm aufdiktiert. Der Gehalts-Etat soll von 56 auf 48 Millionen Euro gesenkt werden - durchaus ein harter Einschnitt, zumal die Großverdiener wie Pierre-Michel Lasogga und Lewis Holtby aufgrund von unterdurchschnittlicher Leistung schwer vermittelbar sind. Der Handlungsspielraum für Bruchhagen und Todt ist also eingeschränkt.

Jeden kann es treffen

So steht plötzlich JEDER auf der Verkaufsliste - Leistungsträger wie Filip Kostic, teure Neuverpflichtungen wie Walace oder verletzungsanfällige Stars wie Albin Ekdal könnten die Hamburger so verlassen, weil sonst kein Raum für Investitionen besteht. Das ist eine chaotische Transferpolitik, denn sollten die Hamburger durch einen Verkauf eine Lücke im Kader schließen können, wird eine neue aufgerissen...

Immerhin darf Todt wohl eine Vertragsverlängerung fixieren: Bobby Wood soll bis 2021 bleiben. Der US-Amerikaner ist allerdings schwer genervt, weil der Aufsichtsrat eine Vertragsverlängerung schon zweimal gestoppt hatte. Und: Mit Julian Pollersbeck vom 1. FC Kaiserslautern soll ein neuer Torwart kommen.

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