01. Mai 2018 / 18:44 Uhr

Für Mörse klappt beim MTV Isenbüttel alles: 5:1

Für Mörse klappt beim MTV Isenbüttel alles: 5:1

Malte Schönfeld
MTV Isenbüttel gegen TSG Mörse 0:5
Das macht Spaß: Die TSG Mörse jubelt hier, sie jubelte noch vier Mal und feierte ein 5:0 beim MTV Isenbüttel. © Cagla Canidar
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Zurück in der Spur: Nachdem es in den vergangenen Wochen bei der TSG Mörse ein wenig Leerlauf gab, meldeten sich die Bezirksliga-Fußballer mit einem 5:1 (2:0) eindrucksvoll beim MTV Isenbüttel zurück.Calberlah gewann beim FC Schunter und der TuS Neudorf-Platendorf beim TSV Germania Helmstedt. Die SV Gifhorn spielte beim FC Wolfsburg 2:2.

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MTV Isenbüttel – TSG Mörse 1:5 (0:2). Das deutliche Ergebnis lässt vermuten, dass Isenbüttel auch spielerisch unter die Räder kam. „Die erste Halbzeit war blutleer, aber in der Phase, wo wir die Gegentore drei und vier bekommen, waren wir sogar gut dabei“, sah MTV-Trainer Rouven Lütke nicht nur Schatten. Mörses großes Glück war allerdings auch, dass wirklich alles klappte – so zum Beispiel das Tor von Ronny Gritzka, was eigentlich eine Flanke vermuten ließ, dann aber immer länger und länger wurde. „Der Glaube ans Gewinnen war auch der Inhalt unserer Ansprache. Die Einstellung zum Spiel an sich hat gestimmt“, freute es TSG-Coach Thomas Orth. Bitter für Isenbüttel: Mehmet Hajdaraj und Moritz Springer mussten verletzt ausgewechselt werden.

MTV: Mensing – O. Hildebrandt, Schröder, Linde, Helms – Raguse, Jaesch (72. Gökkus) – Gernsheimer, H. Hildebrandt, Karakas – Hajdaraj (10. Springer/46. Lütke).

TSG: Schmelk – Hoffmann, Michalski, Busboom, Gritzka – Hampel, N. Poguntke, Schulze (82. Przybylek), Brinkmann (77. Marco Ament) – Krause, Zick (86. Muradyan).

Tore: 0:1 (17.) Zick, 0:2 (33.) Zick, 0:3 (56.) Gritzka, 0:4 (58.) Zick, 1:4 (69.) Helms, 1:5 (88.) Krause.

FC Schunter – SV Calberlah 0:2 (0:2). Die ersten 25 Minuten spielte nur Calberlah. „Wir haben den Start komplett verpennt“, ärgerte sich FC-Trainer Klaus Fricke. Der SV hätte in der Phase durchaus noch ein, zwei Tore mehr machen können. So ging es mit einem 2:0 in die Pause. Schunter bekam in Hälfte zwei zumindest die Defensive in den Griff. „Calberlah hat in der zweiten Hälfte nicht einmal aufs Tor geschossen – wir dummerweise aber auch nicht“, stellte Schunters Coach fest. So blieb es beim 2:0 für Calberlah und SV-Co-Trainer Jan Ahrens war zufrieden: „Die frühe Führung hat uns Sicherheit gegen. Danach haben wir das Spiel nur noch verwaltete. Aber das ist auch okay. Am Ende zählen nur die drei Punkte.“ Fricke meinte dagegen: „Es ärgert mich, dass wir unsere Stärken nicht ausspielen konnten.“

FC: Gehrke – Özyurt, Koch (46. Claus), Ommen, H. Gerhardt (69. Abraham) – Westphal – Winter, Osumek, Belfort, Gadiaga – Pingel.

SV: Möllring – von Spiczak-Brzezinski, Linke, Dragendorf, Theuerkauf – Herzer, Ahrens (79. Hernier), Wagenmann, Greszik (73. Höpfner) – M. Plagge, J. Plagge.

Tore: 0:1 (4.) Herzer, 0:2 (13.) M. Plagge.

TSV Germania Helmstedt – TuS Neudorf-Platendorf 1:2 (0:0). Der TSV startete etwas besser in die Partie, „echte Torchancen hatte Helmstedt aber nicht“, so TuS-Coach Ralf Schmidt. Seine Mannschaft fand mit der Zeit immer besser ins Spiel und übernahm in der zweiten Hälfte komplett die Spielkontrolle. „Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit bis wir das 1:0 machen“, stellte Schmidt fest. Das Problem: Kurz nach dem 1:0 für den TuS stand es auch schon wieder 1:1. „In unserer Situation wäre ein Punkt an sich in Ordnung gewesen. Aber nach dem Spielverlauf wollten wir mehr“, stellte Schmidt klar. Seine Mannschaft drückte – und wurde mit dem 2:1 belohnt. Dementsprechend erleichtert war Schmidt: „Für die Psyche war es extrem wichtig, dass wir gewonnen haben.“

TuS: Jacob – Gülabi, D. Gökkus, Basaran, D. Wulfes – Lippke, T. Gökkus – Kast, E. Gökkus (40. Rauhs), Altmis (87. Schrader) – Sening.

Tore: 0:1 (58.) Lippke, 1:1 (62.) Hain, 1:2 (83.) Altmis.

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FC Wolfsburg - SV Gifhorn 2:2 (1:2). „Die erste halbe Stunde war die SVG klar besser“, erkannte FC-Trainer Jim Fack an. Folgerichtig führten die Gäste schon nach einer guten halben Stunde eigentlich komfortabel mit 2:0. Eigentlich. Doch die Wolfsburger kamen durch Dennis Kamieth noch vor der Pause zurück, Alik Muradyan gelang der Ausgleich. Und Kamieth hatte sogar noch die große Chance zum 3:2 in der Schlussphase, traf aber nur den Pfosten. Auf der anderen Seite hatte Malte Leese aber auch noch die hundertprozentige Chance zur erneuten SVG-Führung. „Deshalb ist das Remis über den gesamten Spielverlauf gerecht“, so Fack. Gifhorns Betreuer Dennis Leifert sprach von „zwei liegengelassenen Punkten. Nach 35 Minuten hatten wir das Spiel eigentlich im Griff.“ Eigentlich.

FC: M. Kamieth – König, Becker, Lorenz, Spanu – Nemmaoui, Gildenberger – Sgaier, Kuyucu, Shkurin (54. Muradyan) – D. Kamieth.

SVG: Moritz Krenz – Schupetta, Michel Krenz, Gewinner, Nemr – Weisbek (66. Matuschik) – Rudt, Biboski (83. B. Juknewitschius), Karwehl – Garzke (66. Topf), Leese. Tore: 0:1 (17.) Rudt (Foulelfmeter), 0:2 (33.) Leese, 1:2 (36.) D. Kamieth, 2:2 (63.) Muradyan.

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