26. August 2018 / 20:25 Uhr

Fußball mit und ohne Film bei Lok Leipzig gegen Babelsberg

Fußball mit und ohne Film bei Lok Leipzig gegen Babelsberg

Udo Zagrodnik
Symbolfoto Lok Leipzig USER-BEITRAG
Fotos durfte der Autor am Sonntag beim 1. FC Lok Leipzig keine schießen. © Udo Zagrodnik
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Das Punktspiel des Probstheidaer Regionalligisten gegen die Potsdamer Filmstädter endete mit einem 1:1-Unentschieden.

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Im Bruno war der Regionalligafußball angesagt, vor 3.417 Zuschauern (unter ihnen 250 Gästefans) spielte der 1. FC Lok Leipzig (ersatzgeschwächt) gegen den SV Babelsberg 03. Kaum war der Anstoß vollzogen, da schoss Paul Schinke Lok mit 1:0 in Führung (Pass: Maik Salewski). Die Probstheidaer hatten die Chance nachzulegen, doch Matthias Steinborn scheiterte freistehend am 03er-Torhüter Marvin Gladrow. Dann landete nach rund 30 Minuten ein Ball von David Danko am rechten Lok-Pfosten. Einen Zweikampf im Strafraum sah der Schiedsrichter als Foul, pfiff Elfmeter und Tom Natterman verwandelte ihn zum 1:1-Ausgleich. Auf dem Rasen und den Rängen wurde es in der Folge teils emotional. Es kam der Pausenpfiff vom Stefan Prager. Assistiert wurde er von Frank Hildebrandt und Richard Lorenz.

Mit dem Wiederanpfiff wollten die Messestädter aus dem Stadtteil Probstheida das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden, doch vorm Babelsberger Tor sprang nichts Zählbares heraus. Mehrere gute Möglichkeiten wurden vergeben. Es kam ein 03er-Gegenstoß. Von Halblinks flankte Lukas Wilton in den Strafraum. Ivo-Valentino Thomas köpfte den Ball ins Tor. Hier hatte die Heiko-Scholz-Truppe Glück, weil Linienrichter (Tribünenseite) und Schiedsrichter eine Abseitsstellung der Filmstädter erkannten. In den Schlussminuten kam es dann zu einer Spielunterbrechung, als ein Babelsberger an der Gegengeraden verletzt lag und der Krankenwagen kam. Die Unterbrechung wurde nachgespielt. Was folgte war der Schlusspfiff. Die Filmstädter, um ihren Trainer Almedin Civa bejubelten das 1:1-Unentschieden und den Punktgewinn. Vom Eisenbahner-Publikum kamen kurz Schieber-Rufe. Durch die zwei verlorenen Punkte bleibt die Lokomotive im Mittelfeld der Regionalliga Nordost.

Und nun zu meinen Fotos. Mancher Fan und Leser wird sich vielleicht wundern, das es von mir (dem Autor aus Regis-Breitingen) heute nur ein Foto gibt. Das ist so erklärt: Diese Begegnung hatte eine Sicherheitsstufe. Am Eingang erklärte mir ein Security-Mitarbeiter, dass ich meine Kamera nicht mit ins Stadion nehmen darf. Später wurde unsereins von seiner Fahrgemeinschaft angesprochen, und es stand eine Frage im Raum: Wie ist das mit heutigen Handys die gestochen scharfe Bilder machen. Man muss auch fragen: Fußball wie hast Du Dich in den vergangenen Jahren immer mehr verändert?

Und abschließend noch etwas angefügt, das man auch als Hinweis sehen sollte. Betreffs Eintrittskarte/Tagesfahrkarte hatte der Autor den elektronischen Vorverkauf genutzt. Er war rund eine Woche im voraus im nahen Borna, bei der Leipziger Volkszeitung. Man kann es in meinem Foto sehen, das auch die Quittung zeigt. Im Hintergrund kann man Sportbucher deuten. Siehe auch hier im SPORTBUZZER: König Fußball in gedruckter Form und Leipziger Sportmuseum, mit Sportbüchern und dem Sportmuseum.

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