Wie im Fußballmärchen: Patrick Schönfeld gibt nach langer Leidenszeit sein Comeback und trifft in der 92. Minute zum 2:2. Wie im Fußballmärchen: Patrick Schönfeld gibt nach langer Leidenszeit sein Comeback und trifft in der 92. Minute zum 2:2. © imago/Huebner/Ulrich
Wie im Fußballmärchen: Patrick Schönfeld gibt nach langer Leidenszeit sein Comeback und trifft in der 92. Minute zum 2:2.

Fußballmärchen nach Leidenszeit: Stimmen zum Spiel Braunschweig gegen Darmstadt

Erleichterung, Lob und Rüge: Das Heimspiel von Eintracht Braunschweig gegen den SV Darmstadt 98 bot dem Publikum eigentlich alles, was den Fußball auszeichnet. Ganz besonders schön: Das Comeback von Patrick Schönfeld, der nach langer Leidenszeit in der 92. Minute seinen allerersten Treffer für den BTSV erzielte.

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Große Erleichterung bei Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig: Der Treffer zum 2:2 gegen Darmstadt 98 in der Nachspielzeit sorgte dafür, dass sich das Remis fast wie ein Sieg anfühlte. Trainer Torsten Lieberknecht relativierte jedoch: „Wir sind enttäuscht, weil wir in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gezeigt haben.“

Dennoch lobte der Coach, dass die Mannschaft „mit viel Moral noch zum Unentschieden“ gekommen sei. „Eine alte Fußballweisheit sagt, dass das Spiel so lange dauert, bis der Schiedsrichter abpfeift. Die traf auf jeden Fall zu“, sagte Mittelfeldspieler Louis Samson. Er verwies zudem darauf, dass die Blau-Gelben „auch fußballerisch gezeigt haben, was wir draufhaben“.

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Eintracht Braunschweig in Noten: Die Einzelkritik zum Darmstadt-Spiel

In der Tat lief das Bällchen vor allem vor dem Seitenwechsel phasenweise richtig gut. „Wir hätten das zweite Tor nachlegen müssen“, analysierte Kapitän Ken Reichel und gab zu: „In Unterzahl war es viel zu einfach für Darmstadt, das Tor rauszuspielen. Das müssen wir uns ankreiden.“ Lieberknecht rügte zudem Maximilian Sauer, der beim ersten Gegentreffer nicht aufgepasst hatte: „Die Spielverlagerung muss ein Verteidiger sehen.“

Bilder der Partie Eintracht Braunschweig gegen SV Darmstadt 98.

Kritik gab es auch für Julius Biada, der mit seinem harten Foul Sandro Sirigu ins Krankenhaus getreten hatte. Rot wäre angebracht gewesen. „Ich habe selten in meinem Leben ein so brutales Foul gesehen“, sagte ein fassungsloser Darmstädter Trainer Torsten Frings – und der hat in seiner Spielerkarriere ja nun wirklich schon einiges erlebt.

Die eigentliche Geschichte des Spiels war aber natürlich das Comeback von Patrick Schönfeld. „Dass Patsche das Tor schießt, freut mich. Er hat eine lange Leidenszeit hinter sich“, sagte Lieberknecht.. Und Samson ergänzte: „Ein schöneres Fußballmärchen kann der Fußballgott nicht schreiben...“

Region/Peine Fussball 2. Bundesliga Eintracht Braunschweig (Herren) SV Darmstadt 98 (Herren)

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