Mein Foto zeigt Fanartikel, im Dr. Fritz–Fröhlich–Stadion ins Bild gerückt. USER-BEITRAG Fanartikel im Dr. Fritz-Fröhlich-Stadion © Udo Zagrodnik
Mein Foto zeigt Fanartikel, im Dr. Fritz–Fröhlich–Stadion ins Bild gerückt.

Das WM-Aus von Italien ist mit einem Favoritensturz zu vergleichen

Etwas Geschichte, ein Rückblick auf den Montagabend, der LVZ-Talk, Italiens WM-Aus und eine kleine Vorschau

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In heutigen Tagen gibt es immer mehr Portale/Medien, bei denen man sich über Fußball und den vielen anderen Ereignissen informieren kann und jeder hat da seine eigenen Gewohnheiten. Beim Autor beginnt es mit dem Regionalen und dann kommt erst das Überregionale und die Welt.

Ein Nachrichtenportal im Internet berichtete zu Christoph Daum, der zu den bekanntesten deutschen Trainern zählt. Seine größten Erfolge feierte er mit dem 1.FC Köln und dem VfB Stuttgart in Deutschland und in der Türkei mit Besiktas und Fenerbahce Istanbul. Und nun war zu lesen, dass er mit seiner Frau in Köln und Mallorca schon zwei Wohnsitze hat und nun in Berlin-Charlottenburg auf der Suche ist. Aufgehorcht hat der Autor dieser Zeilen (aus Regis–Breitingen), dass das westsächsische Zwickau seine Geburtsstadt ist. Nachfolgend ins Internetlexikon Wikipedia geschaut, da wurde er hierzu fündig. Auch (National)Torhüter Jürgen Croy ist ein Zwickauer „Junge“, der 1975/76 mit seiner BSG Sachsenring das EC–Halbfinale der Pokalsieger erreichte. Und er gehörte zu den Weltbesten Torhütern seiner Zeit. Bekannte Sachsen und einstige Nationalspieler sind auch Hennig Frenzel, Wolfram Löwe und Manfred Geißler, die mit dem 1.FC Lok Leipzig 1973/74 (Trainer: Horst Scherbaum) das Halbfinale im UEFA-Cup erreichten. Auch die Torhüter René Müller (Nationalspieler), Maik Kischko und viele weitere durchliefen die Leipziger Fußballschule.

Helmut Schön, einst beim Dresdner Sportclub groß geworden, flüchtete vor dem Mauerbau mit weiteren Fußballern in das westliche Deutschland und machte dort als Bundestrainer erfolgreich Kariere. Er ging auch als Mann mit der Mütze in die Geschichte ein.

Doch auch unsere Vorfahren müssen erwähnt werden. Camillo Uci war der bekannteste Leipziger Fußballer, spielte für die Probstheidaer vom VfB (Verein für Bewegungsspiele) und war Deutscher Nationalspieler. Heute ist im Südosten Leipzigs eine Straße nach ihm benannt (nahe dem Gästeeingang des „Bruno“) und im nahen Markkleeberg ein Sportpark. Auch die MDR-Zeitreise berichtete vor einiger Zeit zum Thema, mit bewegten Bildern.

Zurück zum Alltag: Zum Tagesprogramm des Autors, mit dem Lesen der vielseitigen Leipziger Volkszeitung und dem Internetportal Sportbuzzer, gehören auch das lokale Radio Leipzig und am (Vor)Abend das Leipzig Fernsehen. An manchen Tagen kommt nach der Drehscheibe das DHfK-Magazin, ein Talk zum Handball, der auch bewegte Bilder beinhaltet. Der Montag (13.11.2017), mit der ersten Wiederholung der Drehscheibe war nichts. Das Leipzig Fernsehen übertrug aus der LVZ-Kuppel einen Fußballtalk (mit Publikum) und Moderator & Redakteur Guido Schäfer war da voll in seinem Element. Gäste waren Perry Bräutigam (heutig RB Leipzig-Torwarttrainer), Dominik Kaiser (RB Leipzig) und Daniel Frahn (einst RB Leipzig, aktuell Chemnitzer FC). In der aufgelockerten Runde war das Publikum voll bei der Sache und geizte nicht mit Beifall. Zwischenzeitlich war das Schicksal, das beim Autor (im Internet) der Livestream mehrmals abstürzte und nach einigen Sekunden wieder kam. Wer mehr zu den Inhalten wissen möchte, der sollte hier im Leipziger Sportbuzzer nachschauen oder die gedruckte LVZ vom Dienstag kaufen. Die redaktionelle Umschreibung sagt aus, das sie Guido alle lieb hat und 111 Gründe dafür parat hat. Und das mit den 111 Gründen findet man auch im Titel mancher Sportbücher.

Am Abend kam dann in einem frei empfangbaren privaten Fernsehsender die Liveübertragung eines Rückspiels zur Qualifikation der Fußball-Weltmeisterschaft in Rußland 2018. Das Endergebnis: Italien weinte, zeigte sich niedergeschlagen, während das blau-gelbe Schweden feierte. Was war geschehen? Die Schweden hatten das Hinspiel mit 1:0 Toren gewonnen, Torschütze Jakob Johansson. Im Mailänder Rückspiel (gegen überalterte Südländer) spielten die Skandinavier auf Konter, mauerten erfolgreich und hatten mit Robin Olsen einen starken Torhüter. Das Anrennen der Italiener blieb erfolglos, weil bei den zahlreichen Torchancen auch das Glück fehlte. Somit endete diese kämpferische Begegnung torlos und Schweden qualifizierte sich für die Endrunde. Das Ausscheiden der Italiener ist einem Favoritensturz gleichzusetzen. Und das es noch Überraschungen gibt, das macht den Fußball so spannend.

 Und hier gibt’s viel Statistisches zu den bisherigen Weltmeisterschaften.

Mein Schlußfazit für Heute: Die 2018er Fußball–WM in Rußland rückt immer näher. Sie soll ein weltweites, friedliches Fußballfest werden, fernab von Mauern und eisernen Vorhängen, also ähnlich vergangener Titelkämpfe.

 Kleine Vorschau für Dienstag, 14.11.2017:

Zwickau–Eckersbach / U20–Länderspiel / Anstoß 18 Uhr / DFB–Elf gegen England / Live im Fernsehen bei Eurosport

RheinEnergie Stadion Köln / Länderspiel / Anstoß 20.45 Uhr / DFB–Elf gegen Frankreich / Liveübertragung im Ersten, der ARD

Und was folgt, das sind am Wochenende wieder die Punktspiele von der Bundesliga bis runter in die Kreise.

Dazu die Ansetzungen der Pleißestädter Teams angefügt: Und hier geht’s zum SV Regis–Breitingen

U.Zag. / 14.11.2017

Region/Leipzig Regionalliga Nordost Region Nordostdeutschland (Herren) 1. FC Lokomotive Leipzig (Herren) SV Regis-Breitingen ugccontent Fussball WM-Qualifikation (Herren)

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