08. Januar 2017 / 18:10 Uhr

Futsal-Länderpokal: Bremer Auswahl wird Siebter

Futsal-Länderpokal: Bremer Auswahl wird Siebter

Dennis Schott
Die Futsal-Auswahl des Bremer Fußball-Verbandes landete beim Länderpokal auf dem siebten Platz.
Die Futsal-Auswahl des Bremer Fußball-Verbandes landete beim Länderpokal auf dem siebten Platz. © Björn Hake
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Spielertrainer Mirza Begovic: "Es war definitiv mehr drin."

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Westfalen, Hamburg, Bayern und: Bremen. So lautete doch tatsächlich die Rangfolge nach dem ersten Tag des Futsal-Länderpokals in Duisburg-Wedau. Mit diesem Start hatte die Bremer Delegation, die wie die drei genannten Landesauswahlen zunächst ausschließlich siegreich war, nicht unbedingt gerechnet. Dem 1:0-Erfolg über die Niederrhein-Auswahl folgte ein 2:1 über die Berliner Fraktion. Der Beginn war furios, der weitere Verlauf jedoch ein wenig ernüchternd. Denn es blieben die einzigen Siege der Bremer, die sich am zweiten Tag dem Bayerischen FV (1:2) geschlagen geben mussten und gegen den Südwesrdeutschen FV nicht über ein 1:1 hinaus kamen. Mit einem 1:1 endete auch das finale Spiel gegen den FVL Brandenburg, weshalb sich die BFV-Auswahl am Ende mit dem siebten Platz von 22 teilnehmenden Mannschaften begnügen musste.
Mirza Begovic, der Spielertrainer und Futsal-Beauftragte des Bremer Fußball-Verbandes (BVF), wollte mit seiner Enttäuschung nach Turnierende nicht hinterm Berg halten. „Es war definitiv mehr drin“, sagte er. Nach den ersten beiden Siegen liebäugelte die BFV-Auswahl mit dem Podest, und der Sprung dorthin wäre durchaus machbar gewesen, wenn sich die Bremer in ihrem dritten Spiel gegen den bis dahin ebenfalls verlustpunktfreien Bayerischen FV nicht eine vermeidbare Niederlage eingehandelt hätten. „Wir haben die wirklich an die Wand gespielt“, meinte Begovic, der nicht den Verdacht erwecken wollte, er würde übertreiben. „Das war so, und das haben mir auch die Leute in der Halle bestätigt“, sagte Begovic. Und überhaupt glich die Bayerische Auswahl eher einer Selecao. Vier Brasilianer zählten die Bremer in Reihen der Bayern, darunter auch den Fitnesstrainer von Bayern-Star Douglas Costa. Starke Konkurrenz also, die die Bremer aber erst gar nicht zur Entfaltung kommen ließ, es nach dem 1:0 durch Adrian Felis aber versäumten, ihre Chancen zu nutzen. Von denen gab es reichlich, was die spätere Niederlage umso schmerzlicher machte. Darüber hinaus fielen die Gegentore unglücklich. Dem 1:1 ging ein umstrittenes Handspiel im Sechsmeter-Raum voraus, das 1:2 schließlich resultierte aus einem vermeidbaren Fehler im Defensivverbund. Und trotzdem: „Das war unser bestes Spiel. Die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt, jeder hat sich voll reingehängt“, so Mirza Begovic.
Die Niederlage hinterließ jedoch ihre Spuren. Die Euphorie, die durch die zwei Auftaktsiege entfacht worden war, ging verloren. Gegen die Südwestdeutsche Auswahl führten die Bremer zwar mit 1:0, doch agierten sie hernach „zu überdreht, zu überspielt“, wie ihr Spielertrainer meinte. Das wusste der Gegner zu nutzen und traf zum 1:1-Endstand. Im finalen fünften Spiel gegen die Brandenburger Mannschaft lagen die Bremer zunächst mit 0:1 zurück, ehe sie Chance um Chance erspielten und immerhin noch den Ausgleich erzielten.
„Wir hatten uns vor dem Turnier einen einstelligen Platz vorgenommen, und den haben wir ja auch erreicht. Trotzdem sind wir etwas enttäuscht. Vielleicht fehlte uns auch das Quäntchen Glück, um weiterzukommen“, bilanzierte er. Versöhnlich war in jedem Fall aber die Nominierung von Dragan Muharemi für einen Sichtungslehrgang von Futsal-Bundestrainer Paul Schomann.
Den Länderpokal sicherte sich die Auswahl aus Hamburg, die damit zum dritten Mal nach 2014 und 2015 den Pott gewann. Die Hamburger setzten sich in einem umkämpften Finale mit 4:3 gegen die Bayerische Auswahl durch. Dritter wurde Westfalen.

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