01. November 2017 / 09:19 Uhr

Garbsener SC holt mit "C-Mannschaft" einen 0:3-Rückstand auf

Garbsener SC holt mit "C-Mannschaft" einen 0:3-Rückstand auf

Nicola Wehrbein
Der Garbsener SC kann am Ende über den Punkt mehr als zufrieden sein.
Der Garbsener SC kann am Ende über den Punkt mehr als zufrieden sein. © Christian Hanke (Archiv)
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Das Auswärtsspiel des Garbsener SC beim TSV Mariensee-Wulfelade endete mit 3:3. Doch lange sah es nicht nach einem Remis aus, denn bis zur Schlussviertelstunde lag die zusammengewürfelte Garbsener "C-Mannschaft" noch mit 0:3 hinten.

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Bis zur 75. Minute haben die Marienseer wie der sichere Sieger ausgesehen, die Sache schien gelaufen – zu diesem Zeitpunkt führte das Team von TSV-Trainer Heiko Pahl mit 3:0. Aber dann...

​"Altersdurchschnitt lag gefühlt bei 50"

„Eigentlich hätte ich vor dem Spiel einen Sitzkreis machen müssen zwecks Vorstellungsrunde“, sagte Gäste-Trainer Sören Albrecht augenzwinkernd, der Hintergrund: Er war mit einer wild zusammengewürfelten Truppe aus verbliebenen fitten Stammkräften, A-Junioren und mehreren Altherren angereist - „eine C-Mannschaft, der Altersschnitt lag gefühlt bei 50, aber dafür haben sie das überragend gut gemacht.“

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​Garbsener Notelf bewies Moral

Maurice Schwitalla brachte in feinster Uwe Seeler-Manier mit dem Hinterkopf die Platzherren in Front (9.). „Die erste Hälfte war sehr kampfbetont, wenig Struktur, viele Fehlpässe“, schilderte Pahl, nach dem Seitenwechsel habe sich sein Team spielerisch gesteigert. Cedric Ian Barr (52.) und Martin Steinbrenner (67.) schossen die vermeintlich beruhigende 3:0-Führung heraus. „Vielleicht waren wir uns danach einen Tucken zu sicher“, formulierte der Heimcoach. Die Garbsener Notelf bewies eine top Moral. Aufstecken? Von wegen. A-Junior Amad Merwan Hussein traf doppelt (76., 80.), Tobias Wenzlaff netzte zum 3:3 ein – sogar ein Sieg lag zu guter Letzt drin: Daniel Makresi zielte aus fünf Metern über den Kasten.

„Ein hochverdienter Punkt“, befand Albrecht, der durch die Bank allen Akteuren ein dickes Lob aussprach, allen voran Youngster Hussein. „Wenn man mit 3:0 geführt hat, fühlt sich ein Remis wie eine Niederlage an“, erklärte Pahl, zumal es sehr blöde Gegentore gewesen seien.

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