23. Januar 2016 / 18:40 Uhr

Gegen Aachen: VfB Lübeck unterliegt nach Eklat deutlich

Gegen Aachen: VfB Lübeck unterliegt nach Eklat deutlich

Sönke Gorgos
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Abgegrätscht: Marvin Thiel hat im Zweikampf gegen eine Aachener Übermacht keine Chance.
Abgegrätscht: Marvin Thiel hat im Zweikampf gegen eine Aachener Übermacht keine Chance. © objectivo/Kugel
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In Holland gab es neben dem Platz eine Massenschlägerei. Auf dem Platz kassierten die Grün-Weißen einige Tore.

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Der VfB Lübeck hat das erste Testspiel seiner Kurzreise in den Westen deutlich verloren. Dem West-Regionalligisten Alemannia Aachen war im niederländischen Landgraaf kein Kraut gewachsen, die Schwarz-Gelben siegten mit 4:0 (0:0) gegen Marheineke, Richter & Co. - nach dem Wechsel wurde es deutlich.

Überschattet wurde die Begegnung kurz hinter der holländischen Grenze von einer Massenschlägerei, so dass das Spiel eine halbe Stunde lang unterbrochen werden musste. Zu diesem Zeitpunkt waren erst 16 Minuten gespielt. Nach Sportbuzzer-Informationen, die sich mit Angaben der Aachener Zeitung decken, lieferten sich Anhänger aus Lübeck Ausschreitungen mit holländischen Fans in einem Waldstück in unmittelbarer Nähe des Sportparks. Nach nur wenigen Minuten war die Polizei vor Ort, trennte die Gruppen und nahm einen Lübecker in Gewahrsam. Anschließend wurden die Lübecker in den Fanbus gesetzt und zurück nach Deutschland gefahren. Angaben der Aachener Kollegen, wonach sich Rostocker unter die Lübecker Anhänger mischten, erwiesen sich als nicht zutreffend.

Zum Spiel: Der VfB war vor der Unterbrechung ballsicher, insgesamt besser. Nach der halbstündigen Unterbrechung (die Mannschaften waren sofort in die Kabinen geschickt worden) die Aachener deutlich spielbestimmend. Der Neu-Aachener Daniel Engelbrecht (der einzige Fußballer mit Defibrillator) versemmelte in der 31. und 40. Minute zwei Möglichkeiten. Kapitän Aimen Demai machte es in der 52. Minute besser, nach Pass von Graudenz traf er aus rund 14 Metern. In der 55. Minute erzielte dieser das zweite Alemannen-Tor.

In der Endphase wurde es - wieder per Doppelschlag - richtig deutlich: Engelbrecht (75., 78.) stellte unter Beweis, dass er Aachen weiterhelfen und dem VfB richtig wehtun kann und stellte mit den Treffern drei und vier den Endstand her. Die einzige VfB-Möglichkeit vergab André Senger in der 80. Spielminute.

VfB Lübeck: Toboll – Sirmais, Wehrendt, Marheineke, Knechtel – Lange (57. Dagli), Voß (78. Büyükdemir) – Sievers (57. Kramer), Thiel (57. Bohnsack), Senger – Richter.

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