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Gegen Hertha BSC: VfL Wolfsburg jagt eigenen Vereinsrekord

Andreas Pahlmann / Engelbert Hensel
Nach dem gelungenen Saisonstart mit zwei Siegen aus zwei Spielen feiern die Wölfe ihren Auswärtserfolg über Leverkusen. © dpa

Am Samstag empfängt der VfL Wolfsburg Hertha BSC Berlin. Dabei treffen zwei Teams aufeinander, die jeweils ihre ersten beiden Spiele gewinnen konnten - das gelang sonst nur dem FC Bayern. Nun jagen die Wölfe eine eigene Bundesliga-Bestmarke.

VfL gegen Hertha – am Samstag (15.30 Uhr) steigt in der VW-Arena das Duell der Stark-Starter. Beide Teams haben ihre ersten beiden Partien in dieser Fußball-Bundesliga-Saison gewonnen.

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​Gelingt Labbadia nun der Start, den er 2009 verhinderte?

Für Wolfsburg geht es gegen die Berliner nicht nur darum, die tolle Saisonstart-Phase zu verlängern, sondern auch um einen Rekord: Denn die ersten drei Spiele einer Saison gewann der VfL in der Bundesliga noch nie! Einmal war er nah dran: 2009, kurz nach der Meisterschaft. Der VfL hatte die ersten beiden Partien gewonnen (in Stuttgart und gegen Köln), anschließend ging aber eine große Heimspiel-Serie zu Ende: Nach 20 (!) Liga-Spielen in der VW-Arena ohne Niederlage verlor Wolfsburg mit 2:4 gegen den HSV. Die Gäste-Treffer erzielten damals Paolo Guerrero, Eljero Elia, Mladen Petric und Romeo Castelen, nach nur sieben Minuten hatte es 0:2 gestanden – und Trainer des HSV war damals Bruno Labbadia!

Kurios: Drei Siege zum Start – den Rekord, den Labbadia damals verhinderte, kann er jetzt also selbst schaffen. Und wie damals steht ein Heimspiel an – eines von zweien in Folge. Eine gute Ausgangslage für Wolfsburg, auch wenn Labbadia mahnt: „Es ist jetzt nicht so, dass ich nur darauf gucke, dass wir nun zwei Heimspiele haben. Es kommt mit Hertha eine Mannschaft, die es beherrscht, gut zu stehen. Die große Kunst ist es, es gegen sie wieder so hinzubekommen wie in den beiden ersten Spielen.“

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Die kommenden Gegner des VfL Wolfsburg

12. Spieltag: RB Leipzig (24.11., 15:30 Uhr, (H)) © dpa
13. Spieltag: Eintracht Frankfurt (02.12., 18 Uhr, (A)) © dpa
14. Spieltag: TSG 1899 Hoffenheim (08.12., 15:30 Uhr, (H)) © dpa
15. Spieltag: 1. FC Nürnberg (14.12., 20.30 Uhr, (A)) © 2018 Getty Images
16. Spieltag: VfB Stuttgart (18.12., 20.30 Uhr, (H)) © dpa
17. Spieltag: FC Augsburg (23.12., 15.30 Uhr, (A)) © dpa
18. Spieltag: FC Schalke 04 (20.1.2019, 18 Uhr (A)) © imago/Christian Schroedter
19. Spieltag: Bayer 04 Leverkusen (26.01., 15:30 Uhr, (H)) © imago/DeFodi
20. Spieltag: Hertha BSC (02.02, 15:30 Uhr, (H)) © imago/Matthias Koch
DFB-Pokal (Achtelfinale): RB Leipzig (06.02., 18:30 Uhr, (A)) © imago/MIS
21. Spieltag: SC Freiburg (15:30 Uhr, 09.02., (H)) © imago/Christian Schroedter

Festung Volkswagen-Arena

Die Fans können dabei helfen: „Wir hatten eine außergewöhnlich gute Stimmung zuletzt.“ Stimmt: Im Rahmen der saisonübergreifenden Serie von sechs Pflichtspielsiegen in Folge (dreimal Liga, zweimal Relegation, einmal Pokal) hatte es auch drei gute Heimspiele gegeben – gegen Köln, Kiel und Schalke. Wieviel Mut macht das? „Ich wünsche mir, dass das Team alles gibt und so versucht, Fußball zu spielen – so, wie wir es in Leverkusen gemacht haben. Das werden die Zuschauer auch honorieren, das gibt einem ein gutes Gefühl“, so der VfL-Trainer. Und dann klappt es vielleicht mit dem Rekord: Schon die zwei Siege zum Auftakt waren ungewöhnlich für den VfL – denn das hat er außer 2009 und 2018 in der Bundesliga nie geschafft.

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​Fällt die bisherige VfL Bundesliga-Bestmarke?

Den nach Punkten besten Drei-Spiele-Auftakt gab es in der Meistersaison 2008/09 und in der Saison nach dem Pokalsieg 2015 mit jeweils zwei Siegen und einem Unentschieden. Drei Siege zum Start wären eine Wolfsburger Bundesliga-Bestmarke, aber kein absolutes Novum: Vor 28 Jahren gelang das dem VfL zuletzt, die Gegner hießen damals VfL Stade, Holstein Kiel und SC Norderstedt – in der Amateur-Oberliga Nord.

Die Torschützen an den ersten drei Spieltagen waren Silviu Vuia (2), Holger Fiebich, Carlos Tavares und Olaf Ansorge. Drittligist Wolfsburg gewann sogar die ersten fünf Spiele, am Saisonende war der VfL Meister und Frank Plagge war Torschützenkönig. In der Aufstiegsrunde zur 2. Liga scheiterte Wolfsburg dann mit dem damaligen Trainer Ernst Menzel jedoch am FC Remscheid.

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