08. Februar 2019 / 12:21 Uhr

Gegner-Check: Frankfurter Konterkönige wollen RB Leipzig einfangen

Gegner-Check: Frankfurter Konterkönige wollen RB Leipzig einfangen

Anton Zirk
Die Frankfurter Luka Jovic, Filip Kostic und Ante Rebic (v.l.) bejubeln einen Treffer im Spiel bei der TSG Hoffenheim. 
Die Frankfurter Luka Jovic, Filip Kostic und Ante Rebic (v.l.) bejubeln einen Treffer im Spiel bei der TSG Hoffenheim.  © 2018 Getty Images
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Nach drei überzeugenden Pflichtspielsiegen erwartet RB Leipzig am Samstag eine echte Härteprüfung. Vor allem das Trio um Luka Jovic, Ante Rebic und Sebastian Haller dürfte die dezimierte Bullen-Defensive vor Probleme stellen.

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Leipzig/Frankfurt. Wenige hatten Eintracht Frankfurt in der Sommerpause für den Kampf um die Spitzenplätze auf dem Zettel. Nach dem Pokal-Triumph und Platz acht in der Vorsaison schien der Zenit vorerst erreicht, die Mannschaft drohte mit den Abgängen von Leitwolf Kevin-Prince Boateng und Trainer Niko Kovac zum FC Bayern München auseinander zu brechen. Zunächst sollte der Saisonstart unter Nachfolger Adi Hütter den Skeptikern auch Recht geben, denn die Eintracht kam ganz schwach in Spielzeit und erlebte am fünften Spieltag den vorläufigen Tiefpunkt auf Platz 17 der Tabelle.

Trio lehrt Liga das Fürchten

Doch den Main-Städtern gelang die Wende. Den Startschwierigkeiten folgten sieben Spiele ohne Niederlage. Nach einem zwischenzeitlichen Durchmarsch auf Platz drei waren drei Spieler in aller Munde: Ante Rebic, Sebastian Haller und Luka Jovic. Das Trio hat bisher 32 der 40 Eintracht-Tore geschossen und steht exemplarisch für die gnadenlose Effizienz der Frankfurter, die nur knapp sechs Torschüsse pro Treffer brauchen. Nur der Tabellenführer Borussia Dortmund ist in dieser Kategorie besser.

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Eintracht Frankfurt - RB Leipzig (1:1) ©
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Das System Hütter ist dabei perfekt auf den Dreizack zugeschnitten: Häufig lässt Frankfurt das Spielgerät beim Gegner. Mit im Durchschnitt nur 46 Prozent Ballbesitz kommt das Team auf den viertniedrigsten Wert der Liga. Bei einem Ballgewinn werden keine Gefangenen gemacht. Die Eintracht spielt ihre Gegner nicht müde, sie Jagd sie. Bisher knapp über 5000 Sprints bedeuten laut "bundesliga.de" den absoluten Spitzenwert im Oberhaus.

Leipzigs Orban erwartet schweres Spiel

RB Leipzigs Willi Orban warnte deshalb direkt nach dem 1:0-Erfolg im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg vor der Offensiv-Kraft der Eintracht: "Wir wissen alle, was Frankfurt für ein Kaliber ist, was die für eine Qualität gerade im vorderen Bereich haben. Es wird sehr, sehr schwer. Wir müssen ein sehr gutes Spiel machen und an unser Leistungslimit kommen, wenn wir punkten wollen."

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Während die Roten Bullen zuletzt gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller Selbstvertrauen tanken konnten, hatte Frankfurt bei den Unentschieden gegen Werder Bremen und Borussia Dortmund zwei der formstärksten Teams der Liga vor der Brust. Gegen RB Leipzig will die Eintracht nun nicht nur Kontakt zum ärgsten Konkurrenten um die Champions League halten – aktuell trennen beide Teams fünf Punkte – sondern auch erstmals in der Saison ein Spitzenteam schlagen.

Rückkehrer Rode

Dabei soll auch Sebastian Rode helfen. Nach enttäuschenden Jahren beim FC Bayern München und Borussia Dortmund ist der 28-Jährige zunächst auf Leihbasis zur Eintracht zurückgekehrt und wurde trotz fehlender Spielpraxis von Adi Hütter direkt integriert. Mit seiner Lauf- und Kampfstärke sowie der Übersicht beim Spielaufbau hat Rode bereits in den ersten drei Rückrundenspielen gezeigt, dass er als Dreh- und Angelpunkt im zentralen Mittelfeld zu einem wichtigen Faktor in der heißen Saisonphase werden kann.

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