21. November 2018 / 20:41 Uhr

Gemeinsam: Fans von SC DHfK und IceFighters peitschen Handballer zum Sieg

Gemeinsam: Fans von SC DHfK und IceFighters peitschen Handballer zum Sieg

Matthias Roth
Beim Spiel des SC DHfK Leipzig gegen den TSV Hannover-Burgdorf feuerten Handballfans und Eishockey-Anhänger der Icefighters die Mannschaft vor Trainer André Haber gemeinsam an.
Beim Spiel des SC DHfK Leipzig gegen den TSV Hannover-Burgdorf feuerten Handballfans und Eishockey-Anhänger der Icefighters die Mannschaft vor Trainer André Haber gemeinsam an. © Alexander Prautzsch
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200 Eishockeyfans der EXA IceFighters haben die Spieler des SC DHfK Leipzig im Spiel gegen den TSV Hannover-Burgdorf unterstützt.

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Das gabs noch nie in Leipzig und war neben dem Sieg gegen die TSV Hannover-Burgdorf das Thema beim Heimspiel des SC DHfK Leipzig am Mittwoch in der Arena. Handballfans und Eishockey-Anhänger der EXA IceFighters feuerten die Mannschaft vor Trainer André Haber gemeinsam an. Möglich machte es eine Aktion von Sponsor Ur-Krostitzer. Die Brauerei unterstützt beide Teams und rief via Facebook zur Hilfe auf. Wer sich zwei Tickets für die Partie der Icefighters gegen Hannover am 2. Dezember kaufte, bekam Karten für den SC DHfK obendrauf. 200 Eishockeyfans wollten das Angebot nutzen und lieferten einen Wahninns-Support ab.

DURCHKLICKEN: Das sind die Bilder vom letzten Heimsieg gegen den TSV Burgdorf

SC DHfK Leipzig - TSV Hannover-Burgdorf 31:26 Zur Galerie
SC DHfK Leipzig - TSV Hannover-Burgdorf 31:26 © Alexander Prautzsch
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„Wir haben uns beim Einlaufen über die blauen Trikots gewundert“, gab DHfK-Rückraumspieler Philipp Weber zu. Was folgte waren 60 Spielminuten Dauerbeschallung. „Vor dem Spiel gabs eine kurze Abstimmung über den Rhythmnus“, berichtete DHfK-Vortrommler Ralf Fischer. Auch wenn das Liedgut unterschiedlich war, klappte das Zusammenspiel hervorragend. „Die Stimmung war mega“, so Weber.

Nach dem Abpfiff gabs Applaus und sogar einen Kasten Freibier vom DHfK-Fanclub „Feuerbälle L.E.“ für die Gäste aus dem Kohlrabizirkus. „Sie dürfen gern wiederkommen“, meinte Fischer.

Die Mannschaft setzte sich auf den Hallenboden und stimmte mit den Icefighters eine Uffta. Diese Bilder kennen die Zuschauer sonst nur aus den Fußballstadien.

Einige Spieler outete sich dann auch als Eishockeyfans. „Ich habe früher selbst gespielt, bin dann aber zum Handball gewechselt. In meiner Heimatstadt Bern ist die Halle mit 30.000 Zuschauern beim Eishockey immer ausverkauft. Ich mag den Sport und werde jetzt auch bald zu den IceFighters gehen“, sagte Kreisspieler Alen Milosevic.

Und wie fanden es die Schlachtenbummler von den Icefighters? „Bei uns ist alles schneller und lauter, Spaß hat es trotzdem gemacht“, waren sich die Eishockey-Anhänger einig. Eine Wiederholung sei nicht ausgeschlossen.

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André Haber: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Zum Spielstart hat man die Niederlage aus Ludwigshafen noch gemerkt. Nur in der eigenen Halle vor den Fans haben wir uns nach und nach gesteigert.Die Zuschauer wissen wann sie uns unterstützen müssen. In der zweiten Hälfte war unsere Offensive unglaublich treffsicher und wir haben nur elf Gegentore bekommen. Das freut mich sehr gegen diesen starken Angriff.“ Zur Galerie
André Haber: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Zum Spielstart hat man die Niederlage aus Ludwigshafen noch gemerkt. Nur in der eigenen Halle vor den Fans haben wir uns nach und nach gesteigert.Die Zuschauer wissen wann sie uns unterstützen müssen. In der zweiten Hälfte war unsere Offensive unglaublich treffsicher und wir haben nur elf Gegentore bekommen. Das freut mich sehr gegen diesen starken Angriff.“ ©

Handballer Philipp Weber kündigt bereits seinen Gegenbesuch an und schaut auch in die noch etwas fernere Zukunft. „Eine neue Halle mit den IceFighters zusammen wäre perfekt. Ich hoffe, dass alle Räte, die da was zu sagen haben, zustimmen“, so der Nationalspieler.

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