13. Juni 2018 / 08:37 Uhr

Germania Auligk lässt Borna II/Eula stehen

Germania Auligk lässt Borna II/Eula stehen

Heiko Henschel
Markus Hoffmann (links, blaues Trikot) von der SpG Borna II/Eula landet auf dem Hosenboden. Germania Auligks Maik Wermann (rechts in grün-schwarz) bleibt standhaft.
Markus Hoffmann (links, blaues Trikot) von der SpG Borna II/Eula landet auf dem Hosenboden. Germania Auligks Maik Wermann (rechts in grün-schwarz) bleibt standhaft. © Jens Paul Taubert
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Pegau wird auf der Couch Meister der Fußball-Kreisliga A (West) und spielt zukünftig eine Liga höher

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Der spielfreie Tabellenführer TuS Pegau ist auf der Couch Meister der Fußball-Kreisliga A (West) in der Saison 2017/2018 geworden und steht damit zugleich als Aufsteiger in die Kreisoberliga fest. Die Elsterstädter müssten ihre abschließende Begegnung in Auligk mit 24 Toren Unterschied verlieren, um sich noch vom Gipfel verdrängen zu lassen.

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Dass wird ihnen selbst mit verbundenen Augen und in Gummistiefeln kickend nicht passieren. Der Glückwunsch an die Blau-Gelben kann daher ohne Bedenken überbracht werden. Verfolger Neukirchen musste sich am 21. Spieltag gegen Kohren-Sahlis mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden geben und konnte die Spannung nicht bis zur letzten Runde aufrecht erhalten.

Unterdessen hat Kitzscher durch einen 2:0-Erfolg im Nachbarschafts-Duell mit Thierbach den bronzenen Medaillenplatz unter Dach und Fach gebracht. Auch weil sich die nachfolgenden Mannschaften gegen noch nicht im sicheren Hafen befindliche Germania-Teams Ausrutscher leisteten. Borna II/Eula zog gegen Auligk mit 2:3 den Kürzeren, während Groitzsch gegen Mölbis über ein 1:1-Remis nicht hinaus kam.

Derweil beseitigte Frohburg II mit einem 3:0-Sieg bei Schlusslicht Frankenhain sämtliche Zweifel in Sachen Klassenerhalt. Einheit-Akteur Domenic Zein (17 Treffer) steht vor den beiden Pegauern Stephan Moritz und Lucas Schulz (jeweils 13) an der Spitze der Torschützenliste.

Fortuna Neukirchen – TSV Kohren-Sahlis 1:1 (0:1)

Der Gastgeber investierte insgesamt gesehen zu wenig, um die drei Punkte zu Hause zu behalten. Immerhin konnte die Rückrunde ungeschlagen beendet werden. Ein kleiner Trost, der schon etwa stolz macht. Zum Abschluss verschlief Fortuna den ersten Durchgang allerdings komplett. Die einfache Formel lautete: Kein Tempo – keine Tormöglichkeiten. Zumal die vor allem auf Defensive bedachten Töpferstädter ihr Heiligtum äußerst geschickt verteidigten. Bei einem ihrer Vorstöße erzwangen sie einen Eckball, den Moritz Potratz zur Führung in das gegnerische Gehäuse köpfte.

Vom Halbzeit-Rückstand wach gerüttelt kehrten die Einheimischen mit mehr Schwung aus der Kabine auf den Rasen zurück. Die sich bietenden Chancen blieben jedoch zunächst allesamt ungenutzt. Den überfälligen Ausgleich erzielte ausgerechnet der nach langer Verletzungspause kurz zuvor eingewechselte Marcel Stange.

Bei einem schnell vorgetragenen Angriff stand er nach einer Eingabe von Stefan Obenaus goldrichtig, hielt die Innenseite hin und besorgte damit das Endergebnis. An dem sich auch in der letzten Minute nichts änderte, als in einer umkämpften Strafraumsituation der aus Neukirchener Sicht berechtigte Elfmeterpfiff ausblieb.

Tore: 0:1 Potratz (28.) 1:1 Stange (75.).

SR: Schmidt (Geithain).* Z.*: 60.

FSV Kitzscher – Thierbacher SV 2:0 (1:0)

Spielerisch war das Derby nicht der ganz große Leckerbissen, die Begegnung lebte vor stattlicher Kulisse von der Spannung. Die Hausherren waren in der ersten Hälfte um eine schnelle Entscheidung bemüht und zogen nach einer reichlichen Viertelstunde folgerichtig in Front. Einen Eckball von Andreas Müller lenkte Gäste-Akteur Ingo Werner aus dem Gewühl heraus in den eigenen Kasten. Auch nach dem Seitenwechsel behielt der Platzbesitzer zunächst die Kontrolle über die Partie, bevor die Thierbacher spürbar stärker wurden.

Die größte Gelegenheit zum Ausgleich hatte Marcus Klötzer, aber Kitzschers Keeper Michael Goth regierte hervorragend. Wobei er sich allerdings verletzte und durch Fabian Dietze ersetzt werden musste. Welcher sich mit seinen Vorderleuten passend zum Vereinsfest des FSV den verdienten Sieg nicht mehr nehmen ließ. Apropos wie die Faust aufs Auge. In der Schlussminute machte Geburtstagskind Steve Becker den Deckel drauf. Schiedsrichter Rene Grübel hatte im Johannes Oberscheven-Sportpark alles im Griff.

Tore: 1:0 I. Werner (18./ET) 2:0 Becker (90.).

SR: Grübel (Lobstädt). Z.: 120.

SG Borna II/Eula – SV Germania Auligk 2:3 (0:2)

Die Heim-Elf verpennte auf ihrem Kesselshainer Sportgelände die erste Halbzeit total und baute dadurch den Kontrahenten erst so richtig auf. Welcher seine Freiheiten nutzte und sich einen nicht unverdienten Zwei-Tore-Vorsprung heraus arbeitete. Maik Wermann und Martin Gröbel trafen für die Germanen ins Schwarze. Nach einer deftigen Kabinenpredigt zeigte der Gastgeber nach Wiederanpfiff deutlich mehr Engagement, was umgehend Früchte trug.

Marcel Rautenberg und Nico Prager stellten mit Fernschüssen den raschen Gleichstand her. Noch mehr in die Waagschale zu werfen gelang der Spielgemeinschaft jedoch nicht. Letztlich schlug das Pendel zu Gunsten der Auligker aus. Gröbel bestrafte einen gegnerischen Abwehrfehler und machte mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie den so wichtigen Auswärtssieg für seine Farben perfekt.

Tore: 0:1 Wermann (22.) 0:2 M. Gröbel (40.) 1:2 Rautenberg (46.) 2:2 Prager (55.) 2:3 M. Gröbel (85.).SR: Thomas (Deutzen).* Z.*: 20.

SV Groitzsch – SV Germania Mölbis 1:1 (0:1)

Für die Schusterstädter ging es lediglich um die Ehre, für Germania noch um Zählbares im Abstiegskampf. Die Gäste versuchten mit langen Bällen ihre schnellen Spitzen in Szene zu setzen, während die Einheimischen um ein gepflegtes Pass-Spiel über die Flügel bemüht waren. Dennoch gerieten sie durch einen Stellungsfehler in Rückstand, als der Mölbiser Ferdinand Pidun die sich bietende Chance beim Schopf packte.

Der Gastgeber ließ sich davon nicht umwerfen, nutzte aber seine Tormöglichkeiten nicht. Ein Problem, mit dem man sich auch im zweiten Spielabschnitt zunächst schwer tat. So musste ein Eigentor des Germanen Kevin Öhlert herhalten, um zum Ausgleich zu kommen. Kurz vor Ultimo besaß Mölbis die Riesenmöglichkeit zur erneuten Führung. Ein Handelfmeter strich allerdings um Haaresbreite am Groitzscher Kasten vorbei.

Tore: 0:1 Pidun (14.) 1:1 Öhlert (75./ET).**

SR: D. Engelmann (Pegau).* Z.*: 56.

SG Olympia Frankenhain – BSV Einheit Frohburg II 0:3 (0:0)

Die Frankenhainer bleiben nach der am Ende noch deutlichen Niederlage ohne Punktgewinn in der zweiten Halbserie. Nach einer torlosen ersten Halbzeit machten die Rennstädter ernst und bogen auf die Siegerstraße ein. Robert Eck stieß nach einer knappen Stunde mit einem verwandelten Strafstoß den Bock um. Nur wenig später baute Toni Frank den Vorsprung für die zweite Einheit-Garnitur aus. In der Schlussphase war es ein blitzartig zustechender Joker, welcher für die Entscheidung sorgte. Der kurz zuvor eingewechselte Schellbach machte alles klar.

Tore: 0:1 Eck (56./Elfm.) 0:2 Frank (62.) 0:3 Schellbach (80.). SR: Dorn (Lobstädt). Z.: 40.

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