Die Egestorfer ließen gegen Bückeburg gute Möglichkeiten liegen. © Jörg Zehrfeld (Archiv)

Egestorfer Reserve macht ihr bestes Saisonspiel und verliert trotzdem

Gegen den VfL Bückeburg machte der 1. FC Germania Egestorf/Langreder II vieles richtig - am Ende machte Bückeburgs Alexander Bremer den Unterschied aus.

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„Die Jungs haben ein überragendes Spiel gemacht“, lobte Ali Varol den ansehnlichen Auftritt des Fußball-Landesligisten 1. FC Germania Egestorf/Langreder II beim VfL Bückeburg. Dass der Klassenneuling am Ende nach einem 3:4 allerdings dennoch mit leeren Händen dagestanden habe, sei jedoch einigermaßen kurios gewesen. „Wir haben im Grunde ein Spiel verloren, dass wir nie hätten abgeben dürfen.“ Es sei die beste Saisonleistung gewesen, „aber die Jungs haben vergessen, sich zu belohnen“.

​Germanen im Pech

Bei der Suche nach den Gründen, wurde der Co-Trainer schnell fündig: „Wir haben eine Riesenzahl an erstklassigen Chancen vergeben, allein dreimal das leere Tor nicht getroffen.“ Auch der Referee habe ein wenig mitgeholfen. „Wir hätten zwei Elfmeter bekommen müssen, und ein Gegentor war klar abseits.“ 

Defensiv gab es nur zwei, dafür jedoch gravierende Aussetzer: Beim 2:3 sei Torben Sieg ein fataler Abspielfehler unterlaufen, das 3:4 ging auf die Kappe von Keeper Julian Lenz gepatzt. „Ansonsten hat er aber überragend gehalten“, betonte Carol, der auch dem Rest der Germanen einen starken Tag attestierte. „Wir hatten heute keine Ausfälle.“

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​Egestorfer können nicht nachlegen

Die Egestorfer Reserve lieferte beim ehemaligen Oberligisten eine bärenstarke Leistung ab: „Wir waren im Mittelfeld enorm dominant, vorne wendig und schnell – und in der ersten Halbzeit endete fast jeder unserer Angriffe mit einer Chance.“ Doch die Gäste versäumten es, nach dem 1:0 durch Lennart Novotny (15.) nachzulegen. „Wir hätten nach 25 Minuten schon 3:0 führen müssen.“ 

Den Ausgleich durch Alexander Bremer (27.) beantworteten die Gäste durch Jos Homeier umgehend mit dem 2:1 (29.). Allerdings schlugen auch die Hausherren in einem laut Varol „grandiosen Spiel“ schnell zurück: Tim Buchwald traf zum 2:2 (31.). 

Auch in der zweiten Hälfte blieben die spiel- und laufstarken Germanen mutig, am Drücker, servierten VfL-Goalgetter allerdings den dritten Treffer auf dem Tablett (66.): Wieder schlug Routinier Bremer zu. „Die Jungs haben aber Moral bewiesen“, konstatierte Varol.

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​Alexander Bremer macht den Unterschied

Homeier wuchtete einen Kopfball zum 3:3 in die Maschen (75.) - und hätte danach den vierten Treffer folgen lassen müssen. „Er hatte den Keeper bereits ausgespielt und dann das leere Tor nicht getroffen.“ Zudem folgten jetzt die zwei Szenen, in denen die Germanen auf Elfmeter plädierten.

„Die muss der Schiri geben.“ Am Ende kam es, wie es kommen musste: Drei Minuten vor Schluss bescherte der Bückeburger Goalgetter Bremer dem VfL mit seiner dritten Bude den schmeichelhaften Sieg. „Alexander Bremer hat heute den Unterschied gemacht: Er hat mit seiner Erfahrung und Klasse den Ball zweimal ins Tor gegrätscht, dieser absolute Wille hat uns bei einigen unserer Chancen gefehlt.“

Region/Hannover 1.FC Germania Egestorf-Langreder II (Herren) VfL Bückeburg (Herren) Landesliga Bezirk Hannover (Herren)

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