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Gerupfter FC Eilenburg verpatzt Generalprobe

Der personell gebeutelte Oberligist verliert in Amsdorf mit 1:2

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Amsdorf. Wenn das alte Sprichwort stimmt, dass auf eine verpatzte Generalprobe stets eine gelungene Premiere folgt, dann dürfen sich alle Fans des FC Eilenburg auf ein Erfolgserlebnis am kommenden Freitag (19 Uhr) beim Rückrunden-Auftakt gegen Union Sandersdorf freuen. Das letzte Testspiel vor dem Start setzten die Schützlinge von Nico Knaubel nämlich am Sonnabend beim Verbandsligisten 1. FC Romonta Amsdorf in den Sand. Bei der 1:2-Niederlage auf dem engen Kunstrasen in Amsdorf kroch der FCE auf dem letzten Zahnfleisch.

Nur 13 Kicker hatte Knaubel zur Verfügung. Philipp Sauer (verletzt), Max Röhrborn (Muskelfaserriss), Paul Stöbe (Magen-Darm-Virus) und Henrik Jochmann (Grippe) lagen flach. Fabian Döbelt ist wegen muskulärer Probleme noch außer Gefecht, trainiert aber zumindest wieder. Und auf Moritz Zeiße kann der FCE in dieser Saison so gut wie nie zählen. Auch in Amsdorf war von dem 23-Jährigen nichts zu sehen. Der Stürmer wechselte in den letzten Monaten im Modus zwischen krank und verletzt. „Er ist für unseren Verein nicht mehr zu gebrauchen“, sagte Ehrenpräsident Gerd Stephan erzürnt.

In Anbetracht des kleinen Kaders wäre ein fitter, williger und bissiger Zeiße wohl eine Verstärkung, so aber ist es ein leidiges Thema, auch für Knaubel, der es nicht thematisieren wollte. Nach einer anständigen Sommervorbereitung musste Zeiße Anfang der Saison nach der Rückkehr von Branden Stelmak ins zweite Glied, was ihm offenbar nicht wirklich schmeckte. Nur im Pokal gegen Grimma stand er seitdem in der Startelf. In der Oberliga kam er kaum auf Spielminuten. Der Kader ist aktuell nicht der größte. Diese Tatsache bereitet Knaubel ohne Frage Sorgen. „Als Oberligist mit nur elf Feldspielern zum Test zu reisen, ist alles andere als erquickend“, wirkte der Coach frustriert.

Auch aus der A-Jugend kann er sich momentan kaum bedienen, da die spielberechtigten Jungs 18 Jahre alt sein müssen. Dieses Kriterium erfüllt momentan erst ein Spieler. In Amsdorf war es deshalb personell extrem eng. „Lieber jetzt die Seuche als in der kommenden Woche“, versuchte Knaubel dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen. Positiv waren auch die ersten 45 Minuten, als der auf XS-Größe geschrumpfte FCE durch einen Freistoß von Stephan Hofmann in Führung gegangen war. Nach der Pause war die Leistung „erschreckend“, sagte Knaubel. „Wir haben uns nicht als Team gewehrt und hatten zu viele Ausfälle. Vielleicht war es auch ein Warnschuss zur richtigen Zeit“, meinte der Coach mahnend. Dem 1:1 folgte wenig später per Elfmeter das 2:1 für Amsdorf.

FC Eilenburg: Thomas; Vogel, Hofmann, Majetschak, Winkler, Klemm, Heidel, Kummer (46. Dietrich), Bartlog, Fiedler, Schmidt.

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