05. Dezember 2018 / 19:19 Uhr

Geschäftsführer Voigt verlässt Eintracht Braunschweig 

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Redaktion Sportbuzzer
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Der scheidende Geschäftsführer: Der seit 2001 bei Eintracht tätige Soeren Oliver Voigt ist seit Langem eine Reizfigur für viele Fans, vor allem für die Ultras. Dass sein Vertrag 2017 vorzeitig um fünf Jahre verlängerte wurde, war zu diesem Zeitpunkt völlig normal. Da dies aber (keineswegs normal) erst ein Jahr später auf Journalisten-Nachfrage bekannt wurde, ist seitdem Nährstoff für Verschwörungstheorien.
Geschäftsführer Soren Oliver Voigt stand bei vielen Fans im Zentrum der Kritik. © imago/Hübner
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Die Dauerkrise bei Drittliga-Schlusslicht Eintracht Braunschweig zieht den nächsten personellen Wechsel nach sich. Der in die Kritik geratene Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt verlässt den Verein Ende Januar des nächsten Jahres.

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Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt wird den kriselnden Fußball-Drittligisten Eintracht Braunschweig auf eigenem Wunsch verlassen. Voigt, der seit 2001 für die Niedersachsen als Geschäftsführer tätig ist, wird bis zum 31. Januar 2019 im Verein bleiben und bis zum 31. März 2019 den Verein insbesondere in Sachen Lizenzierungsverfahren für die Saison 2019/20 unterstützen. Dies gab der Club am Mittwoch bekannt.

Voigt steht seit Wochen in der Kritik. Ihm wird eine Mitverantwortung für den Absturz des Zweitliga-Absteigers angelastet. Er ist neben den bereits entlassenen Manager Marc Arnold und Trainer Henrik Pedersen für die Kaderzusammenstellung des Tabellenletzten der 3. Liga verantwortlich. Für die am Donnerstag stattfindende Jahreshauptversammlung hatte eine Mitglieder-Initiative unter anderem die Entlassung von Voigt gefordert.

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Versöhnliche Abschiedsworte

„Trotz der internen Meinungsverschiedenheiten der vergangenen zwölf Monate bin ich dem Verein für die jahrelange konstruktive Zusammenarbeit zu großem Dank verpflichtet“, wird Voigt in einer Vereinsmitteilung zitiert. Aufsichtsratschef Sebastian Ebel lobte die Leistungen mit dem Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums und dem Stadionumbau.

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