10. September 2018 / 14:31 Uhr

Wer war gut, wer muss bangen? Die Gewinner und Verlierer des DFB-Neustarts

Wer war gut, wer muss bangen? Die Gewinner und Verlierer des DFB-Neustarts

Robert Hiersemann und Heiko Ostendorp
Die Gewinner und Verlierer nach dem Neustart des DFB - wer hat überzeugt, wer nicht?
Die Gewinner und Verlierer nach dem Neustart des DFB - wer hat überzeugt, wer nicht? © imago/Team2
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Joshua Kimmich wusste zu überzeugen, aber wer muss nach den Länderspielen gegen Frankreich und Peru um seine Stellung in der deutschen Nationalmannschaft zittern? Unsere Reporter geben einen Überblick.

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Der Anfang ist gemacht. Die Stimmung rund um die Nationalmannschaft ist nach dem 0:0 gegen Frankreich und dem 2:1 gegen Peru wieder besser. Allerdings zeigten beide Spiele auch, dass es noch ein weiter Weg ist zurück in die Weltspitze und bis zur kompletten Versöhnung mit den Fans.

Joachim Löw formulierte es so: „Wir stehen weiter unter Beobachtung. Wir wissen, dass es weitere gute Leistungen braucht, damit sich alle wieder voll mit uns identifizieren.“ In den ersten Partien nach dem WM-Debakel kristallisierten sich innerhalb des DFB einige Gewinner und Verlierer heraus.

Die Gewinner und Verlierer des Neustarts beim DFB

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Rollenwechsel bei Bayern? Kimmich: "Nee"

Der starke Joshua Kimmich, von Löw ins defensive Mittelfeld beordert, will trotz überzeugender Leistungen nicht aktiv auf einen Rollenwechseln beim FC Bayern drängen. „Nee. Ich werde von meiner Seite nicht das Gespräch suchen“, sagte der 23 Jahre alte Nationalspieler nach dem 2:1 im Länderspiel gegen Peru am Sonntagabend in Sinsheim. Er gehe davon aus, dass er im Verein wieder rechts verteidigen werde. „Und wenn man mich auf einer anderen Position braucht, spiele ich auf einer anderen Position.“

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Der Bundestrainer plant vorerst weiterhin mit Kimmich im defensiven Mittelfeld. „Jo hat jetzt zwei Spiele auf der Sechs gemacht. Das wird auch in den nächsten Spielen so sein, weil ich mit ihm zufrieden bin, weil er diese Position sehr gut bekleidet mit allem, was sie verlangt“, erklärte Joachim Löw.

Lahm-Nachfolger im Verein

Beim FC Bayern ist Kimmich auf der rechten Verteidigerposition seit dem Karrierende von Philipp Lahm 2017 erste Wahl. Der neue Trainer Niko Kovac variiert auf der Sechser-Position mit den Spaniern Javi Martínez und Thiago. Im Nationalteam will Kimmich seinen Einsatz im Mittelfeld „mit Leistung rechtfertigen“. Es sei eine Umstellung für ihn gewesen. „Es ist ein anderes Anforderungsprofil“, sagte er.

Es gebe ihm Sicherheit, einen Spieler wie Toni Kroos (Real Madrid) neben sich zu wissen. „Wenn man mal keine Idee hat, spielt man halt ihm den Ball zu“, sagte Kimmich nach seinem 34. Länderspiel. Mit den Bayern geht es für Allrounder Kimmich nun in Bundesliga und Champions League wieder als Außenverteidiger weiter.

Nach Sieg gegen Peru: Löw fordert 'weitere gute Leistungen'

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