Gladbach-Manager Max Eberl schaut in die Zukunft - er hat interessante Ansichten zum aktuellen Profigeschäft. Gladbach-Manager Max Eberl schaut in die Zukunft - er hat interessante Ansichten zum aktuellen Profigeschäft. © Imago
Gladbach-Manager Max Eberl schaut in die Zukunft - er hat interessante Ansichten zum aktuellen Profigeschäft.

Gladbach-Manager Max Eberl: "Der Kampf um Europa wird viel härter"

Gladbachs Manager Max Eberl spricht vor der Saison über die Spannung in der Bundesliga und den Transferwahnsinn im Profifußball.

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Klare Worte eines Gladbachers!

Max Eberl wagte in der Sommervorbereitung einen allgemeinen Blick auf die neue Bundesligasaison und den Transfer-Wahnsinn im Profifußball. Der Erfolgs-Manager von Traditionsklub Borussia Mönchengladbach nahm kein Blatt vor den Mund und sagte, was ihn an der aktuellen Situation im Fußball stört.

Zur Spannung in der Bundesliga

Gladbachs Manager Max Eberl zum "Kicker": "Der Kampf um Europa wird viel härter. Aber der Wettbewerb in der Liga generell wird um einiges extremer. Ich erwarte, dass über weite Strecken der Saison zwischen den Plätzen sechs und 16 nur ein paar Pünktchen liegen werden und die Verschiebungen in der Tabelle von Spieltag zu Spieltag deutlich zunehmen. Mit Hannover und Stuttgart stoßen keine normalen Aufsteiger, sondern geborene Bundesligavereine hinzu. Es wird eine unfassbar enge Liga mit einer enorm hohen Leistungsdichte."

Die Sommerfahrpläne der Bundesligisten

Und Eberl weiter: "Man wird nicht nach fünf, zehn oder 17 Spieltagen eine klare Tendez ausmachen können, vielleicht nicht einmal nach 28. Das Hauen und Stechen um die jeweilige Zielerreichung wird bis zum letzten Spieltag anhalten. Das heißt: Die Klubs, die trotz möglicher Schwankungen ruhig bleiben und sich als stabil erweisen, werden am erfolgreichsten sein."

Zum Transfer-Wahnsinn im Fußball

Der Gladbacher sieht vor allem die Transfersummen kritisch,  welche aktuell im Profifußball gezahlt werden, macht aber Unterschiede: "In Deutschland stimmt in der Regel die Verhältnismäßigkeit. Gibt ein Klub 120 Millionen Euro aus, hört sich das unfassbar an. Nimmt er aber auch 100 Millionen Euro ein, ist das Nettoergebnis gar nicht so dramatisch. In anderen Ländern stellt sich das ganz anders dar."

Und weiter: "Was sich auf dem Transfermarkt abspielt, ist Wahnsinn, wie Monopoly. Topstars werden von Verein zu Verein weitergereicht für die Summen, die für uns alle nicht mehr zu begreifen sind. Es geht seit Jahren in eine bedenkliche Richtung. So richtig werden Transfers mittlerweile erst ab 30, 40, 50 Millionen Euro wahrgenommen. Gesund ist das nicht."

Fussball Bundesliga Borussia Mönchengladbach (Herren)

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