Max Eberl kritisiert die Preisentwicklungen auf dem Fußball-Transfermarkt und spircht dabei über Modeste. Max Eberl kritisiert die Preisentwicklungen auf dem Fußball-Transfermarkt und spircht dabei über Modeste. © imago
Max Eberl kritisiert die Preisentwicklungen auf dem Fußball-Transfermarkt und spircht dabei über Modeste.

Gladbach-Sportdirektor Eberl: Modeste ist sein Geld nicht wert

Eine Diskussion mit Zündstoff-Potenzial: Max Eberl kritisiert am Beispiel des Ex-Kölners Anthony Modeste den aktuellen Transfermarkt.

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Gladbach-Manager Max Eberl hat die Preis-Entwicklung auf dem Transfermarkt scharf kritisiert. „Es gibt Spieler wie Anthony Modeste, der in Köln eine großartige Entwicklung genommen hat, der aber jetzt für eine eigentlich nicht marktgerechte Wahnsinns-Ablösesumme nach China geht. Das hätte es vor fünf Jahren so nicht gegeben. Da wäre er vielleicht zu einem Topklub nach Frankreich oder England gewechselt, aber auch nicht für so viel Geld“, sagte Eberl t-online.de.

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Modeste wechselte am Ende eines Wechsel-Theaters zu Tianjin Quanjian. Der Verein zahlt zunächst eine Leihgebühr von sechs Millionen Euro für zwei Jahre und dann 29 Millionen Euro für eine verpflichtende Kauf-Vereinbarung.

Anthony Modeste hat sich mit seinem neuen Trikot in China gezeigt. Anthony Modeste hat sich mit seinem neuen Trikot in China gezeigt. © imago/Screenshot Instagram

Eberl warnt Bundesliga-Klubs

Der Sportdirektor des Bundesligisten bemängelt vor allem die hohen Summen, die für ältere Spieler gezahlt werden: „Wenn ich einen Transfer von Denis Zakaria in diesem Sommer für zwölf Millionen Euro mit einem Transfer von Granit Xhaka vor fünf Jahren für acht Millionen Euro vergleiche, ist das eine nachvollziehbare Steigerung. Wenn man aber dann von Summen im Bereich von 30, 40 oder 80 Millionen Euro bei 30-jährigen Spielern redet, die also keinen Wiederverkaufswert haben, frage ich mich, wie sich das rechnen soll.“

Sportbuzzer-Kommentar: Thema Modeste hat nur noch genervt

Eberl warnt Bundesliga-Klubs sogar vor leichtfertigen Absprachen mit Vereinen aus China: „Der chinesische Markt ist in dem Fall sehr besonders, da es um verdammt viel Geld geht. Das ist alles mit einem gewissen Risiko verbunden. Wenn schon neue Spieler von dem einkalkulierten Geld gekauft wurden, dann kann das für einen Verein wie Borussia Mönchengladbach oder den 1. FC Köln ein echtes Problem werden.“ Köln hatte bereits vor dem Deal mit Tianjin Quanjian rund 17 Millionen Euro für den Mainzer Jhon Cordoba ausgegeben.

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