Fetsch Störche-Stürmer Mathias Fetsch erlitt nach rüdem Foul in Lübeck eine Meniskusquetschung. © Nawe
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Glück im Unglück für Fetsch

Holstein-Stürmer zog sich beim Pokalsieg „nur“ eine Meniskusquetschung zu

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 Gemeinsames Frühstück, leichtes Regenerationstraining, gemeinsames Mittagessen – das normale Prozedere beim Fußball-Drittligisten Holstein Kiel im Rahmen seiner Englischen Wochen. Und doch entsprach der Tag nach dem 2:0-Erfolg im Halbfinale des SHFV-Lotto-Pokals beim VfB Lübeck nicht in vollem Umfang der üblichen Stimmungslage nach Siegen.

Störche-Cheftrainer Markus Anfang hatte die für ihn spezielle Gangart der Grün-Weißen auf heimischer Lohmühle immer noch nicht verdaut. „Ich habe diverse Derbys selbst als Spieler erlebt: Schalke gegen Dortmund, Köln gegen Leverkusen. Eine gesunde Portion Aggressivität ist in solchen Duellen auch gut. Aber es darf nicht sein, dass man die Gesundheit der gegnerischen Akteure vorsätzlich aufs Spiel setzt“, so der 42-Jährige. Dass Schiedsrichter Malte Göttsch nicht frühzeitig entsprechende Signale an die Spieler gesendet habe, sei zudem bedauerlich.Größtes Opfer der teils rüden Attacken des Viertligisten war Mathias Fetsch, Schütze der Kieler 1:0-Führung. Zwar bestätigte sich der erste Verdacht auf einen Kreuzbandriss bei dem KSV-Stürmer nach einer MRT-Unterschung nicht. Doch auch die diagnostizierte Meniskusquetschung lasse, so Anfang, noch keine Prognose zu, wann Fetsch wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen kann.

Angeschlagen gingen zudem Rechtsverteidiger Patrick Herrmann und Flügelflitzer Kingsley Schindler aus dem übertrieben harten Kampf auf der Lohmühle heraus. Dennoch sieht Anfang sein Team für das anstehende Drittliga-Top-Spiel beim Tabellenvierten Jahn Regensburg gut gerüstet: „Der Sieg in Lübeck gibt zusätzliches Selbstvertrauen und Rückenwind.“ Es gelte, sich auf die Partie in Regensburg zu freuen: „Tabellenplatz zwei haben die Jungs nicht geschenkt bekommen, sondern sich in den vergangenen Monaten hart erarbeitet.“

Auch der österreichische Defensiv-Allrounder Niklas Hoheneder genoss den Erfolg beim Erzrivalen: „Ich freu’ mich, dass wir das Pokalfinale im schönsten Bundesland Deutschlands erreicht haben.“ Kapitän Rafael Czichos ergänzte: „Wir haben selbst gefordert, ins Finale einzuziehen. Die Fans haben gefordert, ins Finale einzuziehen. Und wir haben die Aufgabe gut gelöst.“ Ob das Endspiel wie geplant am bundesweiten „Finaltag der Amateure“ am 25. Mai (Himmelfahrt) ausgetragen werden kann, hängt vom Erfolg der Kieler in den letzten vier Drittligaspielen dieser Saison ab. Fest stehen Spielort und Gegner: Gastieren im Holsteinstadion wird das Regionalliga-Schlusslicht Eichede.

Auch vor dem Top-Treffen in Regensburg beantwortet KSV-Cheftrainer Markus Anfang wieder Fragen unserer Leser. Freigeschaltet wird das Video heute um 19.12 Uhr auf kn-online.de

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