11. Februar 2018 / 21:36 Uhr

Goldene Rose verliehen und neuer Vereinsbus von Lok Leipzig vorgestellt

Goldene Rose verliehen und neuer Vereinsbus von Lok Leipzig vorgestellt

Udo Zagrodnik
Eine originelle Kopfbedeckung ist das mit dem Rasen und Fußball. USER-BEITRAG
Eine originelle Kopfbedeckung ist das mit dem Rasen und Fußball. © Udo Zagrodnik
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RB Leipzig wurde beim Leipziger Karnevalsumzug geehrt

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 Am Wochenende rollte wieder der Fußball. In der Bundesliga ist es der Alleingang eines übermächtigen bayrischen Vereins. Spannung ist nur auf den Folgeplätzen (wer wird international spielen?) und im Keller beim Kampf um den Klassenerhalt. Ein fader Beigeschmack ist, das sich immer wieder rivalisierende Fangruppierungen verabreden und Kämpfe austragen. Es ist eine Minderheit die vieles in ein anderes Licht rückt. Aktuell war hier im Sportbuzzer zu lesen von Frankfurt/Main (Eintracht gegen 1.FC Köln) und Dortmund (Borussia gegen Hamburger SV).

Wie bekommt man da die Kurve zum Rosensonntagsumzug in Leipzig, der heuer 2018 auch Fußball beinhaltete? Der Autor dieser Zeilen (aus Regis–Breitingen) war im Zentrum, im Herzen unserer Messestadt Leipzig. Seine Kamera richtete er nicht nur auf die über zwanzig Umzugswagen, sondern auch aufs Volks, was man in seiner Bildergalerie (ein Auszug aus über 200 Bildern) sehen kann. Da ist Originelles dabei. Der Balkon am alten Rathaus war nur für einzelne geöffnet, die Moderatoren des Umzug. Ursache ist die Baufälligkeit.

Nach dem rund zweistündigen Karnevalsumzug gab es auf dem Markt noch ein Kulturprogramm aus Musik, Tanz, Show und Humor. Und es wurden, alle Jahre wieder, zwei Preise vergeben. Und dazu wurde jeweils eine Laudatio gehalten. Das goldene Lenkrad für den besten Umzugswagen erhielt der Faschingsclub Weidenhain. Beheimatet ist er auf halber Strecke zwischen Eilenburg und Torgau. Die goldene Rose (wer sich in der Leipziger Region verdient macht/e?) wurde heuer an den RasenBallsport (RB Leipzig) vergeben. Entgegen nahm die Ehrung Torwarttrainer Perry Bräutigam, dessen Fußballkariere einst im nahen Altenburger Land begann.

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Im Vorfeld hatte man den Preisträger RB schon im Leipzig Fernsehen und in der Leipziger Volkszeitung genannt. Hier war das mit dem fotografieren schwierig, weil die Bühne dicht umlagert war und nach dem RB–Auftritt die Security auf das kleine VIP–Zelt mehrere scharfe Augen hatte. Als der Autor dann versuchte eine Nahaufnahme (Person und Preis) zu machen, gab es eine Verwarnung und er machte die Fliege. Vielleicht lag das auch an seiner „andersfarbenen“ Strickmütze. Doch da war und ist er nicht allein, denn auffallend tragen seit Jahren einige Leipziger Karnevalsvereine und ein Teil des Volkes Kappen b.z.w. Mützen in den Stadtfarben. Doch in Bezug auf Fußball ist das Volk heutig zerstrittener, gespaltener im Vergleich zu DDR–Tagen.

Buntes Treiben beim Karnevalsumzug​

Den gesamten Karneval betrachtet: Er war bunt und fröhlich, aber einige Nummern kleiner im Vergleich zu den Hochburgen im Rheinland. Man kam mit Einheimischen ins Gespräch, aber auch mit Touristen, so aus Weißwasser (Lausitz) und aus dem hessischen Frankfurt/Main. Und da sind Ausländer die Leipzig dienstlich oder per Reise erleben, auch Chinesen. Als auf der Marktbühne der Abgesang kam, ging unsereins in den Untergrund und ist per S–Bahn nach Hause gefahren. In Neukieritzsch war das Schicksal eines längeren Aufenthalts (über eine halbe Stunde). Per Lautsprecherdurchsage wurde es mit einem Stellwerksschaden begründet. Ende gut, alles gut.

So noch mehr Sport gibt es hier im Leipziger Sportbuzzer b.z.w. auf den zentralen Seiten und da ist der Messestadt Karneval mit seiner Homepage. Und nun ein Blick zum rollenden Ball. Die BSG Chemie (Neuigkeiten) gewann mit 1:0 gegen Budissa Bautzen und der 1.FC Lok hatte unfreiwillig spielfrei, weil bei Union Fürstenwalde witterungsbedingt die Rasenplätze einer Sperrung unterzogen wurden. Und am kommenden Dienstag (19 Uhr) wird im „Bruno“ der neue Loksche Mannschaftsbus vorgestellt. Schon mal vorab gucken ist erlaubt. Und wie heißt es so schön: Pfosten, Kante, Latte, Tor, unser FCL stürmt vor, und im „Bruno“ singt man das Immer wieder Probstheida.

Zwei Rother–Tore, Zwei Seidel–Tore, das ist ein Rückblick auf den Samstag.​

Und wer noch mehr zum Leipziger Karneval wissen möchte, der sollte im Internet die Homepage des Fördervereins aufrufen. So nun ist Schluß für heute. Wer im Internet surft, der kann bei der Leipziger Volkszeitung und in anderen Portalen hierzu noch mehr Fotos finden, oder am Morgen die gedruckte Zeitung besorgen. P.S. Auch im Leipziger Umland waren Umzüge.

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