23. Januar 2019 / 10:55 Uhr

VfB-Star Mario Gomez: Deshalb habe ich Real Madrid abgesagt!

VfB-Star Mario Gomez: Deshalb habe ich Real Madrid abgesagt!

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
Im Mai 2013 feiert Mario Gomez mit dem FC Bayern München den Sieg der UEFA Champions League.
Im Mai 2013 feiert Mario Gomez mit dem FC Bayern München den Sieg der UEFA Champions League. © 2013 Getty Images
Anzeige

Nach vier erfolgreichen Jahren beim FC Bayern wechselte Mario Gomez im Jahr 2013 zum AC Florenz - und das  trotz eines Angebots von Real Madrid! Bis heute bereut der Ex-Nationalspieler seine damalige Entscheidung aber nicht.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Vom Sommer 2009 bis zum Ende der Saison 2012/13 spielte Mario Gomez für den FC Bayern München. Zweimal wurde er in dieser Zeit deutscher Meister, zweimal gewann er mit den Bayern den DFB-Pokal und 2013 zudem die Champions League. Nach dem Triple verließ Gomez den deutschen Rekordchampion. Angebote internationaler Top-Klubs standen zu dieser Zeit für ihn im Raum, sein Marktwert lag seinerzeit bei 28 Millionen.

Sowohl Real Madrid als auch Atlético hatten den Stürmer auf dem Zettel. "Ich hatte mich damals aber relativ schnell auf Florenz festgelegt. Mein Berater Uli Ferber informierte mich dennoch immer wieder, dass auch die spanischen Topklubs Real und Atlético Madrid angefragt hatten", sagt Gomez im Interview mit der Sport Bild. "Noch zwei Tage vor dem Ende des Trainingslagers zur Saisonvorbereitung bei Bayern fragte er (Ferber, Anm. d. Red.) ein weiteres Mal nach, ob er denn wirklich allen absagen sollte", erinnert sich der Stürmer des VfB Stuttgart.

Die Karriere von Mario Gomez in Bildern

Mario Gomez, der als Sohn deutsch-spanischer Eltern 1985 geboren wurde, kam nach einigen Station im Kinder- und Jugendfußball 2001 zum VfB Stuttgart. Ab 2003 spielte er für die zweite Mannschaft der Stuttgarter, 2004 gab er gegen den Hamburger SV sein Bundesliga-Debüt. Zur Galerie
Mario Gomez, der als Sohn deutsch-spanischer Eltern 1985 geboren wurde, kam nach einigen Station im Kinder- und Jugendfußball 2001 zum VfB Stuttgart. Ab 2003 spielte er für die zweite Mannschaft der Stuttgarter, 2004 gab er gegen den Hamburger SV sein Bundesliga-Debüt. ©
Anzeige

Der "Reiz des Jägers" lockt ihn nach Italien

Gomez hatte sich deshalb für den Klub aus der Serie A entschieden, weil Florenz "mir ganz konkret aufgezeigt, wohin ihr Weg führen soll" - das spornte Gomez an. Nach seinen siegreichen Jahren in München suchte er eine neue Herausforderung. Ein Verein, der nicht zu den internationalen Top-10-Klubs gehörte, sich aber an die Spitze seiner Liga arbeiten wollte, war das Ziel des damals 28-Jährigen. "Dieser Reiz des Jägers hat nach vier Jahren Bayern München einiges ausgelöst und mich zum Wechsel bewegt", erklärt Gomez. Und zwar so sehr, dass selbst der Ruf von Real nicht ausreichte, um ihn von diesem Transfer abzuhalten.

Mehr vom SPORTBUZZER

"Menschlich bereue ich nichts"

Mit dem Wechsel verabschiedete sich der Stürmer aus den Reihen der internationalen Spitzenklasse. Die Verletzungen seiner Knie sorgten für eine siebenmonatige Pause, das Champions- League-Finale sah er 2014 von seiner Couch aus: Dort spielte ausgerechnete Real gegen Atlético. „Da habe ich ja alles richtig gemacht", sagt Gomez heute mit einem Schmunzeln. Auch die WM 2014 verpasste er. "Aber menschlich bereue ich im Nachhinein dennoch nichts", betont der 33-Jährige.

Nach wie vor ist Gomez stolz darauf, dass er seinen damaligen Trainer Louis van Gaal von sich überzeugen konnte. Anfangs war das nicht leicht: Der Ex-Bayern-Coach degradierte Gomez nach einem Jahr zum Stürmer Nummer vier und legte ihm einen Wechsel nahe. Als er mit einem Angebot des FC Liverpool zu Uli Hoeneß gekommen sei, habe der ihm gesagt, er solle bleiben, berichtete Gomez. „Einige Monate später sagte van Gaal zu mir, dass er zur Erkenntnis gekommen sei, dass ich sein Stürmer Nummer eins sei.“

EM 2020 im Blick: 10 Neue für den Umbruch von Bundestrainer Joachim Löw

Davie Selke (23 Jahre, Hertha BSC): 1,94 Meter lang und ein waschechter Mittelstürmer – genau das, was dem Nationalteam fehlt. Selke, der bereits für Bremen und Leipzig in der Bundesliga spielte, ist eiskalt vor dem Tor. Das beweist die Quote der Berliners: Trotz seines jungen Alters traf er bereits 23-mal in der Bundesliga. Wurde zuletzt durch Verletzungen zurückgeworfen, dürfte allerdings einer der ersten Test-Optionen für Löw sein. Zur Galerie
Davie Selke (23 Jahre, Hertha BSC): 1,94 Meter lang und ein waschechter Mittelstürmer – genau das, was dem Nationalteam fehlt. Selke, der bereits für Bremen und Leipzig in der Bundesliga spielte, ist eiskalt vor dem Tor. Das beweist die Quote der Berliners: Trotz seines jungen Alters traf er bereits 23-mal in der Bundesliga. Wurde zuletzt durch Verletzungen zurückgeworfen, dürfte allerdings einer der ersten Test-Optionen für Löw sein. ©

Kein Stürmer-Problem in der Nationalelf

Als Stürmer gehörte Gomez seit 2007 auch zur deutschen Nationalmannschaft, bei der WM 2010 war er fester Bestandteil im Kader. Im vergangenen Jahr kündigte er sein Ende in der Nationalelf an. Bei der EM in einem Jahr würde er von sich aus zwar nochmal spielen - allerdings rechnet er sich hier keine hohen Chancen aus. "Es ist Zeit, dass sich die nächste Generation zeigt", verweist er auf die jüngeren Spieler wie Serge Gnabry oder Leroy Sané.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt