11. Dezember 2017 / 00:00 Uhr

Görminer Fußballer treffen nicht

Görminer Fußballer treffen nicht

Peter Krüger
3. Platz - SV 90 Görmin (3 Tore): Mit ihren drei geschossenen Treffern sammelten die Görminer bereits vier Punkte. Domenike Meyer konnte sich allerdings noch nicht in die Torschützenliste eintragen.
Für Domenike-Steven Meyer endete eine verkorkste Hinrunde mit der 0:2-Heimniederlage gegen den SV Pastow. © Johannes Weber
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Trotz vieler Chancen gegen den SV Pastow unterlag das Schult-Team mit 0:2

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Es war ein Bild mit Symbolcharakter für die komplette Verbandsliga-Hinrunde des SV 90 Görmin. Während die Elf von Trainer Achim Schult Sekunden nach dem Schlusspfiff enttäuscht vom Platz schlich oder gedankenleer in der Kabine hockte, feierte der Gegner, diesmal der SV Pastow, ausgelassen den Sieg. „Auswärtssieg, Auswärtssieg!“ hallte es lautstark vom Mittelkreis, nach dem die Randrostocker das letzte Spiel vor der Winterpause mit 2:0 für sich entscheiden hatten. „Wir haben zweimal bei Standards gepennt und vorn selbst kein Tor erzielt“, fasst Görmins Co-Trainer Stefan Damm kurz und knapp das Spiel zusammen, das nicht unbedingt hätte verloren gehen müssen.

Die Görminer hielten trotz arger Personalsorgen gut dagegen. Nur vor dem gegnerischen Tor scheint es in dieser Saison wie verhext zu sein. Nur fünf eigene Tore stehen in 15 Spielen auf der Habenseite. „Wir treffen vorn zu oft die falschen Entscheidungen“, weiß Stefan Damm. Die richtigen trafen jedoch die Pastower, genau zweimal. Einmal kurz vor der Halbzeit und dann wenige Minuten nach der Pause waren sie erfolgreich mit dem Kopf zur Stelle, als der Ball per Freistoß und Eckball in den Görminer Strafraum befördert wurde. Zuvor hielt Görmins Keeper Tom Borchardt seine Elf noch ein wenig im Spiel, nach dem er eine Eins-gegen-Eins-Situation erfolgreich für sich entschieden hatte. Nach dem 0:2 warfen die Hausherren so gut wie alles nach vorn, doch irgendwie wollte auch an diesem Tag der Ball nicht ins gegnerische Tor, was das Ziel vom Klassenerhalt nun nicht gerade einfacher erscheinen lässt.

Fünf Punkte sind es – optimistisch gesehen – immer noch zum rettenden Ufer. Diese aufzuholen, wird ein zwar schwieriges, aber keineswegs unmögliches Unterfangen für die Görminer in der Rückrunde.

SV 90 Görmin: Borchardt – Piper (68. Damm), Gaedtke, Martens, A. Schulz (46. Pallas) – E. Schulz, Schult, Ch. Schultz, Rogee, Meyer (68. Schmidt) – Meinzer.
Tore: 0:1 Grahl (43.), 0:2 Wandt (63.).

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