12. Januar 2018 / 17:38 Uhr

Göttinger Basketball-Ikonen Kulawick und Olinde beim Allstar Day

Göttinger Basketball-Ikonen Kulawick und Olinde beim Allstar Day

Andreas Fuhrmann
Ex-Veilchen Robert Kulawick geht beim Dreier-Contest der Legenden an den Start.
Ex-Veilchen Robert Kulawick geht beim Dreier-Contest der Legenden an den Start. © Pförtner
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Sie sind Legenden der Göttinger Basketball-Szene: Robert Kulawick und Wilbert Olinde. Beim Allstar Day in der Lokhalle haben beide am Sonnabend ihren großen Auftritt. Der eine als Dreier-Gott, der andere als Dunking-Dino.

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Ex-Veilchen Robert Kulawick hat am Sonnabend in der Halbzeitpause des Allstar Games seinen großen Auftritt: „Kulle“ mischt in der Lokhalle zusammen mit Titelverteidiger Sebastian Machowski und Sven Schultze beim sogenannten Dreier-Wettbewerb der Legenden mit – und freut sich riesig auf den Auftritt.

„Ich habe in der Lokhalle große Erfolge gefeiert“, unterstreicht Kulawick, als er am Freitag zurückruft – er ist gerade mit seiner Frau, dem fünfeinhalbmonatigen Sohn und der fünfjährigen Tochter im Auto auf dem Weg von Berlin nach Göttingen und gönnt sich und seiner Familie eine Rast. „Als ich noch in der Liga gespielt habe, war ich immer ganz heiß darauf beim Dreier-Contest mitzumachen. Aber die Anzahl der Treffer haben bei mir nie gereicht, um zugelassen zu werden. Irgendwie hat mir in den Spielen kurz vorher dann immer das Händchen gezittert“, sagt er.

Diese Stars sind beim Allstar Day 2018 in Göttingen dabei:

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Dabei galt „Kulle“ als Dreier-Spezialist, als einer, der an einem guten Tag auch mit verbundenen Augen von jenseits der 6,75-Meter-Marke trifft. „Du hast an einem solchen Tag einfach ein Händchen, du weißt: Heute ist es ein Selbstläufer. Solche Spiele sind für einen Werfer Gold“, unterstreicht der 31-Jährige, der seit seinem BG-Abschied für Lok Bernau in der Pro B spielt.

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An drei „Händchen-Spiele“ für die Veilchen kann sich „Dreiergott Kulle“ besonders gut erinnern: Als erstes fällt ihm sein letztes Spiel im BG-Trikot 2016 gegen Würzburg ein, als der Berliner in der entscheidenden Phase mit drei Dreiern in Folge entscheidenden Anteil am Sieg und am Klassenerhalt hatte. Dann war da der Erfolg gegen Istanbul im Eurocup 2010, als die BG in der Braunschweiger Volkswagenhalle die Türken fast sensationell schlug. Und schließlich kurze Zeit später gab es im gleichen Wettbewerb einen Sieg beim turmhohen Favoriten Aris Thessaloniki mit fünf verwandelten Dreiern und 15 Punkten, erzielt an seinem 25. Geburtstag. „Mike Scott hat noch mal aufgedreht“, erinnert sich „Kulle“. „Und ich habe ganz wilde Dreier getroffen.“

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Mit Wilbert Olinde kommt eine weitere Göttinger Basketball-Ikone beim Allstar Day zum Einsatz: Der 62-Jährige wird in der Jury für den Dunking-Contest sitzen. „Ich freue mich sehr auf den Allstar Day“, sagt Olinde. Er habe die Dunks bereits vor zwei Jahren beim Allstar Day in Bamberg bewertet. „Das war ein spannendes Erlebnis für mich“, erinnert sich der 62-Jährige. Am Ende hätten der Tübinger Garlon Green und der Bamberger Daniel Theis im Finale gestanden. Green habe dreimal die volle Punktzahl zehn erhalten, Theis nur zweimal. Denn Olinde gab ihm nur die neun. „Ich habe nur gedacht: Ach du scheiße. Die Reaktionen in der Halle waren natürlich entsprechend“, erzählt Olinde. „Aber ich durfte trotzdem in der Halle bleiben“, sagt er und lacht. Außerdem hätten ihm nachher viele Fans des Ausrichters Bamberg den Rücken gestärkt und betont, dass Green tatsächlich besser gewesen sei.

Vorbereitungen für den Allstar Day in der Lokhalle

Zehn Punkte beim Dunking-Contest verteile er nur, wenn drei Faktoren erfüllt würden, sagt Olinde. Kreativität und Athletik seien natürlich wichtig. Aber erst die Emotionen, die ein Dunk wecke, machten diesen zu einem wirklich guten. „Das kommt von innen“, erklärt Olinde. „Wow, da stehst du auf, kannst nicht mehr sitzen bleiben.“

Er selbst habe früher im Übrigen auch gerne Bälle per Dunking in den Korb gestopft. Allerdings sei er nicht wegen seiner Dunks bekannt gewesen. Dafür habe er sie einfach zu selten eingesetzt. Schließlich laute sein Motto: „Beim Basketball gibt es keine B-Note.“ Das gelte aber natürlich nicht für den Allstar Day, fügt er hinzu.

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