14. September 2018 / 06:00 Uhr

"BVB kann Meister werden!" Xhaka traut Ex-Trainer Favre den Titel zu

"BVB kann Meister werden!" Xhaka traut Ex-Trainer Favre den Titel zu

Heiko Ostendorp
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Arsenal-Star Granit Xhaka glaubt noch immer an seinen Ex-Trainer Lucien Favre. Er traut ihm mit dem BVB die Deutsche Meisterschaft zu.
Arsenal-Star Granit Xhaka glaubt noch immer an seinen Ex-Trainer Lucien Favre. Er traut ihm mit dem BVB die Deutsche Meisterschaft zu. © imago
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Er glaubt an seinen Ex-Trainer: Für Arsenal-Star Granit Xhaka ist klar, dass Lucien Favre mit Borussia Dortmund den Bundesliga-Titel gewinnen kann. Vor dem Frankfurt-Spiel am Freitag berichtet der BVB-Coach allerdings über Kader-Probleme.

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Das erste Zeichen will Borussia Dortmund am Freitag ausnahmsweise schon vor dem Anpfiff der Partie gegen Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr, Eurosport Player) setzen. Der BVB läuft ohne seinen Trikotsponsor auf – stattdessen wird der Spruch „Borussia verbindet – gemeinsam gegen Rassismus“ die schwarz-gelben Shirts zieren. Damit möchte der Klub Flagge gegen Fremdenhass zeigen.

Xhaka glaubt an seinen ehemaligen Gladbach-Coach Favre

Der guten Aktion auch ein gutes Spiel folgen zu lassen ist der Plan von Trainer Lucien Favre. Der Schweizer ist nach drei Pflichtspielen auf der BVB-Bank noch immer ungeschlagen. Dem holprigen 2:1-Sieg nach Verlängerung im DFB-Pokal bei Zweitligist Greuther Fürth folgte der furiose Bundesliga-Auftakt mit dem 4:1 gegen RB Leipzig. Vor der Länderspielpause musste Dortmund allerdings beim 0:0 in Hannover die ersten Punkte liegen lassen und will nun zurück in die Erfolgsspur.

Einer von Favres Ex-Spielern, Granit Xhaka, traut seinem Landsmann sogar den Titel zu. „Favre kann mit dem BVB Meister werden, ganz klar“, sagte der Arsenal-Star im Gespräch mit dem SPORTBUZZER.

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Wieder kein Platz beim BVB für Mario Götze

Natürlich ist der BVB gegen Frankfurt Favorit, auch wenn neben Ömer Toprak und Raphael Guerreiro auch Christian Pulisic ausfällt. Dafür ist der vom FC Barcelona ausgeliehene Stürmer Paco Alcácer einsatzbereit und könnte sein Startelf-Debüt feiern. „Er spürt Fußball und ist vor dem Tor sehr geschickt“, sagt Favre über den Spanier.

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Für einen anderen Star ist aber wohl mal wieder kein Platz in der Startelf. Wie schon gegen Leipzig und in Hannover dürfte Mario Götze auf der Bank sitzen – wenn überhaupt. „Gerade im Mittelfeld haben wir sehr, sehr viele Spieler“, so Favre. „Und dort geht es sehr engagiert und athletisch zu.“ Für diese Eigenschaften hat der BVB-Trainer passendere Akteure im Kader wie die Neuzugänge Thomas Delaney, Axel Witsel und Mo Dahoud.

BVB-Kader ist Favre ein Dorn im Auge

Auch in der schwarz-gelben Offensivreihe gibt es ein Überangebot an Profis. Kapitän Marco Reus ist gesetzt. Dazu kämpfen Maximilian Philipp, Marius Wolf, Jadon Sancho, Shinji Kagawa, Jacob Bruun Larsen und Edeltransfer Alcácer um die restlichen zwei freien Plätze. Vor allem der Däne Bruun Larsen gefällt Favre ungeheuer gut und könnte zu einer seiner ersten Entdeckungen werden. Der 19-Jährige war bereits der Gewinner der Vorbereitung und lieferte unter der Woche mit einem Viererpack im Testspiel gegen Osnabrück einige Argumente für eine Nominierung unter den ersten elf. „Er arbeitet unheimlich viel für die Mannschaft und ist sehr effektiv“, lobt Sportdirektor Michael Zorc. Zudem sei „seine Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen“. Favre ist „glücklich“, dass Bruun Larsen nach seiner Fußverletzung wieder da ist und er eine weitere Alternative hat.

Insgesamt ist dem 60-Jährigen sein aufgeblähter Kader aber ein Dorn im Auge. Sind alle Spieler fit, stehen ihm 29 Profis zur Verfügung. „Wir sind zu viele hier“, sagt Favre ganz offen. Denn er weiß natürlich genau, dass Spieler, die nicht genug Wertschätzung bekommen, schnell ungemütlich werden können. Auch am Freitag muss er wieder sieben Profis mitteilen, dass sie nicht mal zum Kader gehören. „Das ist das Schwierigste für einen Trainer“, berichtet Favre. „Man muss die Wahrheit sagen, man muss ehrlich sein. Sonst geht es nicht. Aber egal, welches System wir spielen – du hast immer ein Problem.“

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Frankfurt muss auf Rebic verzichten

Von Favres Luxusproblemen kann sein Gegenüber Adi Hütter nur träumen. Dem Trainer der Frankfurter Eintracht fehlen heute sechs Spieler verletzt – darunter auch Vizeweltmeister Ante Rebic. Hinzu kommt die Sperre von Jetro Willems, der Einsatz von Taleb Tawatha ist mehr als fraglich. Und das ausgerechnet vor den anstehenden englischen Wochen.

Auch der BVB hat in den nächsten 23 Tagen sieben Partien zu absolvieren. Favre: „Da brauchen wir alle Spieler.“ Vielleicht dann ja sogar auch Mario Götze.


Hier abstimmen: Bekommt Favre den BVB in den Griff?


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