Grasdorfs Trainer bedankt sich bei seinem jungen Clirim Ferizi. © Dennis Michelmann

Grasdorf vor Duell mit Schlusslicht Hagenburg: "Die haben mehr Druck als wir"

Germania Grasdorf will die Abstiegssorgen möglichst schnell hinter sich lassen. Da kommt dem Spiel beim Tabellenletzten TSV Hagenburg eine besondere Bedeutung zu. Coach Jan Henze meint aber: "Wir können die Sache etwas entspannter angehen."

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Dennis Specht ist berufsbedingt umgezogen, Sanel Rovcanin für einige Wochen in den USA, Tim Engelhard und Chandrip Badwal stehen beide studienbedingt nicht mehr zur Verfügung – und auch Michael Puch wird laut Aussagen von Coach Jan Hentze nun doch künftig fehlen. „Er trainiert nur noch sporadisch.“ Personell muss beim Fußball-Bezirksligist SV Germania Grasdorf also an einigen Stellschrauben gedreht werden. Doch Hentze und seine Trainer-Kompagnon Klaus Komning bleiben gewohnt zuversichtlich: „Wir haben genügend Alternativen und wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte holen, um den Klassenerhalt zu sichern“, so Hentze.

Er selbst will dabei nicht nur als Trainer, sondern auch als Spieler vorangehen: „Ich bin aktuell zwar erst bei 60 Prozent, hole mir den Rest aber schnell über die Spiele“, sagt Hentze, der der Mannschaft mit seiner Ballsicherheit, seinem exzellenten Passspiel, seinen Standards, seiner Torgefährlichkeit und seiner Erfahrung extrem helfen dürfte. „Genau wie ich mich durchbeiße, werden das die Jungs auch tun.“

Henze: "Wir müssen unser Ding durchziehen"

Für Sonntag (15 Uhr) ist der Pflichtspielauftakt beim Schlusslicht TSV Hagenburg geplant. Grundsätzlich, so Hentze, sei ihm der Gegner egal: „Ob wir gegen den Spitzenreiter oder den Tabellenletzten spielen, ist schnuppe. Wir müssen auf uns schauen und unser Ding durchziehen.“ Richtig sei jedoch, dass angesichts der Tabellenkonstellation die Hausherren unter Zugzwang stünden: „Die haben mehr Druck als wir und müssen gewinnen“, spielt der Germanen-Trainer darauf an, dass der TSV Hagenburg nur fünf, die eigene Mannschaft dagegen bereits 17 Punkte auf dem Konto habe. „Wir können die Sache etwas entspannter angehen. Wenn die aber verlieren, war’s das vielleicht schon.“ Wichtig werde es sein, hoch konzentriert und top motiviert aufzulaufen. Zwei Defizite gelte es jedoch abzustellen: „Wir müssen mit Ball viel schneller agieren und kompakter nachrücken, damit die Spitzen nicht so in der Luft hängen.“ Dabei komme technisch starken, kreativen Spielern wie Fatih Özmen und Sherwin Shahamat große Bedeutung zu. Zudem sei es wichtig, die Zahl der leichten Fehler zu minimieren. „Daran arbeiten wir. Und die Jungs machen Fortschritte.“

Unter der Woche absolvierten die Grasdorfer zwei Trainingsspiele: Die eigene U23 wurde mit 4:1 besiegt, gegen die A-Junioren des SV Arminia Hannover sprang ein 3:3 heraus. „Die U19 ist eine sehr gute, extrem griffige Mannschaft, die uns früh attackiert und echt in Bredouille gebracht hat.“ Genau das sei aber auch das Ziel gewesen: „Es war für die Jungs noch mal ein Lehrbeispiel, wie wir es nicht machen sollen.“

SV Germania Grasdorf (Herren) Bezirksliga Bezirk Hannover Staffel 3 (Herren) TSV Hagenburg-SV Germania Grasdorf (04/12/2016 15:00) Region/Hannover

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