02. Dezember 2018 / 17:45 Uhr

Greifswalder FC beendet starke Hinrunde mit 3:1-Sieg

Greifswalder FC beendet starke Hinrunde mit 3:1-Sieg

Philipp Weickert
GFC-Spieler Maxim Banaskiewicz (l.) im Zweikampf mit dem Staakener Agyei-Yeboah.
GFC-Spieler Maxim Banaskiewicz (l.) im Zweikampf mit dem Staakener Agyei-Yeboah. © Philipp Weickert
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Die erste Halbserie in der Fußball-Oberliga Nord ist beendet. Der Greifswalder FC gewann beim SC Staaken mit 3:1. Der Aufsteiger ist Tabellenvierter.

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Im letzten Hinrundenspiel der Fußball-Oberliga/Nord setzte der Greifswalder FC beim SC Staaken mit 3:1 durch. In einem „schwierigen Spiel“, wie es GFC-Trainer Roland Kroos ausdrückte, fuhr der GFC einen verdienten Sieg ein. „Der Spielverlauf kam für uns völlig erwartet. Für uns war es nicht einfach, auf dem Kunstrasen zu bestehen. Letztlich haben wir es gut gemacht und verdient gewonnen“, sagt Kroos.

Für die Greifswalder begann das Spiel daher ungewohnt. Die Umstellung auf eine andere Rasenart war den Spielern anzumerken. Im Zusammenspiel lief es dagegen recht gut, denn Kroos hatte mit der Mannschaft begonnen, die auch gegen Hansa Rostock II einen 4:3-Erfolg eingefahren hatte.

Dementsprechend gehörten den Berlinern die ersten Minuten, doch sonderlich gefährlich wurden die Gastgeber nicht. Die Greifswalder sind dann nach gut zehn Minuten zum ersten Mal offensiv aktiv geworden. Charbel Chougourou schlug den Ball in die Spitze. Frank Rohde leitete mit dem Kopf weiter auf Maxim Banaskiewicz, der den Ball überragend traf und in der langen Eck einnetzte. „Für uns war es dann wirklich optimal. Wir treffen quasi gleich mit der ersten Chance und konnten dann ein wenig beruhigter weiter spielen“, sagte Kroos nach dem Spiel. Die Greifswalder mussten kurz vor dem Pausenpfiff aber zittern, denn die Berliner wurden mit zwei Schüssen gefährlich, die GFC-Keeper Martin Leu jeweils in klasse Manier entschärfte.

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Im zweiten Spielabschnitt mussten die Staakener aktiver werden. So ergaben sich für den GFC mehr Räume in der Offensive. Letztlich war es Rohde, der zum 2:0 einschieben konnte. Nick Lösel hatte den Ball über die Abwehr in den Strafraum gehoben. Staaken spekulierte auf Abseits und ließ Rohde völlig frei stehen. Der Torjäger bedankte sich und schoss seinen 13. Ligatreffer. Noch immer war das Spiel nicht entschieden, denn wie aus dem Nichts erzielten die Kicker des SC Staaken den Anschlusstreffer zum 1:2. Doch letztlich blieben die Greifswalder cool und konterten nochmals. Mike Bütterich kam zum Abschluss, doch sein Schuss wurde geklärt, landete aber vor den Füßen des frisch eingewechselten Julian Rüh, der den Ball unter die Latte knallte. Für den 18-Jährigen war es erst der dritter Oberliga-Einsatz.

„Wir sind mit der Punkteausbeute aus der Hinrunde natürlich zufrieden“, sagte GFC-Coach Kroos und blickte auch schon ein wenig voraus: „Die Rückrunde wird sicherlich nicht einfach. Wenn wir aber ähnlich viele Punkte holen, dann können wir zufrieden sein.“

Die Greifswalder stehen damit weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz und können so schnell nicht auf Rang abrutschen, denn zwischen dem Mittelfeld der Liga und dem Spitzenquartett liegen acht Punkte. „Man kann schon davon sprechen, dass wir gut in der Liga angekommen sind, aber wir können uns nicht ausruhen und müssen schon nächste Woche weiter machen“, so Kroos. Dann spielt der GFC im ersten Rückrundenspiel beim Tabellenvierzehnten Brandenburger SC Süd.

SC Staaken: Paul – Lampert, J. Wartchow, Agyei-Yeboah (70. Küffner), Mielke, Plohmann (75. Koschnik), Kubens (65. Gigold), Aksakal, Selman, Binting, D. Wartchow.
Greifswalder FC: Leu – Kröger, Czarnecki, Berger, Chougourou – Miyazaki (90. Rüh), Lösel, Bütterich, Dos Santos (89. Memaj), Banaskiewicz (52. Selchow) – Rohde.
Tore: 0:1 Banaskiewicz (23.), 0:2 Rohde (70.), 1:2 Gigold (89.), 1:3 Rüh (90 +3.).

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