08. Dezember 2017 / 16:27 Uhr

Greifswalder FC fährt mit klarem Ziel nach Rostock

Greifswalder FC fährt mit klarem Ziel nach Rostock

Philipp Weickert/Peter Krüger
Jubeln – so wie hier Sebastian Olszar – wollen die Greifswalder Kicker auch nach dem Spiel beim Rostocker FC.
Jubeln – so wie hier Sebastian Olszar – wollen die Greifswalder Kicker auch nach dem Spiel beim Rostocker FC. © Werner Franke
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Trainer Kroos: Wir gehen selbstbewusst ins Spiel und wollen auch gewinnen.

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Greifswald/Görmin. Der letzte Spieltag der Hinrunde in der Fußball-Verbandsliga bringt für den Spitzenreiter Greifswalder FC nochmals ein Spiel, in dem es wichtig ist, dass von Anfang bis Ende vollste Konzentration gezeigt wird. Gegner und Gastgeber ist der Rostocker FC, der immer noch als einer der Aufstiegskandidaten in die Oberliga gehandelt wird. Derzeit sind die Rostocker mit neun Punkten Rückstand zum GFC Tabellenvierter.

„Es ist ein Spitzenspiel und wir treffen auf einen sehr guten Gegner“, sagt Roland Kroos, der Trainer des Greifswalder FC, der mit seiner Mannschaft in Bestbesetzung antreten kann. Fast alle Spieler sind einsatzbereit. „Nur Sendroiu wird am Samstag nicht dabei sein und natürlich unsere Langzeitverletzten“, sagt Kroos.

Sein Gegenüber, Axel Rietentiet, hat wie Kroos eine Hansa-Vergangenheit und die beiden Trainerkollegen kennen sich daher recht gut. Rietentiet geht vor dem Duell mit dem Greifswalder FC davon aus, dass sich die Kroos-Truppe in diesem Jahr die Meisterschaft schnappen wird und auch am Samstag als Favorit ins Spiel geht.

Kroos sieht das etwas anders: „Wir können den Rostocker FC gut einschätzen und wissen, dass die Mannschaft einen sehr guten Kader hat. Vor Kurzem erst zeigten die Rostocker beim Güstrower SC (Tabellenzweiter – Anm.d.R.), dass sie sehr gut mitspielen können.“ Kroos geht davon aus, dass sich bei der Samstag-Begegnung beide Teams auf Augenhöhe begegnen werden. „Wir sind aber auch selbstbewusst genug, um zu sagen, dass wir auch in Rostock siegen wollen“, sagt Kroos.

Der Greifswalder FC sicherte sich am letzten Wochenende vorzeitig die Herbstmeisterschaft und musste in dieser Saison nur eine Niederlage (2:4 in Güstrow am 22.September) hinnehmen. Der Rostocker FC steht momentan auf Rang vier und könnte mit einem Sieg im Spitzenspiel natürlich den Abstand auf die Topvereine der Verbandsliga – Pampow (3.), Güstrow und Greifswald – verkürzen und damit den Kampf um die Meisterschaft noch spannender machen. Die Partie wird am Samstagnachmittag um 13 Uhr im Stadion am Damerower Weg in Rostock angepfiffen.

SV 90 Görmin will versöhnlichen Jahresabschluss


Auch für die Kicker des SV 90 Görmin geht es an diesem Wochenende (Samstag um 13 Uhr in Görmin) letztmals vor der Winterpause zur Sache. Der Tabellenletzte, der bisher nur sechs Punkte erspielte, empfängt den Tabellensechsten SV Pastow.

Insgeheim hoffen die Görminer Fußballer auf einen mehr oder weniger versöhnlichen Hinrundenabschluss. Allerdings wird dieses Wunschdenken von Beginn an relativiert, denn die Mannschaft von Trainer Achim Schult hat nicht nur die Bürde einer 0:4-Niederlage aus dem Derby beim Spitzenreiter Greifswalder FC zu tragen, sie muss auch eine Reihe von verletzten Kickern ersetzen. So ist ein Einsatz von Thomas Hildebrandt genauso unwahrscheinlich wie der von Paul Lüttjohann und Philipp Piper.

Alle drei Spieler zogen sich im hartumkämpften Aufeinandertreffen beim Ligaprimus Verletzungen zu, die für sie die frühzeitige Eintrittskarte in die Winterpause bedeutet haben. Zudem wird auch weiterhin Defensiv-Kicker Alexander Brandt fehlen, sodass vor allem die Abwehrkette der Görminer ein komplett neues Gesicht erhalten wird. „Trotz der ganzen Ausfälle wollen wir uns auch gegen Pastow so teuer wie möglich verkaufen“, verspricht Görmins Co-Trainer Stefan Damm, der möglicherweise wieder selbst die Töppen schnüren muss. „Wir haben Samstagabend unsere Weihnachtsfeier, da stünde uns etwas Zählbares schon ganz gut zu Gesicht“, hofft Stefan Damm.

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