11. Juni 2018 / 22:46 Uhr

Greifswalder Lokalderby endet remis – Luft ist raus

Greifswalder Lokalderby endet remis – Luft ist raus

Philipp Weickert
Velimir Jovanovic (Greifswalder FC) im Duell mit Torhüter Paul Junge - der GFC-Stürmer vergibt
Velimir Jovanovic (l.), hier im Spiel gegen den TSV Bützow, erzielte in Görmin das 2:1 für den Greifswalder FC. © Horst Schreiber
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Fußball-Verbandsliga: Kampf um die Torjägerkanone bleibt spannend.

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Görmin/Greifswald. „Es war das typische Spiel nach einer gewonnenen Meisterschaft. Uns fehlten gute zehn Prozent, und so kam kein gutes Spiel zustande“, resümierte GFC-Trainer Roland Kroos nach dem 2:2-Unentschieden beim SV Görmin. Zweimal gingen die Greifswalder in Führung, mussten nach ihren Toren aber immer einen Gegentreffer hinnehmen.

Auf Görminer Seite war die Einschätzung eine ganz andere. „Für uns ist es ein Punktgewinn. Gegen den Greifswalder FC waren wir in den letzten Spielen immer chancenlos, doch in diesem Spiel konnten wir mithalten“, sagte SVG-Coach Stefan Damm.

Das Lokalderby schien in der ersten Viertelstunde sehr ansprechend zu werden. Bereits nach fünf Minuten wurde Sebastian Olszar im Strafraum gefoult. Der fällige Elfmeter war unumstritten. Der sicherste Elfmeterschütze, Frank Rohde, nahm sich den Ball und versenkte ihn im Tor. Für Rohde, der sein vorletztes Spiel für den GFC bestritt, war es der 29. Saisontreffer. Genauso viel hat Rico Keil vom Güstrower SC nach diesem Spieltag auf dem Konto. Wer die Torjägerkanone der Verbandsliga holt, entscheidet sich also erst am letzten Spieltag.

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Trotz des frühen Gegentreffers steckten die Görminer Hausherren nicht auf. Philipp Meinzer erzielte nach dem Anstoß das 1:1 und sorgte für die Antwort der bereits abgestiegenen Görminer. Die Greifswalder waren nun wieder gefragt und kamen durch Velimir Jovanovic nach zwölf Minuten zum erneuten Führungstreffer. Einen Pass von Tom Selchow erlief sich Jovanovic, umkurvte den herausstürmenden SVG-Keeper Borchardt und schoss ins leere Tor ein. Die erneute Führung glichen die Görminer vor dem Halbzeitpfiff aber noch mal aus. Schiedsrichter Sven Frericks sah ein Handspiel von Nick Lösel im Strafraum und entschied auf Elfmeter. Auch der Görminer Alexander Schulz blieb vom Punkt cool und schoss den Ball ins Tor ein. Im zweiten Abschnitt war der GFC deutlich überlegener, die klaren und zwingenden Torchancen blieben aber aus. Es waren zu viele Ungenauigkeiten im Spiel des GFC.

„Wir waren zum Ende hin echt platt. Deswegen muss man meinem Team noch mal ein Kompliment für dieses Spiel machen. Ich freue mich auf die neue Saison in der Landesliga. Unser Kader bleibt im Großen und Ganzen so bestehen. Deshalb denke ich, dass wir eine gute Rolle spielen werden“, sagte Stefan Damm, Trainer des SV Görmin.

Die Görminer bleiben damit das Schlusslicht der Verbandsliga. Ganz anders der Greifswalder FC, der seine Tabellenführung nach diesem Spiel trotz zweier verlorener Punkte ausbaute, denn Pampow und Güstrow verloren.

SV Görmin: Borchardt – Gaedtke, Piper (79. Pallas), Rogee, Lüttjohann, Meinzer, Meyer, E. Schulz, Brandt (64.Bahls), Hindebrandt (60. Martens), A. Schulz.
Greifswalder FC: Barz – Schröder, Berger, Henkel (62. Hartwig), Selchow, Miyazaki, Olszar (23. Bütterich), Chougourou (76. Kruse), Rohde, Lösel, Jovanovic.
Tore: 0:1 Rohde (5./Foulelfmeter), 1:1 Meinzer (6.), 1:2 Jovanovic (12.), 2:2 Schulz (42./Handelfmeter).

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