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Grimma gewinnt Test gegen den SV Süptitz

Deutlicher 4:0-Erfolg gegen den Landesklassisten / Wedehase trifft doppelt

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Grimma. In Vorbereitung auf das samstägliche Meisterschaftsspiel beim FV Eintracht Niesky schob Sachsenligist FC Grimma kurzerhand am Dienstagabend noch eine Testbegegnung ein. Diese gewann die Mannschaft von Trainer Daniel Wohllebe auf dem heimischen Kunstrasen im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion gegen den Landesklassisten SV Süptitz klar mit 4:0 (2:0), verpasste es dabei jedoch, das Resultat noch eindeutiger aussehen zu lassen. Defensiv wurden die Muldestädter dabei so gut wie gar nicht gefordert, im Spiel nach vorn konnte dagegen manche sehenswerte Kombination bewundert werden. Neben der weiter steigerungsfähigen Chancenverwertung spielten die Platzherren des Weiteren im letzten Drittel manchmal viel zu kompliziert als den direkten Weg zum Tor zu suchen.

Allerdings ist die Truppe erst am Saisonanfang, vieles wird sich bis zum Winter noch einspielen. Demzufolge hatte dieses Testspiel insgesamt durchaus seinen Zweck erfüllt, gegen tiefstehende Mannschaften den Ball laufen zu lassen und sich eine Vielzahl von Möglichkeiten herauszuspielen. An der Verwertung muss jedoch weiter gearbeitet werden, um am Samstag in Niesky erfolgreich zu sein. Ein großer Dank gilt dem SV Süptitz, der sich sehr kurzfristig bereit erklärte, diesen Testkick in Grimma zu absolvieren. Den Rand-Torgauern ist für Landesklasse-Match am Samstag beim FC Blau-Weiß Leipzig alles Gute zu wünschen.

Von Beginn entwickelte sich eine einseitige Partie

Von Beginn an war die Marschrichtung vorgegeben – es entwickelte sich frühzeitig ein Spiel auf ein Tor. Süptitz legte das Hauptaugenmerk erwartungsgemäß auf die Defensivaufgaben und versuchte im Konterspiel immer wieder Nadelstiche zu setzen. Die Gastgeber bestimmten sofort die Szenerie und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten, doch erwies sich Weber im Süptitzer Gehäuse zunächst als unüberwindbares Hindernis. Gegen Christoph Jackisch (7., 13.), Robin Brand (11.), Rocky Wedehase (15.) und Dennis-Sven Radig sowie Vincent Markus beim anschließenden Nachschuss (17.) war der gut aufgelegte Gäste-Schlussmann nicht zu bezwingen. Weiterhin pfiff ein weiterer Distanzschuss von Jackisch knapp über den Querbalken (14.). Erst kurze Zeit später war dann der Bann gebrochen. Sehr gut von Max Theinert eingeleitet, blieb Wedehase vor dem Gehäuse diesmal eiskalt und netzte zum 1:0 ein (26.). Sechs Minuten später konnten die Gastgeber dann sofort erhöhen. Setzte Brand zunächst einen Versuch knapp drüber (30.), konnte er kurz darauf nach Eingabe von Radig aus Nahdistanz auf 2:0 erhöhen (32.). Der Landesklassist wehrte sich zwar tapfer und blieb über die gesamten 90 Minuten äußerst fair, doch zwingend in der Offensive wurde Süptitz nicht.

Die Wohllebe-Schützlinge spulten dagegen weiter Angriff auf Angriff ab. Sichtlich erfreut über genügend Platz und Spielraum verpassten es die Gastgeber jedoch vor der Halbzeit das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Verantwortlich dafür war abermals Gäste-Keeper Weber, der sich bei Versuchen von Jackisch (34., 44.) und Wedehase (37.) erneut mehrfach auszeichnen konnte.

Grimma bleibt drückend überlegen

Auch im zweiten Durchgang änderte sich am Spielverlauf recht wenig. Grimma blieb drückend überlegen, Süptitz verteidigte mit Mann und Maus. Ein Freistoß von Jackisch – auf die Torwartecke getreten – zischte hauchzart am Gehäuse vorbei (52.), nach Flanke von Oliver Kurzbach traf Stefan Maruhn per Kopf nur die Querlatte (55.). Das Ergebnis hätte zu diesem Zeitpunkt weit höher aussehen müssen, Weber klärte abermals gegen Brand und den erstmal nach langer Verletzungspause mitwirkenden Robert Schabram (60., 70.). Weiterhin agierten die Platzherren in dieser Phase im letzten Drittel etwas zu kompliziert. Meist wurde der direkte Weg zum Tor etwas vermisst, andererseits wurde vor dem gegnerischen Gehäuse die Verantwortung auf einen eventuell besser postierten Mitspieler übertragen beziehungsweise weitergeschoben, so dass die Gäste in letzter Not einige Situationen bereinigen konnten.

Nichtsdestotrotz konnten die Muldestädter binnen kurzer Zeit das Ergebnis noch auf 4:0 stellen. Zunächst traf Wedehase nach flacher Eingabe von Kurzbach auf 3:0 (74.), anschließend wuchtete Maruhn einen Freistoß mit Urgewalt ins Süptitzer Gehäuse – 4:0 (80.). Dabei beließ es der Sachsenligist dann, obwohl Brand per Kopf – nach einem Jackisch-Eckball – und der eingewechselte Bilal Bouamama weitere gute Gelegenheiten in der Schlussphase ausließen (82., 89.).

Fazit: Testspiele haben meist den Sinn etwas probieren zu wollen. Dass was Trainer Daniel Wohllebe sehen wollte, hat er gesehen. Demzufolge hat auch dieser Test seinen Zweck erfüllt.

Grimma: Birkigt – Schabram (ab 46. Bouamama), Schlüter, Dietrich (ab 42. Maruhn), Kurzbach – Theinert, Radig – Jackisch, Brand, Markus – Wedehase – Trainer: Wohllebe

Süptitz: Weber – Hidalgo, Kunath (ab 52. Hudewenz), Wiesner, Schürz, Drabon, Günther (ab 69. Wejda), Ch. Bachmann, Erdmann (ab 73. Fink), Dehnert, Meißner – Trainer: N. Bachmann

Schiedsrichter: Weigelt (Leipzig) – Schiedsrichter-Assistenten: Eggert (Leipzig), Görke (Naunhof)

Tore: 1:0 Wedehase (26.), 2:0 Brand (32.), 3:0 Wedehase (74.), 4:0 Maruhn (80.)

Gelbe Karten: keine

Zuschauer: 10 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion (Kunstrasen) zu Grimma

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