11. Dezember 2017 / 00:00 Uhr

Grimmener SV verabschiedet sich mit 3:0-Erfolg in Winterpause

Grimmener SV verabschiedet sich mit 3:0-Erfolg in Winterpause

Christian Bockhahn
Platz 9: Stephan Rambow / Grimmener SV - 4 Tore
Stephan Rambow erzielte für den Grimmener SV beim 3:0-Erfolg über Gnoien einen Doppelpack. © Anja Krüger
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Verbandsligist besiegt zu Hause den Gnoiener SV und klettert auf Rang zehn.

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Sie sind ihrem Saisonziel wieder einen Schritt näher gekommen: Die Fußballer des Grimmener SV haben mit ihrem Sieg über den Gnoiener SV nicht nur den Vorsprung auf die Abstiegsränge der Verbandsliga vergrößert – die Elf von Trainer Burghard Schultz schob sich durch das 3:0 (1:0) auf Rang zehn vor und hat nur einen Punkt Rückstand auf Ueckermünde. „Das Ziel war und ist ein einstelliger Tabellenplatz“, hatte der Coach noch vor dem letzten Heimspiel der Hinrunde gesagt.

Zudem müsse sich das Team der Aufgabe „Abstiegskampf“ annehmen. Diese Vokabel sollte jeder Grimmener Spieler vor dem Duell gegen Aufsteiger und Mitkonkurrent Gnoien verinnerlichen. Und das ist den Trebelstädtern gelungen. Zwar verletzten sich im Abschlusstraining mit Otto, Wrüske und Ehrig drei Spieler, die in den Vorwochen zu den tragenden Säulen des Teams zählten – trotzdem stand dem GSV ein guter Kader zur Verfügung.

Die Mannschaften aus Grimmen und Gnoien kennen sich seit vielen Jahren. Zu einem Pflichtspiel war es aber seit dem Aufstieg des GSV nicht mehr gekommen.

Der Gast kam mit breiter Brust nach Grimmen und strotzte vor Selbstbewusstsein. Schließlich hatte die Elf in der Vorwoche den 1.FC Neubrandenburg (Platz fünf) mit 5:3 niedergerungen.

Das Spiel begann aus Sicht der Gastgeber verheißungsvoll. Oliver Fischer wurde in der zweiten Minute in Szene gesetzt, schoss aber an die Latte. Drei Minuten später wurde Stephan Rambow im Strafraum bedient. Sein Schuss ging über das Tor. Grimmen war die spielbestimmende Mannschaft, auch wenn zunächst keine Torchancen genutzt werden konnte.

In der 20.Minute erreichte eine Flanke von Patrick Jeschke Kapitän Rambow. Der schraubte sich für einen Kopfball nach oben und war am Ball, ehe der herausstürmende Keeper Franke das Leder erreichen konnte. Auch der Klärungsversuch von Thomas Ehlerts auf der Linie missglückte, sodass der GSV mit 1:0 in Führung ging.

Beim nächsten Torschuss stießen Grimmens Oliver Fischer und Gnoiens Keeper Franke zusammen. Hierbei verletzte sich der Gnoiener Schlussmann so schwer, dass es für ihn nicht mehr weiter ging. So übernahm Feldspieler Mirco Steinbach als Torwart. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel – die Gastgeber konnten zufrieden in die Kabine gehen.

Nach dem Wiederanpfiff zeigte der GSV ein anderes Gesicht. Die Gastgeber schienen das Selbstvertrauen verloren zu haben und machten den Gegner dadurch stark. Eine Kopfballchance von Alexander May war das erste Warnsignal. Die Heimelf konterte, doch Rambow kam nicht richtig an den Ball. In der 63. Minute hatten die Gäste eine Riesenchance zum Ausgleich. Eine Flanke zum langen Pfosten köpfte Eric Tonn gegen denselben. Es blieb beim 1:0.

Jetzt besannen sich die Grimmener auf ihre Stärken. Angetrieben von einem überragenden Kapitän Stephan Rambow wollten sie sich die drei Punkte sichern. Hinten ließen sie kaum noch etwas zu – allen voran Felix Piepelow, der fast jeden Zweikampf gewann.

Mit seinem elften Saisontor sorgte Stephan Rambow beim 2:0 für die Vorentscheidung. Doch die Grimmener hatten in der Hinrunde schon dreimal einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielt. Das sollte diesmal nicht geschehen. Chancen hatte der GSV genug. Aber erst in der dritten Minute der Nachspielzeit traf Hannes Bruch zum verdienten 3:0-Heimsieg.

„Wir werden in der Rückrunde mehr Punkte holen als in dieser Hinrunde, denn Spiele wie gegen Malchin, Friedland, Boizenburg und Görmin waren einfach unnötig“, zeigte sich Trainer Burghard Schultz kämpferisch.

GSV: Claas – Arend, Rambow, Müller, Niendorf, Fischer (75.Boljahn), Buchholz (65.Bruch), Klein, Jeschke (85. Gau), Piepelow, Piechotka.
Tore: 1:0 Rambow (20.), 2:0 Rambow (75.), 3:0 Bruch (90.+3).

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