27. Dezember 2017 / 17:08 Uhr

Grimmener SV verliert Torjäger Thomas Boljahn

Grimmener SV verliert Torjäger Thomas Boljahn

Johannes Weber
Thomas Boljahn geht künftig für die SG Empor Richtenberg auf Torejagd.
Thomas Boljahn geht künftig für die SG Empor Richtenberg auf Torejagd. © Raik Mielke
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Der Stürmer verlässt den Verbandsligisten aus der Trebelstadt und wechselte in die Landesklasse / Auch Sven Berndt geht.

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Auf die Tore von Stürmer Thomas Boljahn muss der Grimmener SV ab der Rückrunde verzichten. Der 32-Jährige verlässt den Fußball-Verbandsligisten in der Winterpause und wechselt zur SG Empor Richtenberg in die Landesklasse I. Unvergessen bleibt die starke Saison 2014/15 von Boljahn im GSV-Trikot. Mit 27 Saisontreffern wurde er damals Verbandsliga-Torschützenkönig.

"Ich habe gemerkt, dass meine Leistungsfähigkeit nicht mehr die ist, die ich von mir selber erwarte und mir fehlt der Drang und die Zeit daran nochmal was zu ändern", äußerte sich Boljahn in einer Mitteilung der Grimmener. Die Entscheidung das Verbandsliga-Team zu verlassen traf er auch für seine Familie. Der Angreifer hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Am 7. Januar wird der Knipser beim 11. Handelshof-Cup offiziell verabschiedet werden.

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In den vergangenen dreieinhalb Spielzeiten liefere Boljahn eine starke Quote, erzielte in 63 Ligaspielen 55 Treffer. GSV-Vizepräsident Christian Bockhahn bedauert den Abgang. "Sicher sind wir mit dem Zeitpunkt dieser Entscheidung nicht glücklich, jedoch akzeptieren wir sie", sagte er. Boljahn wird den Grimmenern als Vereinsmitglied und Nachwuchstrainer erhalten bleiben.

Mit Mittelfeldmann Sven Berndt müssen die Grimmener einen weiteren Abgang hinnehmen. Der 26-Jährige, der im November 2015 vom Greifswalder FC gekommen war, verlässt den GSV mit unbekanntem Ziel. "Sven hat uns mitgeteilt, dass er in Zukunft mehr Geld mit dem Fußball verdienen möchte und somit werden sich unsere Wege im Winter trennen", äußert sich Bockhahn. Berndt kam in der laufenden Saison lediglich auf vier Verbandsliga-Partien für die Trebelstädter, seit Anfang Oktober bestritt er gar keine Partie mehr für die Elf von Trainer Burghard Schultz.

Trotz der Abgänge zweier offensivstarker Akteure, richtet GSV-Kapitän Stephan Rambow den Blick optimistisch nach vorn. "Wir werden dadurch als Mannschaft noch enger zusammenrücken und den Klassenerhalt schaffen", ist sich der 28-Jährige sicher.

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