20. Juli 2018 / 18:11 Uhr

Grindel reagiert auf scharfe Rummenigge-Kritik: "Bin ihm sehr dankbar"

Grindel reagiert auf scharfe Rummenigge-Kritik: "Bin ihm sehr dankbar"

Redaktion Sportbuzzer
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Reinhard Grindel hat auf die Kritik von Karl-Heinz Rummenigge reagiert.
Reinhard Grindel hat auf die Kritik von Karl-Heinz Rummenigge reagiert. © imago/Norbert Schmidt
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Nachdem der Bayern-Boss die Führung und das Krisenmanagement heftig gescholten hatte und beklagte, dass der DFB "nur noch durchsetzt von Amateuren" sei, lobte nun DFB-Präsident Reinhard Grindel die Zusammenarbeit mit Rummenigge in den höchsten Tönen.

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DFB-Präsident Reinhard Grindel hat die Zusammenarbeit mit FC-Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge trotz dessen scharfer Kritik am Deutschen Fußball-Bund gelobt. „Ich persönlich arbeite mit Karl-Heinz Rummenigge sehr gut zusammen. Wir stimmen uns über sportliche und vor allem sportpolitische Fragen regelmäßig ab“, sagte Grindel am Freitag nach einer DFB-Präsidiumssitzung in Frankfurt.

Rummenigge unterstütze den DFB sehr bei der Bewerbung um die Europameisterschaft 2024. „Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Und ich bin ganz sicher, dass wir an dieser guten Zusammenarbeit festhalten werden“, sagte Grindel.

Rummenigge: "DFB von Amateuren durchsetzt"

Rummenigge hatte zuvor erklärt, ihm fehle „die klare professionelle Handhabung der Krisenbewältigung“ nach dem WM-Aus in der Vorrunde. „Es wundert mich allerdings auch nicht, weil der DFB ist eigentlich nur noch durchsetzt von Amateuren“, sagte Rummenigge in München. Grindel hob dagegen hervor, dass der Verband geschlossen agiere. „Wir sind über den Weg, den wir gehen wollen, uns alle einig - Bundesliga und Amateurvertreter“, sagte der DFB-Präsident.

Rummenigge schießt gegen DFB: 'Durchsetzt von Amateuren'

Außerdem würde er einen möglichen Posten für Weltmeisterkapitän Philipp Lahm beim Deutschen Fußball-Bund begrüßen. „Ich halte Philipp Lahm und seinen Berater Roman Grill als perfekt passend für den DFB, weil Philipp diese Qualität hat, möglicherweise für einen Verband zu arbeiten. Das wäre vielleicht eine interessante Lösung“, sagte Rummenigge.

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Er könnte sich für den langjährigen Bayern-Spieler und Kapitän der Weltmeisterelf von 2014 zum Beispiel eine Stelle als Vizepräsident vorstellen, „um dem Präsidium ein Stück mehr Professionalität zu geben.“


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