09. Oktober 2018 / 19:52 Uhr

Grizzlys Wolfsburg: Ex-Eisbär Jason Jaspers könnnte der neue Mittelstürmer sein

Grizzlys Wolfsburg: Ex-Eisbär Jason Jaspers könnnte der neue Mittelstürmer sein

Jürgen Braun
Jason Jaspers soll für mehr Torgefahr bei den Grizzlys sorgen.
Kandidat für die Centerposition bei den Grizzlys Wolfsburg: Jason Jaspers, zuletzt Eisbären Berlin. © Imago / osnapix 36239286
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Die Leistung seiner Grizzlys passt ihm nicht, dass der Kader wegen dauernder Ausfälle Verstärkung braucht, war Manager Charly Fliegauf auch klar. Und nun könnte er eine Lösung gefunden haben: Jason Jaspers (über 600 DEL-Spiele) dürfte zum Wolfsburger Eishockey-Erstligisten kommen.

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Verteidiger Torsten Ankert, dessen Vertrag bei den Grizzlys am Saisonende ausläuft, könnte im Gegenzug möglicherweise gehen. Die Spur zum möglichen Zugang führt nach Berlin. Die Eisbären haben den Probevertrag mit Jason Jaspers aufgelöst. Den hatten sie im Sommer abgeschlossen, wollten nicht mehr weiter verlängern. „Wir haben zusammen entschieden, dass er die Chance bei einem anderen Klub ergreifen sollte“, sagte Sportdirektor Stéphane Richer laut Berliner Zeitung. Damit hat Jaspers sein letztes Spiel für die Eisbären am Sonntag beim 4:1 gegen Mannheim absolviert.

Grizzlys-Kandidat Jason Jaspers: 663 DEL-Spiele, 453 Scorerpunkte

Jaspers hat 663 DEL-Spiele mit 453 Skorerpunkten auf dem Buckel, war Leistungsträger in Mannheim, Köln, Nürnberg und zuletzt drei Jahre, davon die letzten beiden als Kapitän, in Iserlohn, schoss dort vergangene Saison noch 17 Tore.

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Jaspers könnte die Ausfälle ein wenig auffangen helfen

Für die Eisbären, die ihn unter anderem geholt hatten, um die Abwanderung von Marcel Noebels in die NHL (der ist schon wieder zurück) abzufedern, hatte Jaspers in neun Partien nur ein Tor erzielt. Sein größter Nachteil: Der Deutsch-Kanadier ist schon 37, war noch nie der Schnellste. Allerdings: Seine Klasse, seine Routine, sein aktueller Fitnesszustand und die Situation der Grizzlys sprechen für ihn. Wolfsburg hätte dann wenigstens einen der beiden Top-Ausfälle Corey Elkins und John Albert positionsmäßig und vielleicht auch leistungsmäßig ein wenig aufgefangen.

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Und: Es wäre nicht eine weitere Ausländer-Lizenz geopfert. Mit Albert und Elkins wird noch geplant, ein weiterer Import würde die letzte Lizenz kosten. Und die will sich Fliegauf für den Fall aufbewahren, dass es hinten mal einen schwerwiegenden Ausfall gibt. Mit sieben Verteidigern sind die Grizzlys noch gut aufgestellt, sechs wären genug. Kurzfristig könnten auch mal Stürmer (Christoph Höhenleitner hat das schon oft gemacht) aushelfen. Spielen die Grizzlys, was Sinn ergibt, mit zwölf Ü23-Stürmern, können sie hinten nur sechs Verteidiger aufbieten. Erster Streichkandidat ist dann normalerweise Ankert. Denkbar, dass er, wenn beide Seiten wollen, abgegeben wird.

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Freitag nächstes Heimspiel

Am Freitag (19.30 Uhr) erwarten die Grizzlys die Nürnberg Ice Tigers zu einem Heimspiel. Am vergangenen Freitag hatten die Grizzlys ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter Düsseldorfer EG in einer hochdramatischen Partie mit 4:3 gewonnen.

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