05. September 2018 / 18:56 Uhr

Grizzlys Wolfsburg geben Gas: Eishockey-Profis tauschen Kufen gegen Touareg und T-Roc

Grizzlys Wolfsburg geben Gas: Eishockey-Profis tauschen Kufen gegen Touareg und T-Roc

Jürgen Braun
Die Grizzlys Wolfsburg im Offroad-Park.
Die Grizzlys Wolfsburg im Offroad-Park Südheide. © Roland Hermstein
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Sie sind schnell in ihrem Spiel, nehmen enge Kurven, finden kleine Lücken - die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg. Dementsprechend viel Spaß hatten die meisten von ihnen gestern im Offroad-Park Südheide in Wesendorf, wo sie mal Ähnliches, aber auf Rädern, versuchten. Hauptsponsor VW hatte zum Team-Event geladen.

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"Eine super Sache", freute sich Manager Charly Fliegauf, "auf diesem interessanten Gelände mal neueste VW-Modelle fahren zu können, das hat was". Die VW Driving Experience hatte einen Teil ihrer Flotte auf das ehemalige Kasernengelände verlegt.

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Sieg: Latta/Ohmann vor Fauser/Albert


Und wenn auch nur ein Profi gedacht hatte, es ginge nur ums Gas geben, dann hatte er sich getäuscht. Aufgeteilt in 16 Zweier-Teams, absolvierten Cracks und Stab viele kleine und größere Aufgaben, bei denen sie Geschick beweisen mussten, aber auch von den Möglichkeiten der Touaregs und T-Rocs profitieren konnten. Etwa beim rückwärts rangieren auf Zeit mit Pferdeanhänger, unterstützt vom VW Trailer Assist. Nicht nur Marcel Ohmann und Beifahrer Nick Latta staunten, was man damit machen kann. Wobei von beiden nicht bekannt ist, ob sie mal Pferdeanhänger ziehen wollen. Aber: Sie hatten nicht nur das drauf, hatten am Ende die beste Gesamtwertung, gefolgt von Gerrit Fauser und John Albert. Offenbar hatten bei Fauser die Fahrten mit Hans-Joachim Stuck, die er vor einiger Zeit gemacht hatte, abgefärbt. Der Mittelstürmer sagte: "Das hat Spaß gemacht, schön, nochmal was außerhalb des Trainings zu erleben.“ Dritte wurden Keeper Jerry Kuhn und Verteidiger Wade Bergman.

Bei einer anderen Aufgabe ging es um Geschick im Slalomparcours. Wehe, wenn das Bällchen von der Slalomstange fällt. Der schwedische Teambetreuer Stef Jonsson legte vor, machte es sehr gut. Gute Rallye-Fahrer kamen schon oft aus Schweden. Jonsson wusste aber auch um Konkurrenz. Traditionell hat auch Finnland starke Rallye-Piloten. Und mit Pekka Tirkkonen und Ilari Näckel stammen Chef-Coach und Torwarttrainer der Wolfsburger aus dem Land der 1000 Seen.

Die Grizzlys Wolfsburg im Offroad-Parcours


Grizzlys Wolfsburg geben Gas im Offroad-Park in Wesendorf

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Alles in allem war es ein launiger Nachmittag, an dem alle Beteiligten spürbar viel Spaß hatten. Am Abend klang die Veranstaltung mit einem Barbecue aus. Es war zugleich das letzte Teamevent vor dem Saisonstart am Freitag in einer Woche. Dann geht es zu den Iserlohn Roosters.

Sorgen: Drei Grizzlys angeschlagen


Momentan müssen die Grizzlys ein wenig hoffen, dass sie dann komplett sind. Denn Stürmer Spencer Machacek (Fußverletzung) trainierte auch am Mittwoch nicht, Angreifer Alexander Karachun, der sich am Dienstag am Knie verletzt hatte, war ebenfalls nicht auf dem Eis, genausowenig wie Mittelstürmer Corey Elkins (Oberkörperverletzung). Denkbar, dass alle drei auch bei den Testspielen am Freitag (17 Uhr) in Bremerhaven gegen Esbjerg und am Samstag (16 oder 20 Uhr) gegen Liga-Konkurrent Bremerhaven oder den schweizerischen Zweitligisten Visp fehlen. Fürs Training zurückbeordert von Zweitligist Kassel wurde am Mittwoch schon Förderlizenzspieler Valentin Busch. Noch einmal zum Einsatz kommen dürfte Keeper Tanner Jaillet. Danach wollen die Verantwortlichen entscheiden, ob dessen Probevertrag in einen regulären umgewandelt wird oder ob ein anderer Keeper geholt wird, um den Langzeitverletzten Felix Brückmann zu ersetzen.

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