11. Oktober 2018 / 19:24 Uhr

Grizzlys Wolfsburg: Jaspers-Debüt in der Cassels-Rolle

Grizzlys Wolfsburg: Jaspers-Debüt in der Cassels-Rolle

Jakob Schröder
Sebastian Bisch; Wolfsburg, Eishockey, Eis-Arena, Grizzlys Wolfsburg, Training Jason Jaspers, Mitarbeiter ist draußen, um den Spieler zu zeigen #NICHT
Guter erster Eindruck: Neuzugang Jason Jaspers gestern bei seiner ersten Trainingseinheit im Grizzlys-Trikot. © Sebastian Bisch
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Am Mittwoch kam er mit dem Zug aus Berlin nach Wolfsburg, am Donnerstag trainierte er erstmals bei den Grizzlys mit, am Freitag (19.30 Uhr) wird Jason Jaspers gegen die Nürnberg Ice Tigers sein DEL-Debüt für den Eishockey-Erstligisten geben.

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Der gebürtige Kanadier, den die Grizzlys wegen großer Not auf der Center-Position von den Eisbären Berlin in den Allerpark gelotst haben, wird zwischen Daniel Sparre und Spencer Machacek auflaufen und voraussichtlich auch in Überzahl eingesetzt. Auf dem bisher viel zu unproduktiven Überzahlspiel der Grizzlys lag auch der Fokus in Jaspers’ erster Trainingseinheit am Donnerstag. Der Center hinterließ einen guten Eindruck: „Er ist ein sehr schlauer Spieler mit viel Erfahrung“, lobte Trainer Pekka Tirkkonen. Nach der Einheit am Vormittag gab es für den 37-Jährigen noch ein Gespräch mit den Trainern. „Im Training haben wir viel Powerplay geübt, im Gespräch war die Team-Taktik wichtig“, verriet der Coach.

In Berlin hatte Jaspers keinen garantierten Vertrag bis zum Saisonende, Grizzlys-Manager Charly Fliegauf bot ihm einen solchen an. „Es ist für mich und meine Familie eine angenehmere Situation“, freute er sich über den Wechsel.

Foto: Tim Schulze; Eishockey, Grizzlys Wolfsburg - Düsseldorfer EG Zur Galerie
Foto: Tim Schulze; Eishockey, Grizzlys Wolfsburg - Düsseldorfer EG ©
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Eingewöhnungsprobleme erwartet Jaspers nicht – nach Zwischenstopps in Mannheim, Köln, Nürnberg, Iserlohn und Berlin sind die Grizzlys der sechste DEL-Klub für den erfahrenen Mittelstürmer: „Ich will der Mannschaft einfach helfen, wieder mehr Spiele zu gewinnen. Es gibt für uns keinen Grund, in Panik zu verfallen. Wenn wir hart arbeiten, werden wir auch wieder Spiele gewinnen. Wir kennen die Tabelle und wissen, dass wir eine Reihe von guten Spielen brauchen.“ Auffällig: Bei seinen ersten vier Klubs in Deutschland blieb Jaspers jeweils drei Saisons. Auch in Wolfsburg? „Ich scheine nirgendwo kürzer oder länger als drei Jahre bleiben zu können, wir werden sehen“, lachte er.

Um ein Eishockeyspiel zu gewinnen, ist Ordnung wichtig. Die geht meist von den Centern der jeweiligen Sturmformation aus und hatte den Grizzlys besonders im Angriffsspiel häufig gefehlt. Jaspers dürfte für Wolfsburg sofort eine Verstärkung sein. „Der Trainer hat mich in der Mitte aufgestellt, ich glaube, dass ich dem Team sehr gut helfen kann“, meint Jaspers. Im Training mit Sparre und Machacek sah das Passspiel schon gut aus, zusammen mit Wade Bergman und Jeff Likens gelangen im Überzahl-Training auch schon die ersten Treffer. „Das sollte ganz gut klappen“, so Jaspers weiter. „Mit Sparre habe ich in Mannheim schon zusammengespielt, wir haben den Puck als Formation sehr gut bewegt.“

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Zwischen Sparre und Machacek hatte zuletzt Cole Cassels gespielt. Der Amerikaner wird voraussichtlich mit Alexander Weiß und Top-Skorer Christoph Höhenleitner stürmen. Fliegauf hatte ihn zuletzt angezählt, im Training war er in Überzahl nicht mehr gesetzt. Stürmer Brent Aubin hat diese Art der Degradierung schon hinter sich, beantwortete sie mit besseren Leistungen – eine ähnliche Reaktion dürften die Verantwortlichen auch von Cassels erwarten. Neben seinen zuletzt starken neuen Sturm-Kollegen hat er dazu alle Möglichkeiten. Neben Aubin, der wohl als Center spielen wird, und Gerrit Fauser bekommt Alexander Karachun eine neue Chance, sich zu beweisen. Er war am vergangenen Wochenende bei Kooperationspartner Kassel im Einsatz, Valentin Busch und Eric Valentin hatten den Vorzug erhalten. Während Valentin mit Nick Latta und Marcel Ohmann die vierte Sturmreihe bilden wird, spielt Busch am Wochenende für die Huskies.

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