31. Januar 2019 / 22:06 Uhr

Grizzlys Wolfsburg mit Heimspiel-Doppelpack

Grizzlys Wolfsburg mit Heimspiel-Doppelpack

Jürgen Braun
(L-R) Jeremy Dehner, Marius Möchel, Armin Wurm, Gerrit Fauser und Christoph Höhenleitner von den Grizzlys Wolfsburg feiern das Tor zum 1:0
So muss das am Ende aussehen: Die Grizzlys müssen jubeln dürfen, brauchen am Freitag, 1. Februar (19.30 Uhr), gegen Köln und am Sonntag (16.30 Uhr) gegen Ingolstadt jeweils einen glatten Sieg. © City-Press / Grizzlys Wolfsburg
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Wochenende der Wahrheit für die Grizzlys Wolfsburg im Eishockey-Oberhaus. Aus zwei Heimspielen brauchen sie zwei Siege, dann steigen die Play-Off-Chancen vielleicht noch mal.

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Nick Latta und der Glaube an die Play-Offs

Am vergangenen Wochenende schrumpften die ohnehin nicht großen Play-Off-Hoffnungen der Grizzlys Wolfsburg nach nur einem Punkt aus zwei Partien mächtig. Aber: Die Hoffnung ist noch da beim heimischen Eishockey-Erstligisten vor dem Heimspiel-Doppelpack heute (19.30 Uhr) gegen die Kölner Haie und am Sonntag, 3. Februar (16.30 Uhr), gegen den ERC Ingolstadt. Mittelstürmer Nick Latta sagte während der Pressekonferenz: „Natürlich glaube ich noch an die Play-Offs, sonst würde ich hier nicht sitzen.“

Kein Penalty-Glück, da muss ein Trio muss kochen

Gegen Düsseldorf und in München setzten die Grizzlys ihre Serie solider Spiele fort, schlugen aber aus vielen Großchancen zu wenig Kapital. Trotzdem ist die Stimmung gut. Am Mittwoch gab es ein Kabinenfest, Alexander Karachun, William Wrenn und Jeremy Welsh mussten dazu das Chili con Carne kochen. „Das haben sie sehr gut gemacht“, so Coach Hans Kossmann. Nicht gut gemacht hatten sie zuvor das Penaltyschießen – sie waren die letzten drei ohne Treffer. Deshalb mussten sie kochen...

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Klar ist: Die Grizzlys brauchen Penaltys nicht mehr zu üben. Denn was nur noch zählt, sind Dreier. Viele. Ganz viele. In Overtime haben sie sich ihr tiefes Loch zuvor zusätzlich tiefer gegraben. Einem Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschießen stehen unfassbare zehn Niederlagen gegenüber. Zum Vergleich: Krefeld, sechs Punkte vor den Grizzlys, holte acht Zusatzpunkte mehr. Neun Punkte in neun Spielen müssen die Grizzlys, die ein nicht drehbar schlechtes Torverhältnis gegenüber der Konkurrenz haben, mindestens aufholen. Sollte Nürnberg sein Nachholspiel gewinnen, sogar zwölf. Hilfe, also Patzer der Konkurrenz, könnten die Grizzlys brauchen. Latta: „Wir können nur unsere Ergebnisse beeinflussen, aber wenn die anderen verlieren, wäre das gut.“

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Noch wird nicht an Ingolstadt gedacht

Der Coach rechnet nicht, ließ unter der Woche nichts Spezielles üben. Der Abschluss hakte zwar zuletzt, aber: „Hier das Training zu forcieren“, bringe erfahrungsgemäß eher Verkrampfung als Fortschritte. „Wir müssen unser Spiel weiterspielen, mussten nicht viel reden. Wir hatten zuvor ja auch ganz gut getroffen“, so Kossmann. Er glaubt: „Mit der letzten Konsequenz und dem letzten Biss“ sei ein Dreier gegen Köln machbar. Und dann widme man sich gedanklich dem nächsten Heimspiel. Dass in Köln der kürzlich erfolgte Trainerwechsel Besonderes bewirke, glaubt er nicht: „Die Haie waren doch vorher schon Vierter, sind eine gute Mannschaft. Veränderungen im Spiel habe ich bei ihnen noch nicht gesehen.“

Weiß vor dem Comeback

Bei den Grizzlys ist ein wenig mehr Konkurrenzkampf drin. Stürmer Alexander Weiß könnte für Sonntag wieder eine Alternative sein, so der Trainer. Jason Jaspers, der sich vor dem vergangenen Wochenende verletzt hatte, fehlt weiter.

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